Michaela May

Rikscha Sightseeing von A bis Z

Auf den Straßen Münchens musikalisch unterwegs.

weitere Termine:

Sonntag, 2. Juli
Sonntag, 23. Juli 
jeweils  18:00

Karten

2017 mit neuen Gästen und neuen aberwitzigen Vertonungen!

Ein außergewöhnlicher Künstler mit einem sehr charmanten Bühnenprogramm: André Hartmann radelt als "Rikscha Kleidermann" kunstfertig durch München und hat 12 prominente Gäste in seiner Rikscha dabei, die er sämtlich selbst spielt. Zu den bedeutendsten Straßen unserer vielseitigen Landeshauptstadt hält er jeweils eine aberwitzige musikalische Vertonung bereit. Ein Programm für Touristen, Münchner und Menschen, die planen, welche zu werden!

Regie: Christiane Brammer

mehr zu André Hartmann

 

Interview in "Hallo München"

Oper? Von wegen!

ein singendes Klangversprechen

Karten

Nach ihrem ersten Programm "Männer satt" machen sich die vier
Opernsänger mit ihrem Pianisten über ihr ureigenstes Metier her.

"Oper? von wegen!" ist der ultimative Liebesbeweis, denn was sich liebt,
das neckt sich.

So werden die Vorurteile gegen dieses Genre ad absurdum geführt, aber
auch die Auswüchse des Ganzen auf die Schippe genommen.

Jeder gegen jeden, aber es muss doch miteinander gehen.

Selbst der Begleiter wird in die Pflicht genommen und hat sein
Scherflein beizutragen.

Dabei wird kein Auge trocken bleiben und das Publikum kommt auf mehr als
seine Kosten.

Unerhörte Klangmagie, rumpelfreie Arrangements, lala und dudu, die Zeit
vergeht im Nu.

Eine neue Welt werden Sie dabei entdecken und alte Lieben erneuern.

Lassen Sie sich einfangen und gehen Sie runderneuert aus sich heraus.

Viel Spass wünschen Cantosonor.

www.cantosonor.eu

 

Die beiden Blinden

Operette von Jacques Offenbach

Regie: Dominik Wilgenbus

Karten

Eine Brücke – zwei Bettler.

Beide Künstler, Musiker, Cellisten – das ist ein Elend zuviel. Doch wer Mitleid will, darf keines haben, Überleben ist knallharter Wettbewerb! In einem Duell, das wie ein Duett aussieht, werden Wohlklang und Wahnsinn zu Waffen. Die ärmere Sau gewinnt...

Mit diesem burlesken Einakter begann Offenbach am 5.7.1855 seinen rasanten Aufstieg zum „Mozart der Champs Elysées“.

Die aus dem Offenbach-Vorgänger „Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre“ her bekannten bomfortionösen Darsteller-Cellisten Juri Kannheiser und Jakob Roters jetzt endlich gemeinsam auf der Bühne! Zusammen mit Erfolgsregisseur Dominik Wilgenbus lassen Sie noch weitere Künstler–Existenzen in Liedern und Texten schaurigschön vor die Hunde gehen.

 

Regisseur, Übersetzer, Autor und Dozent. Mitbegründer des Metropol–Theaters und der Kammeroper München. Eigenkreationen u.a.: DIE DREI MUSKETIERE als Schauspiel mit Musik, das Schubert-Pasticcio KASPAR HAUSER und die musikalische Komödie CHARLEYS TANTE. Seine Regietätigkeit im Musiktheater führte ihn u.a. an das Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz und die Wiener Volksoper sowie nach Leipzig, Dortmund, Meiningen, Chemnitz, Innsbruck und Klagenfurt.

 


Jakob Roters 

Jakob Roters wurde 1991 in München geboren, nachdem seine Familie im selben Jahr noch aus Russland nach Deutschland umsiedelte. Er studierte Violoncello bei Prof. Julius Berger in Augsburg, erhielt den 2ten Preis beim internationalen „Julio Cardona“ Wettbewerb in Portugal und bestritt mit seinen Brüdern, dem „Roters Trio“, den 1. Preis auf Bundesebene bei „Jugend Musiziert“, weitere Preise und Auszeichnungen im Fach Violoncello sowie Klavier erhielt er auf nationaler Ebene. Seine solistischen und kammermusikalischen Tätigkeiten brachten ihn zu Konzerten und Festivals in Europa, u.a. das Festival „Libeňské jaro mladých“ in Prag, „Internationale Weingartener Tage für Neue Musik 2010“ und dem „Cello Festival 2011“ der Kronberg Academy, und zur Uraufführung des Werkes „A Co(s)mic Carvel“ des Komponisten Giovanni Bonato.

Seit geraumer Zeit widmet Jakob sich allen Projekten zu, die seine Kreativität aufs äußerste herausfordern, so begann er mit seinem Bruder Anton Hip Hop Musik zu produzieren, wodurch sie das Rap Album „Past-Present-Future“ im Jahre 2015 veröffentlichten, hinzu kommt seine Begeisterung für Jazz, die ihn mit vielen Musikern aus der Jazz Szene zusammen brachte, wodurch er dem Ensemble „Verworner-Krause-Kammerorchester“ beitrat und ein Jazz Quartett mit Felix Key Weber, Gustavo Strauss und Kattie Berrit gründete.

 

 


Juri Kannheiser 

Juri Kannheiser engagiert sich neben seinem Cello Studium an der Musikhochschule München in vielen musikalischen Sparten - so wirkte er bei zahlreichen Projekten von Mehr Musik! und dem Schauspielhaus des Theaters Augsburg mit, ist langjähriges Mitglied im Leopold Mozart Kammerorchester Augsburg und stand unter anderem mit PopsängerInnen wie MarieMarie und Yvonne Catterfeld auf der Bühne. Er ist Mitglied des Augsburger Ensembles „Progetto Seicento“, dass Barockmusik des 17. Jahrhunderts mit zeitgenössischer Musik verbindet, gründete zusammen mit Alexander Maschke und Philipp Weiß das Ensemble für freie Improvisation „Out Of Control“ und ist seit 2016 neues Mitglied des Arcis Cello Quartetts.

 

 

HIER gehts zum Trailer!

 

Goethes Späte Liebe 1823

Lesung mit Musik

Klavier: Maria Roters

Karten

 

 

Dieter Gilde

wurde in Mühlheim an der Ruhr geboren. Nach einer Verwaltungstätigkeit bei der Stadtverwaltung Oberhausen entschloss er sich mit 20 Jahren am Schauspielseminar der Hamburger Kammerspiele (Leitung Ida Ehre) eine Schauspielausbildung zu absolvieren. Nach seiner Ausbildung in Hamburg folgten Engagements in Bremen, am Westfälischen Landestheater und in München. Seine Frau gründete in den 80er Jahren eine freie Theatergruppe. Seither ist Dieter Gilde mit Lesungen und Rezitationen erfolgreich unterwegs.

Rosenkranz & Güldenstern sind tot

Schauspiel von Tom Stoppard
Deutsch von Hanno Lunin

Regie: Dominik Wilgenbus

mit Max Beier, Niels Klaunick und David Hang

weitere Termine:
Do, 11.5. 20:00
Sa, 13.5. 20:00
Mi, 24.5. 20:00 - Sa, 27.5. jeweils 20:00
Fr, 9.6. jeweils 20:00
Do, 15.6. / 20:00
Fr, 16.6. / 20:00
So, 18.6. / 18:00
Do, 29.6. / 20:00

Karten

Am 4. Mai feiert das Hofspielhaus mit dem Stück „Rosenkranz und Güldenstern sind tot“ Premiere. Inszeniert wird die Komödie von unserem Blumenkohl-Regisseur Dominik Wilgenbus.

Die beiden von Shakespeare erfundenen Charaktere Rosenkranz und Güldenstern schlittern unbeholfen durch die Geschichte ihres berühmten Jugendfreundes Hamlet. In Anlehnung an „Warten auf Godot“ versuchen sie andauernd, sich mit endlosen Frage-Antwort-Spielen die Zeit zu vertreiben, wobei sie sich ständig unterbrechen, widersprechen oder anschweigen. Philosophisch & clownesk machen sie in der Inszenierung von Dominik Wilgenbus den engen Raum ihrer Existenz zur Bühne, die ja bekanntlich die ganze Welt ist.

Übersetzung von Hanno Lunin.

 

 

Dominik Wilgenbus

geb. 1966 in Borken/Westfalen, studierte bei Prof. August Everding in München und arbeitet seit 1991 als freischaffender Musiktheater– & Schauspielregisseur, Übersetzer, Autor und Darsteller.
Er lebt in München, wo er an der Gründung u.a. des Metropoltheaters und der Kammeroper beteiligt war.
Seine Regietätigkeit führte ihn u.a. an die Wiener Volksoper, das Berliner Gorki–Theater, das Gärtnerplatztheater München, sowie bereits mehrfach nach Leipzig, Dortmund, Chemnitz, Meiningen, Regensburg und Klagenfurt.

Zu seinen bisher uraufgeführten Werken zählen u.a. „Heidi – das Heimatmusical“ (2001 München, 2004 Leipzig), das Schauspiel mit Musik „Die 3 Musketiere“, das Mozart–Pasticcio „Der Diener zweier Herren“, „Kaspar Hauser“ als Schubert–Oper und die Musikalische Komödie „Charley´s Tante“.

Von 2005 bis 2008 war er Dozent an der Musikhochschule Nürnberg–Augsburg. Im Rahmen des Internationalen Opernkurses der Jeunesses Musicales Deutschland auf Schloss Weikersheim inszenierte er 2007 „La Cenerentola“, 2013 „Don Giovanni“ und 2015 „Le nozze di Figaro“. Im Sommer 2016 wird er am Konservatorium von Maastricht Brittens „Sommernachtstraum“ inszenieren.

Als Schauspieler war er zuletzt in den Uraufführungen von Stefan Kastners „Germania I–III“ zu sehen.

Mit seinem Schlagerprogramm „Wie kommt der Lippenstift in Lehmanns Unterbett?“ und dem literarisch–musikalischen Solo „Mein Wagner“ tritt er regelmäßig solistisch auf.

 

 

Max Beier als Güldenstern / Tragöde

Geboren (1993) und aufgewachsen in München.  

Der Schauspieler und Kabarettist absolvierte 2012-2015 die Neue Münchner Schauspielschule und erlangte dort die Bühnenreife. Dezember 2015 folgte das Schauspiel-Diplom an den Kammerspielen in Wien. Seit Oktober 2014 moderiert er das vom BR produzierte wöchentliche TV-„Campus Magazin“ auf ARDalpha.

Mit seinem Bühnen-Kollegen David Hang tritt er als Kabarett-Duo „Beier&Hang“ seit Herbst 2013 bundesweit auf diversen deutschen Kleinkunst- und Kabarettbühnen auf. Sie gewannen mehrere renommierte Kleinkunstpreise (u.a. Sendlinger Kulturpreis, Jugend-Kleinkunstpreis U23, COMOLY München).

Die Premiere des ersten abendfühlenden Programms „Schmutzige Wäsche“ feierten sie im Februar 2016. Auch dieses Programm wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

 

 

Niels Klaunick als Rosenkranz / Tragöde

Aus der niedersächsischen Ebene kommend, lernt er neben seinem Handwerk auf der Neuen Münchner Schauspielschule auch seinen Kollegen Dominik Burki kennen. Mit ihm arbeitet er  - neben Seitensprüngen am Stadttheater und vor der Kamera - seit 2006 kontinuierlich im gemeinsamen Theaterbetrieb zusammen. Erst als Junge Generation Theaterhof Prießenthal (u.a. mit Martin Lüttge), dann als Theater Stückwerk und seit 2013 als compagnie nik. Auf Tournee zwischen Flensburg und Zermatt, von Aachen bis nach Wien -  immer mit dem selben Anspruch: Kinder- und Jugendtheater als einen lustvollen und komödiantischen Umgang mit den Themen und Problemen des Alltages zu begreifen; die Zuschauer zur Stellungnahme aufzufordern und sie als politisch und gesellschaftlich handelnde Subjekte zu achten. www.compagnie-nik.de

 

David Hang als Schauspieler / Alfred / Hamlet / König Claudius / Königin Gertrud / Ophelia / Polonius / Fortinbras / König von England

Geboren am 21. Juni 1991 in Landau a.d. Isar; aufgewachsen in Dingolfing; Abitur im Jahr 2011.

Der Schauspieler und Kabarettist besuchte 2012-2015 die Neue Münchner Schauspielschule und erlangte dort die Bühnenreife. Dezember 2015 folgte das Schauspiel-Diplom an den Kammerspielen in Wien. Seit Oktober 2014 moderiert er, in Doppelmoderation mit seinem Bühnenpartner Max Beier, das vom BR produzierte wöchentliche TV-„Campus Magazin“ auf ARDalpha.

Mit Max Beier tritt er, seit Herbst 2013, auch als Kabarett-Duo „Beier&Hang“ bundesweit auf diversen deutschen Kleinkunst- und Kabarettbühnen auf. Sie gewannen mehrere renommierte Kleinkunstpreise (u.a. Sendlinger Kulturpreis, Jugend-Kleinkunstpreis U23, COMOLY München).

Die Premiere des ersten abendfühlenden Programms „Schmutzige Wäsche“ feierten sie im Februar 2016. Auch dieses Programm wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Kostüme: Uschi Haug
Ton: Sascha Fersch
Abendspielleitung: Franziska Reng

 

 


Kritik in der SZ vom 6.Mai 2017 

 

 


Ankündigung im Münchner Feuilleton vom 4. Mai 2017

Rosenkranz & Güldenstern sind tot

Schauspiel von Tom Stoppard
Deutsch von Hanno Lunin

Regie: Dominik Wilgenbus

mit Max Beier, Niels Klaunick und David Hang

weitere Termine:
Do, 11.5. 20:00
Sa, 13.5. 20:00
Mi, 24.5. 20:00 - Sa, 27.5. jeweils 20:00
Do, 8.6.  20:00
Do, 15.6. / 20:00
Fr, 16.6. / 20:00
So, 18.6. / 18:00
Do, 29.6. / 20:00

Karten

Am 4. Mai feiert das Hofspielhaus mit dem Stück „Rosenkranz und Güldenstern sind tot“ Premiere. Inszeniert wird die Komödie von unserem Blumenkohl-Regisseur Dominik Wilgenbus.

Die beiden von Shakespeare erfundenen Charaktere Rosenkranz und Güldenstern schlittern unbeholfen durch die Geschichte ihres berühmten Jugendfreundes Hamlet. In Anlehnung an „Warten auf Godot“ versuchen sie andauernd, sich mit endlosen Frage-Antwort-Spielen die Zeit zu vertreiben, wobei sie sich ständig unterbrechen, widersprechen oder anschweigen. Philosophisch & clownesk machen sie in der Inszenierung von Dominik Wilgenbus den engen Raum ihrer Existenz zur Bühne, die ja bekanntlich die ganze Welt ist.

Übersetzung von Hanno Lunin.

 

 

Dominik Wilgenbus

geb. 1966 in Borken/Westfalen, studierte bei Prof. August Everding in München und arbeitet seit 1991 als freischaffender Musiktheater– & Schauspielregisseur, Übersetzer, Autor und Darsteller.
Er lebt in München, wo er an der Gründung u.a. des Metropoltheaters und der Kammeroper beteiligt war.
Seine Regietätigkeit führte ihn u.a. an die Wiener Volksoper, das Berliner Gorki–Theater, das Gärtnerplatztheater München, sowie bereits mehrfach nach Leipzig, Dortmund, Chemnitz, Meiningen, Regensburg und Klagenfurt.

Zu seinen bisher uraufgeführten Werken zählen u.a. „Heidi – das Heimatmusical“ (2001 München, 2004 Leipzig), das Schauspiel mit Musik „Die 3 Musketiere“, das Mozart–Pasticcio „Der Diener zweier Herren“, „Kaspar Hauser“ als Schubert–Oper und die Musikalische Komödie „Charley´s Tante“.

Von 2005 bis 2008 war er Dozent an der Musikhochschule Nürnberg–Augsburg. Im Rahmen des Internationalen Opernkurses der Jeunesses Musicales Deutschland auf Schloss Weikersheim inszenierte er 2007 „La Cenerentola“, 2013 „Don Giovanni“ und 2015 „Le nozze di Figaro“. Im Sommer 2016 wird er am Konservatorium von Maastricht Brittens „Sommernachtstraum“ inszenieren.

Als Schauspieler war er zuletzt in den Uraufführungen von Stefan Kastners „Germania I–III“ zu sehen.

Mit seinem Schlagerprogramm „Wie kommt der Lippenstift in Lehmanns Unterbett?“ und dem literarisch–musikalischen Solo „Mein Wagner“ tritt er regelmäßig solistisch auf.

 

 

Max Beier als Güldenstern / Tragöde

Geboren (1993) und aufgewachsen in München.  

Der Schauspieler und Kabarettist absolvierte 2012-2015 die Neue Münchner Schauspielschule und erlangte dort die Bühnenreife. Dezember 2015 folgte das Schauspiel-Diplom an den Kammerspielen in Wien. Seit Oktober 2014 moderiert er das vom BR produzierte wöchentliche TV-„Campus Magazin“ auf ARDalpha.

Mit seinem Bühnen-Kollegen David Hang tritt er als Kabarett-Duo „Beier&Hang“ seit Herbst 2013 bundesweit auf diversen deutschen Kleinkunst- und Kabarettbühnen auf. Sie gewannen mehrere renommierte Kleinkunstpreise (u.a. Sendlinger Kulturpreis, Jugend-Kleinkunstpreis U23, COMOLY München).

Die Premiere des ersten abendfühlenden Programms „Schmutzige Wäsche“ feierten sie im Februar 2016. Auch dieses Programm wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

 

 

Niels Klaunick als Rosenkranz / Tragöde

Aus der niedersächsischen Ebene kommend, lernt er neben seinem Handwerk auf der Neuen Münchner Schauspielschule auch seinen Kollegen Dominik Burki kennen. Mit ihm arbeitet er  - neben Seitensprüngen am Stadttheater und vor der Kamera - seit 2006 kontinuierlich im gemeinsamen Theaterbetrieb zusammen. Erst als Junge Generation Theaterhof Prießenthal (u.a. mit Martin Lüttge), dann als Theater Stückwerk und seit 2013 als compagnie nik. Auf Tournee zwischen Flensburg und Zermatt, von Aachen bis nach Wien -  immer mit dem selben Anspruch: Kinder- und Jugendtheater als einen lustvollen und komödiantischen Umgang mit den Themen und Problemen des Alltages zu begreifen; die Zuschauer zur Stellungnahme aufzufordern und sie als politisch und gesellschaftlich handelnde Subjekte zu achten. www.compagnie-nik.de

 

David Hang als Schauspieler / Alfred / Hamlet / König Claudius / Königin Gertrud / Ophelia / Polonius / Fortinbras / König von England

Geboren am 21. Juni 1991 in Landau a.d. Isar; aufgewachsen in Dingolfing; Abitur im Jahr 2011.

Der Schauspieler und Kabarettist besuchte 2012-2015 die Neue Münchner Schauspielschule und erlangte dort die Bühnenreife. Dezember 2015 folgte das Schauspiel-Diplom an den Kammerspielen in Wien. Seit Oktober 2014 moderiert er, in Doppelmoderation mit seinem Bühnenpartner Max Beier, das vom BR produzierte wöchentliche TV-„Campus Magazin“ auf ARDalpha.

Mit Max Beier tritt er, seit Herbst 2013, auch als Kabarett-Duo „Beier&Hang“ bundesweit auf diversen deutschen Kleinkunst- und Kabarettbühnen auf. Sie gewannen mehrere renommierte Kleinkunstpreise (u.a. Sendlinger Kulturpreis, Jugend-Kleinkunstpreis U23, COMOLY München).

Die Premiere des ersten abendfühlenden Programms „Schmutzige Wäsche“ feierten sie im Februar 2016. Auch dieses Programm wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Kostüme: Uschi Haug
Ton: Sascha Fersch
Abendspielleitung: Franziska Reng

 

 


Kritik in der SZ vom 6.Mai 2017 

 

 


Ankündigung im Münchner Feuilleton vom 4. Mai 2017

Die Kunst des langsamen Antwortens

Deutsch-Arabischse Konzert Ereignis

Mit Ramadan Ali (Syrien/Deutschland), Cornelia Lanz (Deutschland),  Mazen Mohsen (Syrien), Ahmad Shakib Pouya (Afghanistan) und Gernot Wolfram (Deutschland)
 
 
weitere Vorstellung um 22:30
Karten
Am 10. Juni ist der Orlowsky der Hofspielhaus-Fledermaus, die Sängerin Cornelia Lanz, in einem besonderen Projekt zu erleben. Eine deutsch-arabische Konzertlesung, die sich um Flucht und Heimatlosigkeit, vor allem aber um Menschlichkeit und Verständigung dreht. Gemeinsam mit dem Schriftsteller Gernot Wolfram, dem syrischen Schauspieler Ramadan Ali und dem syrischen Musiker Mazen Mohsen bringt sie LABO AGEN - Die Kunst des langsamen Antwortens auf die Bühne. Nach der Uraufführung am 13. September im Rahmen des internationalen literaturfestival berlin 2015 ist der Auftritt im Hofspielhaus eine wunderbare Gelegenheit, diese beeindruckende Produktion live zu erleben.
Immer noch sind tausende Menschen als Flüchtlinge in Europa unterwegs. Eine Reise, auf der sie häufig als Fremde oder Menschen aus einer fremden Kultur betrachtet werden. Wenn sie dann Länder wie Deutschland erreichen, müssen sie Formulare ausfüllen, in denen ihr Leben kurzgefasst hineinpassen soll. Eines dieser Formulare trägt den Namen LABO AGEN. Da heißt es: Familienstand? Manche ziehen als Familie los und kommen allein an. Oder es wird nach dem Geburtsort der Mutter gefragt: wo war das nochmal? Es gibt viele kuriose Momente, die zum Lachen, Aufbegehren oder Wütendsein reizen. Der Schrifsteller Gernot Wolfram, die Mezzosopranistin Cornelia Lanz und der syrische Saz-Spieler und Comedian Ramadan Ali haben eine Konzertlesung einstudiert, mit der sie die Fragen dieser Formulare anders beantworten. Sie suchen nach wirklichen Antworten. Begegnen den kalten Fragen mit Musik aus Syrien, Deutschland, dem Libanon, mischen Gedanken und Klänge. Sie zeigen, dass das Fremde nicht existiert, wenn Menschen ihre kulturellen Erfahrungen miteinander teilen. So wird dieser Abend zu einer vielstimmigen Reise, bei der auch Lieder von Franz Schubert zu hören sein werden, jedoch mit gänzlich anderen Rhythmen, Bildern und Spuren.
Als Special Guests mit von der Partie ist der syrische Musiker Mazen Mohsen. Außerdem hoffen wir, dass der afghanische Musiker Ahmad Shakib Pouya wieder aus Kabul zurückgekehrt sein wird und am Projekt teilnehmen kann. Er war im Januar in seine Heimat Afghanistan zurückgereist, um seiner Abschiebung zu entgehen. 
 
Der Autor Gernot Wolfram war schon früh mit der Erfahrung des Fremdseins konfrontiert: Nach der Ausreise aus der DDR 1987 lebte er mit seiner Familie zunächst in verschiedenen Aufnahmelagern und Heimen und durchlief einen aufwendigen bürokratischen Registrierungsprozess. Wolfram zu LABO AGEN: „Dies ist kein Flüchtlingsstück, sondern ein Menschenstück. Wir begegnen uns auf der Bühne als Künstler, die sich für ähnliche Erfahrungen interessieren. Das ist hoffentlich weit entfernt von dem Dualismus ‚Fremdenhass – Flüchtlingshilfeeuphorie‘, den wir im Moment im Land beobachten können. Es ist vielmehr der Versuch, sich künstlerisch zu begegnen ohne Exotik und wertende Unterschiede.“
 
 
 
 
Cornelia Lanz, Mezzosopranistin. Die international gefragte Gesangssolistin Cornelia Lanz hat bereits mit vielen bedeutenden Orchestern zusammengearbeitet, darunter den Münchner Philharmonikern und den Berliner Philharmonikern. Außerdem inszenierte sie G.F. Händels Imeneo in Dubai und Janáčeks Die Sache Makropulos in München. Cornelia Lanz ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes. Sie erhielt den Bruno-Frey-Preis, den Förderpreis Kultur des Landkreises Biberach und war Finalistin im Wiener Nico-Dostal Operettenwettbewerb. Mit dem von ihr gegründeten Verein Zuflucht Kultur e.V. legte sie mit Mozarts Così fan tutte und ZAIDE. EINE FLUCHT. und IDOMENEO drei außerordentlich erfolgreiche, viel diskutierte Opernproduktionen mit Flüchtlingen vor. Im September wird Bizets Carmen in München zur Aufführung kommen. 
 
 
 
 
 
Mazen Mohsen wurde 1994 geboren und kommt aus Suwaida, Syrien. Dort arbeitete er nach einem zweijährigen Studium als Musikschullehrer (Gitarre, Akkordeon und Oud).  Nach etwa einem Jahr entschloss er sich, zu flüchten, da aufgrund des Krieges keine anderen Musikschullehrer mehr vor Ort waren. Seit August 2015 ist er in Deutschland und spielt bereits bei etlichen Konzerten mit Gitarre und Cajon arabische, aber auch deutsche Lieder, die er selbst schrieb. Mit Cornelia Lanz erarbeitet er Fusionen zwischen arabischen Melismen und deutschem Operngesang. Er möchte zur Aufnahmeprüfung für Operngesang an der Musikhochschule Stuttgart antreten. Dafür trainiert er in verschiedenen Meisterkursen. Mazen liebt Oper und freut sich, wenn sich verschiedene Kulturen innerhalb einer Inszenierung verbinden, wie in Idomeneo und Zaide. Eine Flucht.
 
 
 

Ramadan Ali, Schauspieler, ist seit 2011 in Deutschland. Er war bereits in Syrien Schauspieler und Comedian. Nach wiederholter Haft und Folter floh er nach Deutschland und macht jetzt hier Theater, meistens in Ulm, wo er lebt, und in Augsburg. Durch die Erfahrungen in seinem Land ist er zu einem politischen Menschen geworden. So spielt er weniger Komödien als vielmehr Dramen, vor allem sein eigenes.

 

 
Ahmad Shakib Pouya aus Afghanistan hat sein Leben lang Musik gespielt. Er studierte in Kabul Zahnmedizin und arbeitete in einem französischen Lazarett als Krankenpfleger. Mit seinen Sprachkenntnissen (persisch, deutsch, englisch, urdu, hindi, paschtu) engagiert er sich als Dolmetscher in der Flüchtlingsarbeit. Pouya wirkte bereits in vielen Musik-und Theaterprojekten mit. In ZAIDE. EINE FLUCHT. spielt er die Rolle des Gomatz. 
 
 
 
Gernot Wolfram, Schriftsteller und Publizist. Zahlreiche Preise für seine literarischen Arbeiten, unter anderem den Walter-Serner-Preis und den Sylter Inselschreiberpreis. Er beschäftigt sich in seinen Romanen, Erzählungen und Essays mit Fremdheitserfahrungen und Wahrnehmungsverschiebungen. Wichtige Werke Der FremdländerSamuels ReiseDas Wüstenhaus, alle veröffentlicht bei der Deutschen Verlags-Anstalt. Zuletzt erschien bei Hentrich&Hentrich der viel beachtete Essayband Der leuchtende Augenblick – Über Menschen und Orte des Lesens. 2014 gründete Wolfram mit Studierenden aus Berlin den Kultur- und Bildungsverein für Flüchtlinge Board of Participation e.V.
 

Die Kunst des langsamen Antwortens

Deutsch-Arabischse Konzert Ereignis

Mit Ramadan Ali (Syrien/Deutschland), Cornelia Lanz (Deutschland),  Mazen Mohsen (Syrien), Ahmad Shakib Pouya (Afghanistan) und Gernot Wolfram (Deutschland)
Karten
Am 10. Juni ist der Orlowsky der Hofspielhaus-Fledermaus, die Sängerin Cornelia Lanz, in einem besonderen Projekt zu erleben. Eine deutsch-arabische Konzertlesung, die sich um Flucht und Heimatlosigkeit, vor allem aber um Menschlichkeit und Verständigung dreht. Gemeinsam mit dem Schriftsteller Gernot Wolfram, dem syrischen Schauspieler Ramadan Ali und dem syrischen Musiker Mazen Mohsen bringt sie LABO AGEN - Die Kunst des langsamen Antwortens auf die Bühne. Nach der Uraufführung am 13. September im Rahmen des internationalen literaturfestival berlin 2015 ist der Auftritt im Hofspielhaus eine wunderbare Gelegenheit, diese beeindruckende Produktion live zu erleben.
Immer noch sind tausende Menschen als Flüchtlinge in Europa unterwegs. Eine Reise, auf der sie häufig als Fremde oder Menschen aus einer fremden Kultur betrachtet werden. Wenn sie dann Länder wie Deutschland erreichen, müssen sie Formulare ausfüllen, in denen ihr Leben kurzgefasst hineinpassen soll. Eines dieser Formulare trägt den Namen LABO AGEN. Da heißt es: Familienstand? Manche ziehen als Familie los und kommen allein an. Oder es wird nach dem Geburtsort der Mutter gefragt: wo war das nochmal? Es gibt viele kuriose Momente, die zum Lachen, Aufbegehren oder Wütendsein reizen. Der Schrifsteller Gernot Wolfram, die Mezzosopranistin Cornelia Lanz und der syrische Saz-Spieler und Comedian Ramadan Ali haben eine Konzertlesung einstudiert, mit der sie die Fragen dieser Formulare anders beantworten. Sie suchen nach wirklichen Antworten. Begegnen den kalten Fragen mit Musik aus Syrien, Deutschland, dem Libanon, mischen Gedanken und Klänge. Sie zeigen, dass das Fremde nicht existiert, wenn Menschen ihre kulturellen Erfahrungen miteinander teilen. So wird dieser Abend zu einer vielstimmigen Reise, bei der auch Lieder von Franz Schubert zu hören sein werden, jedoch mit gänzlich anderen Rhythmen, Bildern und Spuren.
Als Special Guests mit von der Partie ist der syrische Musiker Mazen Mohsen. Außerdem hoffen wir, dass der afghanische Musiker Ahmad Shakib Pouya wieder aus Kabul zurückgekehrt sein wird und am Projekt teilnehmen kann. Er war im Januar in seine Heimat Afghanistan zurückgereist, um seiner Abschiebung zu entgehen. 
 
Der Autor Gernot Wolfram war schon früh mit der Erfahrung des Fremdseins konfrontiert: Nach der Ausreise aus der DDR 1987 lebte er mit seiner Familie zunächst in verschiedenen Aufnahmelagern und Heimen und durchlief einen aufwendigen bürokratischen Registrierungsprozess. Wolfram zu LABO AGEN: „Dies ist kein Flüchtlingsstück, sondern ein Menschenstück. Wir begegnen uns auf der Bühne als Künstler, die sich für ähnliche Erfahrungen interessieren. Das ist hoffentlich weit entfernt von dem Dualismus ‚Fremdenhass – Flüchtlingshilfeeuphorie‘, den wir im Moment im Land beobachten können. Es ist vielmehr der Versuch, sich künstlerisch zu begegnen ohne Exotik und wertende Unterschiede.“
 
 
 
 
Cornelia Lanz, Mezzosopranistin. Die international gefragte Gesangssolistin Cornelia Lanz hat bereits mit vielen bedeutenden Orchestern zusammengearbeitet, darunter den Münchner Philharmonikern und den Berliner Philharmonikern. Außerdem inszenierte sie G.F. Händels Imeneo in Dubai und Janáčeks Die Sache Makropulos in München. Cornelia Lanz ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes. Sie erhielt den Bruno-Frey-Preis, den Förderpreis Kultur des Landkreises Biberach und war Finalistin im Wiener Nico-Dostal Operettenwettbewerb. Mit dem von ihr gegründeten Verein Zuflucht Kultur e.V. legte sie mit Mozarts Così fan tutte und ZAIDE. EINE FLUCHT. und IDOMENEO drei außerordentlich erfolgreiche, viel diskutierte Opernproduktionen mit Flüchtlingen vor. Im September wird Bizets Carmen in München zur Aufführung kommen. 
 
 
 
 
 
Mazen Mohsen wurde 1994 geboren und kommt aus Suwaida, Syrien. Dort arbeitete er nach einem zweijährigen Studium als Musikschullehrer (Gitarre, Akkordeon und Oud).  Nach etwa einem Jahr entschloss er sich, zu flüchten, da aufgrund des Krieges keine anderen Musikschullehrer mehr vor Ort waren. Seit August 2015 ist er in Deutschland und spielt bereits bei etlichen Konzerten mit Gitarre und Cajon arabische, aber auch deutsche Lieder, die er selbst schrieb. Mit Cornelia Lanz erarbeitet er Fusionen zwischen arabischen Melismen und deutschem Operngesang. Er möchte zur Aufnahmeprüfung für Operngesang an der Musikhochschule Stuttgart antreten. Dafür trainiert er in verschiedenen Meisterkursen. Mazen liebt Oper und freut sich, wenn sich verschiedene Kulturen innerhalb einer Inszenierung verbinden, wie in Idomeneo und Zaide. Eine Flucht.
 
 
 

Ramadan Ali, Schauspieler, ist seit 2011 in Deutschland. Er war bereits in Syrien Schauspieler und Comedian. Nach wiederholter Haft und Folter floh er nach Deutschland und macht jetzt hier Theater, meistens in Ulm, wo er lebt, und in Augsburg. Durch die Erfahrungen in seinem Land ist er zu einem politischen Menschen geworden. So spielt er weniger Komödien als vielmehr Dramen, vor allem sein eigenes.

 

 
Ahmad Shakib Pouya aus Afghanistan hat sein Leben lang Musik gespielt. Er studierte in Kabul Zahnmedizin und arbeitete in einem französischen Lazarett als Krankenpfleger. Mit seinen Sprachkenntnissen (persisch, deutsch, englisch, urdu, hindi, paschtu) engagiert er sich als Dolmetscher in der Flüchtlingsarbeit. Pouya wirkte bereits in vielen Musik-und Theaterprojekten mit. In ZAIDE. EINE FLUCHT. spielt er die Rolle des Gomatz. 
 
 
 
Gernot Wolfram, Schriftsteller und Publizist. Zahlreiche Preise für seine literarischen Arbeiten, unter anderem den Walter-Serner-Preis und den Sylter Inselschreiberpreis. Er beschäftigt sich in seinen Romanen, Erzählungen und Essays mit Fremdheitserfahrungen und Wahrnehmungsverschiebungen. Wichtige Werke Der FremdländerSamuels ReiseDas Wüstenhaus, alle veröffentlicht bei der Deutschen Verlags-Anstalt. Zuletzt erschien bei Hentrich&Hentrich der viel beachtete Essayband Der leuchtende Augenblick – Über Menschen und Orte des Lesens. 2014 gründete Wolfram mit Studierenden aus Berlin den Kultur- und Bildungsverein für Flüchtlinge Board of Participation e.V.
 

A Tavola con Rossini

Kulinarische Klavierwerke

Karten

Wissen Sie eigentlich, wie auf dem Klavier romantisches Hackfleisch, ein Braten oder Butter klingt?

Eine Antwort auf diese Frage gibt der italienische Komponist und Gourmet Gioachino Rossini. Seine Leidenschaft für die gute Küche war legendär und inspirierte ihn zur Komposition einiger Klavierwerke zum Thema Essen.

In seinem über 100 Klavierstücke umfassenden Spätwerk “Péchés de vieillesse“ („Sünden des Alters”) finden sich so manche musikalische Kostbarkeiten, die schon im Titel auf Kulinarisches hinweisen. Die musikalische Darstellung dieser Gaumenfreuden würzt Rossini mit ausgesprochen hoher Virtuosität, einprägsamer Belcanto-Melodik und reichlich heiterem Witz.

Zu dem bewegtem Leben des Komponisten zwischen Küche und Konzertsaal existieren zahlreiche köstliche Geschichten und pikante Anekdoten, die Pianist Wolfgang Nieß zwischen den Klavierwerken mit einem Augenzwinkern serviert.

Die geglückte Verbindung von virtuoser Klaviermusik mit vergnüglichem Textvortrag ist die fein abgestimmte Rezeptur für ein einzigartiges Konzerterlebnis.

Ein Ohrenschmaus, nicht nur für Feinschmecker!

„Essen, Liebe, Singen und Verdauen, das sind wahrhaftig die vier Akte der komischen Oper, die „Das Leben“ heißt, und die vergehen wie der Schaum einer Flasche Champagner. Wer sie verrinnen lässt, ohne sie genossen zu haben, ist ein vollendeter Narr!“ ( Gioachino Rossini)

„Der Maestro und ich, wir leben, um zu essen, und diese Aufgabe erfüllen wir gewissenhaft.” (Rossinis zweite Frau, Olympe Pélissier)

 

Wolfgang Nieß erhielt seinen ersten Klavierunterricht bei seinem Vater, dem Pianisten, Dirigenten und Musikdozenten Gerhard Nieß. Er studierte Musik am Peter-Cornelius-Konservatorium in Mainz und unterrichtet dort seit 1993 selbst als Dozent für Klavier in der Musikschule sowie in der Berufsausbildung von Musikstudenten im Hauptfach Klavier.

Als Konzertpianist gastiert er regelmäßig bei internationalen Musikfestivals und auf zahlreichen Bühnen im In- und Ausland mit Klavier-, Lieder- und Kammermusikabenden sowie als Orchestersolist.

Er zeigt in „musikalisch-literarischen“ Soloprogrammen sowie in „musikalisch-komödiantischen“ Kleinkunstprogrammen mit namhaften anderen Künstlern seine Vielseitigkeit. Dabei verbindet er pianistische Spielkunst und lebendige Moderation zu gleichermaßen niveauvollen wie unterhaltsamen Konzertereignissen.

CD-Produktionen: Klavierwerke von Franz Liszt (2002); Klavierwerke von Frédéric Chopin (2006); „Ein Winter auf Mallorca“ (2006); „Im Salon“ (2009); Klavierwerke von Franz Schubert (2011); „Soll doch der Teufel dieses Zeug spielen!“ (2011); „Bilder einer Ausstellung“ (2014); sowie mehrere Lieder - CD’s mit namhaften Sängern.

 „Wolfgang Nieß versteht es wie kaum ein anderer, auf unkonventionelle Art Klassik zu präsentieren.“ (Allgemeine Zeitung)

 „Als Pianist ist er ein großer Könner. Sein Spiel wirkt schlüssig, ja zwingend, und es gelingt ihm, seine Hörer ganz in seine Musik zu ziehen. Sein Konzept, Unterhaltung und Information mit großartiger Musik zu verbinden, hat das Zeug, selbst Klassik-Muffel aus den Socken zu hauen.“ (Die Rheinpfalz)

www.wolfgang-niess.de

 

Rosenkranz & Güldenstern sind tot

Schauspiel von Tom Stoppard
Deutsch von Hanno Lunin

Regie: Dominik Wilgenbus

mit Max Beier, Niels Klaunick und David Hang

weitere Termine:
Do, 11.5. 20:00
Sa, 13.5. 20:00
Mi, 24.5. 20:00 - Sa, 27.5. jeweils 20:00
Do, 8.6.  20:00
Fr, 9.6. / 20:00
Fr, 16.6. / 20:00
So, 18.6. / 18:00
Do, 29.6. / 20:00

Karten

Am 4. Mai feiert das Hofspielhaus mit dem Stück „Rosenkranz und Güldenstern sind tot“ Premiere. Inszeniert wird die Komödie von unserem Blumenkohl-Regisseur Dominik Wilgenbus.

Die beiden von Shakespeare erfundenen Charaktere Rosenkranz und Güldenstern schlittern unbeholfen durch die Geschichte ihres berühmten Jugendfreundes Hamlet. In Anlehnung an „Warten auf Godot“ versuchen sie andauernd, sich mit endlosen Frage-Antwort-Spielen die Zeit zu vertreiben, wobei sie sich ständig unterbrechen, widersprechen oder anschweigen. Philosophisch & clownesk machen sie in der Inszenierung von Dominik Wilgenbus den engen Raum ihrer Existenz zur Bühne, die ja bekanntlich die ganze Welt ist.

Übersetzung von Hanno Lunin.

 

 

Dominik Wilgenbus

geb. 1966 in Borken/Westfalen, studierte bei Prof. August Everding in München und arbeitet seit 1991 als freischaffender Musiktheater– & Schauspielregisseur, Übersetzer, Autor und Darsteller.
Er lebt in München, wo er an der Gründung u.a. des Metropoltheaters und der Kammeroper beteiligt war.
Seine Regietätigkeit führte ihn u.a. an die Wiener Volksoper, das Berliner Gorki–Theater, das Gärtnerplatztheater München, sowie bereits mehrfach nach Leipzig, Dortmund, Chemnitz, Meiningen, Regensburg und Klagenfurt.

Zu seinen bisher uraufgeführten Werken zählen u.a. „Heidi – das Heimatmusical“ (2001 München, 2004 Leipzig), das Schauspiel mit Musik „Die 3 Musketiere“, das Mozart–Pasticcio „Der Diener zweier Herren“, „Kaspar Hauser“ als Schubert–Oper und die Musikalische Komödie „Charley´s Tante“.

Von 2005 bis 2008 war er Dozent an der Musikhochschule Nürnberg–Augsburg. Im Rahmen des Internationalen Opernkurses der Jeunesses Musicales Deutschland auf Schloss Weikersheim inszenierte er 2007 „La Cenerentola“, 2013 „Don Giovanni“ und 2015 „Le nozze di Figaro“. Im Sommer 2016 wird er am Konservatorium von Maastricht Brittens „Sommernachtstraum“ inszenieren.

Als Schauspieler war er zuletzt in den Uraufführungen von Stefan Kastners „Germania I–III“ zu sehen.

Mit seinem Schlagerprogramm „Wie kommt der Lippenstift in Lehmanns Unterbett?“ und dem literarisch–musikalischen Solo „Mein Wagner“ tritt er regelmäßig solistisch auf.

 

 

Max Beier als Güldenstern / Tragöde

Geboren (1993) und aufgewachsen in München.  

Der Schauspieler und Kabarettist absolvierte 2012-2015 die Neue Münchner Schauspielschule und erlangte dort die Bühnenreife. Dezember 2015 folgte das Schauspiel-Diplom an den Kammerspielen in Wien. Seit Oktober 2014 moderiert er das vom BR produzierte wöchentliche TV-„Campus Magazin“ auf ARDalpha.

Mit seinem Bühnen-Kollegen David Hang tritt er als Kabarett-Duo „Beier&Hang“ seit Herbst 2013 bundesweit auf diversen deutschen Kleinkunst- und Kabarettbühnen auf. Sie gewannen mehrere renommierte Kleinkunstpreise (u.a. Sendlinger Kulturpreis, Jugend-Kleinkunstpreis U23, COMOLY München).

Die Premiere des ersten abendfühlenden Programms „Schmutzige Wäsche“ feierten sie im Februar 2016. Auch dieses Programm wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

 

 

Niels Klaunick als Rosenkranz / Tragöde

Aus der niedersächsischen Ebene kommend, lernt er neben seinem Handwerk auf der Neuen Münchner Schauspielschule auch seinen Kollegen Dominik Burki kennen. Mit ihm arbeitet er  - neben Seitensprüngen am Stadttheater und vor der Kamera - seit 2006 kontinuierlich im gemeinsamen Theaterbetrieb zusammen. Erst als Junge Generation Theaterhof Prießenthal (u.a. mit Martin Lüttge), dann als Theater Stückwerk und seit 2013 als compagnie nik. Auf Tournee zwischen Flensburg und Zermatt, von Aachen bis nach Wien -  immer mit dem selben Anspruch: Kinder- und Jugendtheater als einen lustvollen und komödiantischen Umgang mit den Themen und Problemen des Alltages zu begreifen; die Zuschauer zur Stellungnahme aufzufordern und sie als politisch und gesellschaftlich handelnde Subjekte zu achten. www.compagnie-nik.de

 

David Hang als Schauspieler / Alfred / Hamlet / König Claudius / Königin Gertrud / Ophelia / Polonius / Fortinbras / König von England

Geboren am 21. Juni 1991 in Landau a.d. Isar; aufgewachsen in Dingolfing; Abitur im Jahr 2011.

Der Schauspieler und Kabarettist besuchte 2012-2015 die Neue Münchner Schauspielschule und erlangte dort die Bühnenreife. Dezember 2015 folgte das Schauspiel-Diplom an den Kammerspielen in Wien. Seit Oktober 2014 moderiert er, in Doppelmoderation mit seinem Bühnenpartner Max Beier, das vom BR produzierte wöchentliche TV-„Campus Magazin“ auf ARDalpha.

Mit Max Beier tritt er, seit Herbst 2013, auch als Kabarett-Duo „Beier&Hang“ bundesweit auf diversen deutschen Kleinkunst- und Kabarettbühnen auf. Sie gewannen mehrere renommierte Kleinkunstpreise (u.a. Sendlinger Kulturpreis, Jugend-Kleinkunstpreis U23, COMOLY München).

Die Premiere des ersten abendfühlenden Programms „Schmutzige Wäsche“ feierten sie im Februar 2016. Auch dieses Programm wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Kostüme: Uschi Haug
Ton: Sascha Fersch
Abendspielleitung: Franziska Reng

 

 


Kritik in der SZ vom 6.Mai 2017

 

 


Ankündigung im Münchner Feuilleton vom 4. Mai 2017

 

Obwohl Michaela May schon 1963 als Heidi vor der Kamera stand, schlug sie nach dem Abitur zunächst einen anderen Weg ein und absolvierte eine Ausbildung als Kindergärtnerin. Parallel dazu kehrte sie jedoch immer wieder zu Film und Fernsehen zurück und spielte ab 1972 auch Theater in Berlin, Hamburg und München und feierte zuletzt auch auf Tournee große Erfolge mit den Komödien Gefallene Engel und Toutou.

1974 erlebte die Münchnerin dann ihren Durchbruch mit Helmut Dietls fast schon legendärer Serie Münchner G´schichten. Sie wurde Star zahlreicher bayerischer TV-Produktionen wie Monaco Franze und Kir Royal, beide ebenfalls von Helmut Dietl, sowie Hans im Glück, Irgendwie und Sowieso und Zur Freiheit von Fanz Xaver Bogner, die inzwischen Kultstatus haben.

Es folgten weitere erfolgreiche Serien und Krimi-Reihen, Fernsehfilme und Mehrteiler wie z.B. Liebe und weitere Katastrophen, Alles was Recht ist, Die göttliche Sophie und auch in der Kinokomödie Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit zeigte Michalea May ihre große Wandlungsfähigkeit.

In fast 40 Jahren spielte sie in mehr als 200 Fernsehfilmen, arbeitete mit Regisseuren wie Dominik Graf, Marc Rothemund, Andreas Kleinert oder Bernd Schadewald zusammen.

In der hochgelobten Krimireihe Polizeiruf 110 wurde sie als Kommissarin Jo Obermaier u.a. mit dem Deutschen Frensehpreis und dem Adolf-Grimme-Preis in Gold ausgezeichnet. Auch mit ihren unterschiedlichen Lesungen und Hörbühern sowie als Autorin ihres Buches Mitten im Leben mit Yoga hat sich Michaela May einen Namen gemacht.

Seit 1996 engagiert sie sich für Kinder, die an der unheilbaren Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose leiden. Sie ist Mitglied im Kuratorium des Mukoviszidose e.V. und Patin im SOS-Kinderdorf in Ghana. Dafür erhielt sie die Medaille München leuchtet und die Bayerische Staatsmedaille für soziale Verdienste. 2011 wurde Michaela May mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.