Michaela May

Die Fledermaus

Operette von Johann Strauss

Inszenierung: Kristina Wuss

Eine Münchner innenstadtVersion in Kooperation mit Theater Werkmünchen

weitere Termine:
Do, 9. Februar / 20:00 AUSVERKAUFT
Do, 16. Februar / 20:00 AUSVERKAUFT
Sa,11. März / 20:00 
Fr, 17. März / 20:00
Do, 23. März / 20:00
Do, 30. März / 20:00

Karten
 
Es wird höchste Zeit, dass die rasante und stimmungsgeladene Operette endlich im Hofspielhaus inszeniert wird. Freuen wir uns auf ein Feuerwerk der Ironie, des Übermuts und vor allem der Liebe zu der berühmt-fein- sinnigen Komposition rund um die Eisensteins, den Gefängnisdirektor Frank, den Gerichtsdiener Frosch und den mysteriösen Prinzen Orlofsky mitsamt Überraschungsgästen. Nicht zufällig mischen sich Münchner Geschichten und Gestalten aus Vergangenheit und Gegenwart in den Abend.

Mit Moses Wolff, Kristin Ebner, Cornelia Lanz, Adam Sanchez, Susanna Proskura, Jussi Järvenpää, Irina Firouzi, Thorsten Stammberger, Cristina Andrione, Antonia Peters, Marcus Weishaar, Alexander Lakatár, Isabella Grahsl, Horst Kalchschmid und Überraschungsgästen, Premierengast: Christiane Brammer

Musikalische Leitung: Armando Merino
Inszenierung: Kristina Wuss

 

 

 

Die Künstler:



Kristin Ebner, Sopran
Die Sopranistin Kristin Ebner absolvierte nach mehrjähriger Berufstätigkeit als studierte Kunsthistorikerin und Kulturmanagerin ihr Diplom-Gesang- und Gesangspädagogikstudium an den Musikhochschulen in Münster und Detmold bei Prof. Caroline Thomas und beschloss ihre Studien mit dem Master Oper an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von KS Prof. Gabriele Schnaut und den Liedklassen von Prof. Axel Bauni und Eric Schneider. Weitere wichtige Anregungen erhielt sie in Meisterklassen und Workshops bei Janice und Jonathan Alder, Michelle Breedt, Siegfried Jerusalem, Gerard Mortier, Cheryl Studer und Gerd Uecker. Ihr aktuelles Opernrepertoire umfasst Partien des lyrisch-dramatischen Sopranfachs. Sie gastierte auf Opernbühnen in Berlin, Coburg, Detmold, Graz, Münster, Osnabrück und demnächst in Hamburg. Konzertengagements führten sie u. a. mit Bergs Sieben frühen Liedern, Wagners Wesendonckliedern, Strauss‘ Vier letzten Liedern oder Schostakowitschs 14. Sinfonie in die Laeiszhalle Hamburg, das Konzerthaus und die Komische Oper Berlin, zu den renommierten Traunsteiner Sommerkonzerten oder mit einem Wagner-Recital nach Abu Dhabi. Die Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Minden und der Walter-Kaminsky-Stiftung München wurde zum wiederholten Male für die Meisterklassen im Rahmen der Bayreuther Festspiele für junge Wagnerstimmen als Isolde und Senta eingeladen. Eine besondere Vorliebe der jungen Sopranistin gilt neben der intensiven Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Vokalmusik auch der Gestaltung der wichtigen Operettenpartien ihres Faches. 

 



Susanna Proskura
wurde 1985 in Kiel geboren. Die lyrische Sopranistin erhielt seit dem 8. Lebensjahr Gesangsunterricht und tritt seitdem regelmäßig solistisch auf. Seit 2005 studierte sie bei Prof. Sylvia Greenberg an der Musikhochschule München. Sie erhielt mehrere Stipendien und gewann Wettbewerbe.  Außerdem nahm sie an internationalen Konzertreisen in Schweden, Polen, Frankreich, Holland, Lettland, Italien, Österreich, Spanien, Kuba, Rumänien, Peru und in mehreren Städten Chinas teil.  Susanna Proskura absolvierte im Juli 2010 ihr künstlerisches sowie auch pädagogisches Diplom. 2012 absolvierte Sie ein weiteres Diplom in Konzertgesang und absolvierte im Sommer 2013 die Meisterklasse in Liedgestaltung. Ihr Repertoire beinhaltet ca. 500 Lieder und Arien in 20 verschiedenen Sprachen.  Die Sopranistin sang zahlreiche Opernpartien.
Die Sopranistin sang zahlreiche Opernpartien (u.a. Alcina, 1. Dame und
Pamina in "Die Zauberflöte", Norina in "Don Pasquale", die Titelpartie in
Wolf- Ferraris "Susannas Geheimnis"), Oratorien und Liederabende. Sie hat
ihr eigenes Musikstudio, unterrichtet Gesang und gibt Workshops wie
www.stimmbildungonline.de.

 

Adam Sanchez 
wurde in Warschau geboren und hat die mexikanische Staatsbürgerschaft. EinEngagement seiner Eltern, die ebenfalls Opernsänger sind, führte ihn mit 4 Jahren nach Deutschland, wo er in jungen Jahren mit seiner klassischen Gesangsausbildung begann.
Im Alter von 20 Jahren erhielt er sein erstes Festengagement am Ulmer
Theater und wechselte als nächste Station ans Staatstheater am Gärtnerplatz 1998 - 2007. 2001 verlieh ihm der Interessenverein des Bayerischen Staatsopern-Publikums den durch Publikumsentscheid ermittelten IBS- Förderpreis. Er nahm an Meisterkursen mit Franzisco Araiza teil und wurde 2006 zur Teilnahme an Placido Domingo's Operalia Wettbewerb in Valencia ausgewählt.
Gastauftritte führten Adam Sanchez unter anderem an die Bayerische Staatsoper München unter Zubin Mehta, Peter Schneider und Sir Colin Davis, an das Gewandhaus in Leipzig unter Fabio Luisi, an das Salzburger Festspielhaus, wie auch 2016 an das Bregenzer Festspielhaus. Für 2017 sind u. a. Konzerte in der Tonhalle Zürich, im KKL-Luzern sowie Produktionen von „Carmen“, „Lucia di Lammermoor“ und „Rigoletto“ geplant.
 
 

Cornelia Lanz
Die international gefragte Gesangssolistin Cornelia Lanz war u. a. an folgenden Orten zu hören: Württembergisches Staatstheater Stuttgart, Tonhalle Zürich, Radialsystem Berlin, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Prinzregententheater München, Liederhalle Stuttgart sowie bei den Schlossfestspielen in Ludwigsburg und beim Europäischen Kirchenmusikfestival in Schwäbisch Gmünd. Sie arbeitete mit Orchestern wie dem Staatsorchester Stuttgart, Stuttgarter Symphoniker, Zürcher Kammerorchester, Kammerorchester der Münchner Philharmoniker, Berliner Symphoniker, L’Arte del Mondo, Kurpfälzisches Kammerorchester Mannheim, Hassler Consort und L’arpa festante. Die Staatsoper Stuttgart, das Landestheater Schleswig-Holstein und das Theater Nordhausen engagierten Cornelia Lanz.
Die Mezzosopranistin beschloss ihr Studium „Künstlerische Ausbildung Gesang“ an der Musikhochschule Stuttgart. Hier und an der Manhattan School of Music New York studierte sie, unterstützt durch ein Stipendium der Landesstiftung Baden-Württemberg, Gesang.  Sie legte ihre Staatsexamina mit Referendariat in Schulmusik mit den Schwerpunkten Violine und Dirigieren ab. Cornelia Lanz ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes. Sie erhielt den Bruno-Frey-Preis, den Förderpreis Kultur des Landkreises Biberach, den Zonta Kunst- und Kulturaward Oberschwaben und war Finalistin im Wiener Nico-Dostal Operettenwettbewerb. Im Opernfach singt sie die lyrischen Mezzopartien von Glucks „Orfeo“ über Mozarts Dorabella bis Bizets „Carmen“.
Beim Klassiklabel Animato durfte sie die Händeloper Oreste in der Titelrolle einsingen, bei Hänssler erschien ihr Lied-Debut-Album. Aktuell leitet, initiiert und singt sie mit ihrem neugegründeten Verein Zuflucht Kultur e. V. die medial vielbeachteten Produktion von Mozarts „Cosi fan tutte“ und „Zaide. Eine Flucht“ und „Idomeneo“ mit syrischen Flüchtlingen. Das ZDF-Programm „Die Anstalt“ gewann für den Auftritt des von Cornelia Lanz gegründeten und geleiteten Chores den Grimme-Preis und den Amnesty Menschenrechtspreis. Der Chor erregte international Aufsehen bis hin zur UNO und Bundespräsident Gauck und zeichnet mitverantwortlich für Willkommenskultur. www.cornelia-lanz.com

 

 

 

Thorsten Stammberger
wurde in Aurich/Ostfriesland geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Bielefeld. Hier machte er die ersten Schritte Richtung Gesang mit der Sängerin Gertrud Strüh-Dippold.
Zum Studium zog es ihn dann nach Würzburg, wo er an der Hochschule für Musik klassischen Gesang bei Prof. Horst Laubenthal und Prof. Jutta Bucelis-Dehn studierte. Es folgten Engagements von Hannover bis zum Bodensee.

 

Irina Firouzi
geboren in München, begann ihre Gesangsausbildung zunächst im Rahmen eines Schulmusikstudiums an der Münchner Musikhochschule. Danach studierte sie Gesang am Mozarteum in Salzburg und an der Hochschule für Musik in Nürnberg.
Ihr Operndebüt gab sie in Montepulciano als Brigomeide in Detlev Glanerts Oper „Leviathan“.
Weitere Produktionen folgten.
Einen besonderen Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet der Konzert und Oratorienbereich, wo sie besonders im Kolloraturfach gefragt ist.
Zu ihrem breitgefächerten Repertoire gehört unter anderem auch die Beschäftigung mit zeitgenössischen Kompositionen. Sie gestaltete bereits mehrere Uraufführungen.

 

Jussi Järvenpää
geboren in Finnland, studierte Gesang an der Sibeliusakademie in Helsinki, danach an der Musikhochschule Köln. Dort legte er im Jahr 2003 erfolgreich sein Diplom ab.
Aufgetreten ist er u.a. beim Aix-en-Provence Festival und bei den Wiener Festwochen; auch war er bereits fest als Solist engagiert (Landesbühnen Sachsen, 2008-2013).
Folgende Rollen hat er auf der Bühne gesungen: Dandini/ La Cenerentola, Papageno und Sprecher/ Die Zauberflöte, Ferryman/ Curlew River, Danilo/ Die Lustige Witwe, Eisenstein und Dr. Falke/ Die Fledermaus, Malatesta/Don Pasquale, Jussi/Pohjalaiset, Don Fernando/Fidelio, Ottokar/ Der Freischütz, Graf von Liebenau/Der Waffenschmied, Vater / Hänsel und Gretel, Oberst Pickering/My Fair Lady. Zu seinem konzertanten Repertoire gehört unter anderem: Carmina Burana, Beethoven 9. Sinfonie, Bach / Matthäuspassion und Weihnachtsoratorium, Strawinsky / Oedipus Rex, Weill/ Die sieben Todsünden, Mendelssohn-Bartholdy/ Paulus.

 

Marcus Weishaar
Marcus Weishaar, Bass, erhielt seine Gesangsausbildung in Nürnberg, Basel und München. Meisterkurse bei Nikolai Gedda, Walter Berry und Jakob Staempfli. Er ist langjähriges Ensemblemitglied des Freien Landestheater Bayern und verkörpert(e) dort viele Bassrollen, so auch seine Paraderollen Sarastro und Osmin. Er war am Staatstheater am Gärtnerplatz in München engagiert, sang am Städtebundtheater Hof, am Stadttheater Brandenburg, für die Kammeroper Ulm, in der "Pasinger Fabrik", beim Eckhoffestival in Gotha und bei vielen anderen Opernproduktionen und Festivals. 2013 bis 2015 wirkte er als Osmin, Don Alfonso und Rocco bei den Bad Hersfelder Opernfestspielen mit.

 

Moses Wolff 
(1969) ist ein Münchner Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller und Komiker. Er wirkte bei zahlreichen Theater-, Fernseh- und Kinoproduktionen mit (u. a. bei "Dahoam is dahoam", "Soko Kitzbühel","Polizeiruf 110", "Unter Verdacht", etc), erfand diverse Bühnencharaktere (u. a. mit Richard Westermaier den Wildbachtoni, den er selbst spielt und den Vollweisen Moses Shanti), gründete diverse Comedygruppen und Lesebühnen (u. a. die "Schwabinger Schaumschläger", jeden Sonntag in der Münchner Gaststätte Vereinsheim), verwirktlicht laufend Filmprojekte, verfasste verschiedene Romane (u. a. "Schrippenblues" und „Monaco Mortale“), Sachliteratur (u. a."Ozapft is - das Wiesnhandbuch") und Drehbücher (u. a. mit Arnd Schimkat "Highway to Hellas", der Roman wurde von Aron Lehmann unter der Produktionsleitung von Dan Maag, Marco Beckmann und Matthias Schweighöfer mit Christoph Maria Herbst in der Hauptrolle verfilmt), arbeitet als freier Mitarbeiter für das Satiremagazin Titanic, die Oskar Maria Graf-Gesellschaft, das Magazin MUH und die Süddeutsche Zeitung. Derzeit tourt er gemeinsam mit seinem Bühnen-Copiloten Hansi Krohn mit dem Programm "In meiner eigenen Wohnung" durch die Republik. Moses Wolff ist Träger des Schwabinger Kunstpreises.

 

Cristina Andrione
geboren in München.
Nach der Schule und einem dreijährigen Aufenthalt in Brasilien bei ihrer Familie hatte sie in München und Umgebung ihre ersten Theaterengagements – u. a. „Faust“, „Der Gegrillte Mann“, „Tod im Apfelbaum“, „Schneewittchen“, „Creeps“, „Maria Stuart“, „Honigmond“, „Die Reichsgründer“. Von 2009 bis 2014 spielte sie in den Kammerspielen Landshut in „Endstation Sehnsucht“, „Diener zweier Herren“ und in der „Dreigroschenoper“.
Seit 2 Jahren absolviert sie zusätzlich zu ihren vielen Sprachkenntnissen die deutsche Gebärdensprache und hat im Dezember 2016 im Gasteig Premiere mit „Rumpelstilzchen für Gehörlose und Hörende“.
Außerdem ist sie in zahlreiche TV Produktionen zu sehen, u. a. in „Die Chefin“, Kommissarin Lucas, „Soko 5113“, „Um Himmels Willen“, „Hubert und Staller“, „Garmisch Cops“, „Rosenheim Cops“, „Franzi“, „Blond bringt nix“, „Die Lebenslüge“, „Die 7 Todsünden“.
Die Doppelrolle der Ida sowie des Dr. Blind ist ihr Debüt im klassischen Fach.  

 

Antonia Peters
Antonia Peters ist freischaffende Schauspielerin und Sängerin in München.
In den letzten Jahren tourte sie mit dem Gesangskabarett „Zwickxangl" mit unterschiedlichen Programmen über die Lande. Ein weiteres langfristiges Bühnenprojekt war „Und die Hölle nicht mehr sein“, ein szenischer Balladen-Abend nach den Gedichten von Friedrich Schiller. 
Seit 2014 ist sie festes Ensemblemitglied der Freien Bühne München, wo sie zuletzt in "Schamo Reloaded - Alle bekommen neue Karten" als Ruth Blasius auf der Bühne stand.
Währenddessen und nebenher arbeitete sie in verschiedensten Produktionen für Film und Fernsehen wie beispielsweise „Lindenstraße“, „Helen, Fred und Ted“ und die BR-Produktion „Mobber’s End“.
Als Sängerin deckt sie eine große Bandbreite an Repertoire und Stilrichtungen ab und arbeitet in unterschiedlichen Musikformationen, wie z. B. dem fünfköpfigen Vokal-Ensemble"The Chartbreakers" sowie als Solistin.
Die Doppelrolle der Ida sowie des Dr. Blind ist ihr Debüt im klassischen Fach. 

Horst W. Kalchschmid wurde in Bayreuth geboren und verbrachte seine frühen Jahre am Grünen Hügel, wo er auch sein erstes Engagement als Zwerg in „Rheingold“ von Wieland Wagner hatte.

Nach dem Studium in Coburg führte ihn sein Beruf als Diplomingenieur nach München – seine schauspielerische Tätigkeit musste dann freilich bis auf wenige Ausnahmen ruhen – so spielte er z.B. in dem Film „Seitenstechen“ zusammen mit Mike Krüger und Susanne Uhlen. Erst im Ruhestand konnte er sich wieder ganz der Schauspielkunst widmen, erste Rollen übernahm er in „Blütenträume“ und „Außer Kontrolle“ am Rossstalltheater Germering. Kristina Wuss engagierte ihn erstmals für ihre Inszenierung der Weiße-Rose-Zeitreise „Knospen und Mantel“ im Lichthof der LMU. Seither übernimmt er regelmäßig Rollen, auch für das theater werkmünchen. Besonders bekannt wurde er als Dr. Richard Strauss.



Armando Merino 
Musikalische Leitung
 
wurde in Madrid geboren. Nach erfolgreichem Abschluss
seines Saxophonstudiums am Konservatorium Ángel Arias seiner Heimatstadt wandte er sich ganz dem Dirigieren zu: 2009 absolvierte er Orchesterdirigieren bei Prof. Jordi Mora in Barcelona, im Anschluss „Orchesterleitung zeitgenössischer Musik“ in Lugano (CH ) bei Prof. Arturo Tamayo - beide Ausbildungen mit Auszeichnung. Wegweisende Impulse erhielt Armando Merino u.a. in Meisterkursen bei Pierre Boulez, Peter Rundel, Michael Luig, Eiji Oue. 2005 gründete Merino das Martin ů -Ensemble Barcelona und leitete es bis 2009. Als Gastdirigent arbeitete er zudem u. a. mit
dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters, dem Bruckner-Akademie-Orchester, der Filarmonica Mihail Jora, der Kammerphilharmonie Budweis. Seit 2010 ist Armando Merino in München Dirigent des Prinzregentenensemble und des Ensembles „Blauer Reiter“ sowie seit Januar 2014 Chefdirigent des Sinfonie-Orchesters „Philludiker“.
Sein Debüt als Operndirigent in München erfolgte im Sommer 2016 in einem Mehrteiler von R. Strauss, Poulenc und Menotti.
 
 



Kristina Wuss
absolvierte ihr Regiestudium und das Konzertexamen Klavier in Berlin und 2008 den ersten Jahrgang „Theater- und Musikmanagement“ an der LMU München in Kooperation mit der Bayerischen Theaterakademie. Ihre Inszenierungen waren u. a. an der Lettischen Staatsoper, im Neuen Theater Riga, im Bolschoi Theater Moskau, beim Hong Kong Arts Festival, in Seoul, im Teatro Caldéron Valladolid, an der Opera Nova (PL) zu sehen. In Deutschland widmet sie sich momentan verstärkt Literaturopern (zuletzt u. a. Don Quichotte), Choropern (Strandräuber) und Frauenschicksalen (Carmen, La Traviata, Salome). In ihren zehn bisherigen Arbeiten in München galt ihr besonderer Fokus dem Stadtbezug – u. a. 2014 in „Die Zauberflöte“ als  Großstadtmärchen für Linie 1 im Olympiapark und im Gasteig, in den Zeitreisen der „Münchner Trilogie“ im Lichthof der LMU, Abgussmuseum, Künstlerhaus, in der „Wind Sand Wetter Oper“ 2016 in drei Tunneln des Einstein Kultur. Dort wie auch bei „Puccini trifft Geierwally“ im Sommer 2015 brachte sie das Münchner Publikum bereits in aktive Bewegung.  

 

Platero und ich

für Gitarre und Erzähler
von Juan Ramón Jiménez und Mario Castelnuovo–Tedesco

 

Karten

Platero ist ein kleiner Esel mit wuscheligen Haaren, tiefschwarzen Augen und dem Gemüt eines Kindes. Sein Besitzer, ein andalusischer Bauer, erzählt, wie er von Platero lernt, die Welt mit anderen Augen zu sehen.

Der Gedichtband „Platero und ich“ war der gelungene Versuch von Juan Ramón Jiménez (1881–1958), eine tiefe Lebenskrise zu überwinden, den kindlichen Blick für das Phantastische wiederzufinden und ihm künstlerischen Ausdruck zu verleihen. Seine Botschaft lautet: Mag die Sehnsucht nach dem Ideal ursprünglicher Unschuld auch unstillbar sein, den Verlust ersetzt ein Leben im Einklang mit der Natur.

Mario Castelnuovo–Tedescos (1895–1968) Vertonung von 28 der Prosagedichte für Gitarre und Sprecher entstand 1960. Sie ist inspiriert von der Atmosphäre des Textes und von der deutschen romantischen Liedtradition. So beschwört der intime Klang der Gitarre mit seinem spanischen Kolorit gleichsam die Stimmung einer „andalusischen Schubertiade“ – der denkbar natürlichste Rahmen für Jiménez ́ berührende Poesie.

(Leider ist das Werk, gemessen daran, was für ein wunderbares Geschenk es allein für die Ausführenden ist, viel zu selten zu hören.)

Die Künstler:

Takeo Sato

 

Dominik Wilgenbus

Servus Piefke!

Kabarett

Karten

Der mehrfach preisgekrönte Wiener Kabarettist und Wahldeutsche Severin Groebner beleuchtet den deutschen Alltag aus seiner ganz eigenen Perspektive. Mit Wiener Schmäh nimmt er die deutsche Wirklichkeit unter die Lupe. Seine Außenansichten belegen den Verdacht, dass in den beiden Ländern „alles gleich anders“ ist, dass Deutsche noch etwas mehr Selbstironie vertragen können, und dass Lachen doch die beste Medizin ist, um Bürokratie, Autobahnen, Schwarzbrot und Oktoberfest zu ertragen. 

 

Fast ein Fastenabend

Kabarett

Karten
Die zwei Hellen und zwei Dunklen fragen sich, ob sich die Fastenzeit über die 40 Tage hinaus wohlmöglich ein Leben lang hinzieht und ob sie vielleicht doch nichts weiter ist als eine willkommene Entschuldigung, sich mehr flüssig zu ernähren. Fastenreden, Fastengstanzl, Fastengedanken, Fastenlieder von und mit Corinna Binzer, Ronny Weise, Kathrin Anna Stahl und Liesl Weapon.

Ausmisten

Kabarett

Karten

Es war einmal die Erde. Erschaffen in fünf Tagen als paradiesischer Garten ohne Sünde. Kurz vor dem Wochenende schöpfte der liebe Gott noch schnell den Menschen und machte ihn zum Gärtner. Adam liebte seine Eva, allerdings hatte er keine andere Wahl. Eva jedoch hatte die Wahl, veranstaltete verbotenerweise einen Obsttag und erschuf dadurch die Sünde. Seitdem geht’s bergab!

Wir leben in Zeiten, in denen sich Klarheit, Übersicht und Vernunft verabschieden. Mitten im Garten Eden wächst das Chaos. Der Schädling fühlt sich wohl. Unkraut gedeiht und Neurosen blühen. Hüben wie drüben, Kraut und Rüben!

Besorgte Bürger besorgen es sich selbst, indem sie besorgniserregende Politiker zu Staatsmänner/Innen wählen. Die Mitte rückt nach rechts, weil sie nicht mehr weiß, wo vorn und hinten ist. Der Gutbürger als Wutbürger.

Der Garten verwildert. Das Gestrüpp wird zum Dickicht. Es stinkt zum Himmel.

Zeit zum Ausmisten! Mit dem Beil der Satire und der Sense des Humors holt sich Alfred Mittermeier die Mistmacher aus dem Garten. Es wird geackert, gegabelt, geschnitten und gefällt, bis dass der letzte braune Ast gehäckselt und das ewige Licht leuchtet.

Eine abendfüllende Schererei, bei der selbst der Künstler licht wird. Darauf ein Helles!

Hinweis:
Die Veranstaltung ist bewirtet. Es gibt Humor in verschiedenen Variationen: deftig, fein, schwarz, mit Milch und Zucker. Und wer dann immer noch nicht satt ist, dem haut Mister Mittermeier noch eine Portion Politik in die Pfanne. Mahlzeit!

 

„ …im Laufe des Abends spinnt Mittermeier ein dichtes Netz aus gehobenem Nonsens, Sprachwitz und intelligentem Kabarett … für Mittermeier ist die Sprachpointe die Wünschelrute, mit der er die Zusammenhänge findet. Dabei beherrscht der Kabarettist nicht nur Sprachwitz und satirische Wortklauberei. Er gibt dem Programm ein unverwechselbares Profil, etwa wenn er nahtlos in eine Art Lyrikmodus verfällt und seine Erkenntnisse dichtet …hinter Wortkaskaden blitzt immer ein scharfer Verstand durch … "

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

 

www.alfred-mittermeier.de

Lernbelästigung

Kabarett

Karten

 Auf „Ballkontakt“ folgt „Lernbelästigung“: Auch in ihrem zweiten Solo-Programm holt die Schlierseer Kabarettistin Christine Eixenberger ihr wahres Leben auf die Bühne. Das Staatsexamen ist geschafft, nun muss sie sich als Referendarin durch den Bildungsdschungel kämpfen, als Teamchefin einer Mannschaft von 23 Rotzlöffeln, die mit einem Bein noch im Sandkasten, mit dem anderen schon in der Pubertät stecken. Und im Unterholz lauern die PISA-Prüfer, DAX-Unternehmen schürfen nach Humankapital, und das alles in Christines beschaulicher Grundschule. Am Ende der 4. Klasse wartet der Übertritt, und die Eltern fordern schon zähnefletschend "Gymnasium!", das Ministerium empfiehlt Gruppenpädagogik, Schulbusfahrer Sepp hingegen "a Trumm Fotzen, scho rein prophylaktisch". Kommen Sie, staunen Sie, Eltern, Kinder, Sensationen... War in ihrem ersten erfolgreichen Bühnensolo "Ballkontakt" noch der Fußballplatz das bevorzugte Forschungsterrain, so gerät in "Lernbelästigung" die Grundschule zum Hexenkessel der gesellschaftlichen Emotionen. Hier ist der Kunde König, hier regieren die Schüler, den Elterngenerationen zum Trotz, und so mancher Kindermund tut die sprichwörtliche Wahrheit kund. Während Politiker und Wirtschaftsverbände sich ins abstrakte Bildungslatein faseln, begegnet der Zuschauer in Christine Eixenbergers neuem Soloprogramm ausgesprochen konkreten Lausbuam und –dirndln, die auf ihre ganz eigene unverfälschte Weise den Erwachsenen den Spiegel vorhalten. Und freilich wird nicht nur fleißig gelernt, sondern auch gesungen: In ihren Liedern lehrt Frau Eixenberger ihrem Publikum das Lehrereinmaleins, und aus Mozart-Melodien wird kindgerechter Gangster-Rap. Auch die Lehrerin selbst bleibt von Lernbelästigungen nicht verschont: Als Single unter Muttertieren bleibt ihr nur die Flucht nach vorn, und da tummelt sich so manches männliche Alpha-Tier. Christine Eixenberger, Jahrgang 1987, stand bereits in ihrer Schülerzeit auf der Bühne und beeindruckt seitdem ihr Publikum als komödiantische Nahkampfwaffe. Ihr Schauspieltalent stellte sie unter anderem in verschiedenen Theater- und Musicalproduktionen unter Beweis, bevor sie die Kabarettbühne für sich entdeckte. Seit 2014 moderiert sie die BR-Comedy-Talkshow „Habe die Ehre“ zusammen mit dem Kabarettisten und Parodisten Wolfgang Krebs und nebenbei absolvierte sie ihr Grundschullehramtsstudium  auf der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Ihre Zulassungsarbeit schrieb sie zum Thema „Dialekt im Unterricht“ – nun gibt es die erste Doppelstunde Eixenberger mit viel Bairisch, außerdem Heimat- und Sachkunde und viel Musik. Die junge Schlierseerin hat sich bereits einen Namen als „komödiantische Nahkampfwaffe“ gemacht, ihr schauspielerisches Talent hat der studierten Grundschullehrerin auf Anhieb die Hauptrolle in der ZDFHerzkino-Reihe  „Marie fängt Feuer“ eingebracht, die ab Ende November  2016 ausgestrahlt wird. 

 

Künstlerseite: www.christine-eixenberger.de 

Man hat halt so eine Sehnsucht in sich

Moritaten von Liebe und Einsamkeit

von Alexander Netschajew & Marie Brandis

Mit dem 2. Jahrgang der Neuen Münchner Schauspielschule

Weitere Termine:
Donnerstag, 09. März / 20:00
Donnerstag,16. März / 20:00

 

Karten

Dieser Abend besingt die Abgeschriebenen und all diejenigen, die sich davor fürchten an den Forderungen der modernen Konsumgesellschaft zu scheitern: dass wir nämlich alle individuell sein sollen, wo wir uns nach Gemeinschaft sehnen, dass wir hungrig sein sollen, auch wenn wir längst satt sind und dass wir nie vergessen sollen, dass nur die Besten auf dem Siegertreppchen landen und die zweiten in Vergessenheit geraten - in der Politik, in der Wirtschaft und in der Liebe.

„MAN HAT HALT SO EINE SEHNSUCHT IN SICH“ bringt die eine Welt auf die Bühne, in der das Tauschprinzip jede Beziehung und alle Regionen der Intimität durchdringt. Kein Geschenk ohne Gegenleistung! Starke hochpotente Mannsbilder werden in Erscheinung treten und gstandene Weiber, die sich ihnen andienen, mit allem was sie haben oder auch nicht haben. Der Umgangston wird rau sein. Doch keine Angst! Die Ordnung ist nicht in Gefahr. Weil im Grunde hat sich doch nichts verändert seit den 1930er Jahren.

Alexander Netschajew, Marie Brandis und der 2. Jahrgang der Neuen Münchner Schauspielschule präsentieren ein absurd skurriles Best of „Krisenlyrik der 1930er Jahre“ - gespickt mit Szenen aus „Kasmir und Karoline“, aus Molnars „Liliom“ und Schnitzlers „Reigen“. Mit Moritaten von Bert Brecht und Kurt Weill. Mit Couplets von Frank Wedekind, Karl Valentin und Fredl Weiß. Gesungen und dargebracht von jungen Menschen mit festen Körpern und wunderbaren Stimmen. Dieses Krisenfest ist bitter, frivol und gemein. Es wird die Schönheit zelebrieren, die Liebe und die Jugend und dabei beide gleichzeitig in den Dreck ziehen.
Ein Abend wie ein schrilles Warnsignal das folgenlos bleibt. Ein kleiner Ausschnitt einer Realität, die viele nur noch aushalten können, weil sie etwas Niedrigeres finden, dass sich mit Füßen treten lässt.

Alexander Netschajew, Schauspieler, Regisseur und Intendant des Landestheaters der Altmark in Stendal, hat einst selbst an der Neuen Münchner Schauspielschule studiert. Die Sängerin Marie Brandis hat jüngst mit Student*innen der Neuen Münchner Schauspielschule die szenische Nummern Revue - „WENN ICH MIR WAS WÜNSCHEN DÜRFTE“ erarbeitet, die mehrfach im Teamtheater Salon gezeigt wurde. „MAN HAT HALT SO EINE SEHNSUCHT IN SICH“ ist die erste Zusammenarbeit mit dem Hofspielhaus München.

 

Regie: Alexander Netschajew - Ausstattung: N.N.
Musikalische Leitung: Marie Brandis
Klavier: Katja Sarkisova
Mitwirkende in Spiel und Gesang: Jules Andres, Michaela Bader, Markus Beisl, Jasmin Bernhardsgrütter, Sander Bucher, Christine Leidenberger-Bolona, Mira Malan, Lukas Oberhuber, Mika Sing

 

Neue Münchner Schauspielschule
Dachauer Str. 15 (Rgb.), 2. Etage

80335 München

Telefon: 089/ 348419
mail@nms-schule.de
www.nms-schule.de

 

Man hat halt so eine Sehnsucht in sich

Moritaten von Liebe und Einsamkeit

von Alexander Netschajew & Marie Brandis

Mit dem 2. Jahrgang der Neuen Münchner Schauspielschule

Weitere Termine:
Mittwoch, 08. März / 20:00
Donnerstag,16. März / 20:00

 

Karten

Dieser Abend besingt die Abgeschriebenen und all diejenigen, die sich davor fürchten an den Forderungen der modernen Konsumgesellschaft zu scheitern: dass wir nämlich alle individuell sein sollen, wo wir uns nach Gemeinschaft sehnen, dass wir hungrig sein sollen, auch wenn wir längst satt sind und dass wir nie vergessen sollen, dass nur die Besten auf dem Siegertreppchen landen und die zweiten in Vergessenheit geraten - in der Politik, in der Wirtschaft und in der Liebe.

„MAN HAT HALT SO EINE SEHNSUCHT IN SICH“ bringt die eine Welt auf die Bühne, in der das Tauschprinzip jede Beziehung und alle Regionen der Intimität durchdringt. Kein Geschenk ohne Gegenleistung! Starke hochpotente Mannsbilder werden in Erscheinung treten und gstandene Weiber, die sich ihnen andienen, mit allem was sie haben oder auch nicht haben. Der Umgangston wird rau sein. Doch keine Angst! Die Ordnung ist nicht in Gefahr. Weil im Grunde hat sich doch nichts verändert seit den 1930er Jahren.

Alexander Netschajew, Marie Brandis und der 2. Jahrgang der Neuen Münchner Schauspielschule präsentieren ein absurd skurriles Best of „Krisenlyrik der 1930er Jahre“ - gespickt mit Szenen aus „Kasmir und Karoline“, aus Molnars „Liliom“ und Schnitzlers „Reigen“. Mit Moritaten von Bert Brecht und Kurt Weill. Mit Couplets von Frank Wedekind, Karl Valentin und Fredl Weiß. Gesungen und dargebracht von jungen Menschen mit festen Körpern und wunderbaren Stimmen. Dieses Krisenfest ist bitter, frivol und gemein. Es wird die Schönheit zelebrieren, die Liebe und die Jugend und dabei beide gleichzeitig in den Dreck ziehen.
Ein Abend wie ein schrilles Warnsignal das folgenlos bleibt. Ein kleiner Ausschnitt einer Realität, die viele nur noch aushalten können, weil sie etwas Niedrigeres finden, dass sich mit Füßen treten lässt.

Alexander Netschajew, Schauspieler, Regisseur und Intendant des Landestheaters der Altmark in Stendal, hat einst selbst an der Neuen Münchner Schauspielschule studiert. Die Sängerin Marie Brandis hat jüngst mit Student*innen der Neuen Münchner Schauspielschule die szenische Nummern Revue - „WENN ICH MIR WAS WÜNSCHEN DÜRFTE“ erarbeitet, die mehrfach im Teamtheater Salon gezeigt wurde. „MAN HAT HALT SO EINE SEHNSUCHT IN SICH“ ist die erste Zusammenarbeit mit dem Hofspielhaus München.

 

Regie: Alexander Netschajew - Ausstattung: N.N.
Musikalische Leitung: Marie Brandis
Klavier: Katja Sarkisova
Mitwirkende in Spiel und Gesang: Jules Andres, Michaela Bader, Markus Beisl, Jasmin Bernhardsgrütter, Sander Bucher, Christine Leidenberger-Bolona, Mira Malan, Lukas Oberhuber, Mika Sing

 

Neue Münchner Schauspielschule
Dachauer Str. 15 (Rgb.), 2. Etage

80335 München

Telefon: 089/ 348419
mail@nms-schule.de
www.nms-schule.de

 

Improvisations-Show

Improshow

Karten

Der eine ist Theaterkritiker bei der Münchner Abendzeitung, der andere Lehrer in Fürstenfeldbruck. Gemeinsam geben sie ein neues Improvisations-Duo ab, bei dem sich kritischer Scharfblick und grenzenloser Blödsinn zu einer unwiderstehlichen Mischung vereinen. 

Die Fledermaus

Operette von Johann Strauss

Eine Münchner Innenstadtversion in Kooperation mit Theater Werkmünchen

 

weitere Termine:
Do, 16. Februar / 20:00 ausverkauft
Do, 23. Februar / 20:00 ausverkauft
Fr, 17. März / 20:00 ausverkauft
Do, 23. März / 20:00 ausverkauft
Do, 30. März / 20:00

Karten
 
Es wird höchste Zeit, dass die rasante und stimmungsgeladene Operette endlich im Hofspielhaus inszeniert wird. Freuen wir uns auf ein Feuerwerk der Ironie, des Übermuts und vor allem der Liebe zu der berühmt-fein- sinnigen Komposition rund um die Eisensteins, den Gefängnisdirektor Frank, den Gerichtsdiener Frosch und den mysteriösen Prinzen Orlofsky mitsamt Überraschungsgästen. Nicht zufällig mischen sich Münchner Geschichten und Gestalten aus Vergangenheit und Gegenwart in den Abend.

Mit Moses Wolff, Kristin Ebner, Cornelia Lanz, Adam Sanchez, Susanna Proskura, Jussi Järvenpää, Irina Firouzi, Thorsten Stammberger, Cristina Andrione, Antonia Peters, Marcus Weishaar, Alexander Lakatár, Isabella Grahsl, Horst Kalchschmid und Überraschungsgästen, Premierengast: Christiane Brammer

Musikalische Leitung: Armando Merino
Inszenierung: Kristina Wuss

 

 

 

Die Künstler:



Kristin Ebner, Sopran
Die Sopranistin Kristin Ebner absolvierte nach mehrjähriger Berufstätigkeit als studierte Kunsthistorikerin und Kulturmanagerin ihr Diplom-Gesang- und Gesangspädagogikstudium an den Musikhochschulen in Münster und Detmold bei Prof. Caroline Thomas und beschloss ihre Studien mit dem Master Oper an der Universität der Künste Berlin in der Klasse von KS Prof. Gabriele Schnaut und den Liedklassen von Prof. Axel Bauni und Eric Schneider. Weitere wichtige Anregungen erhielt sie in Meisterklassen und Workshops bei Janice und Jonathan Alder, Michelle Breedt, Siegfried Jerusalem, Gerard Mortier, Cheryl Studer und Gerd Uecker. Ihr aktuelles Opernrepertoire umfasst Partien des lyrisch-dramatischen Sopranfachs. Sie gastierte auf Opernbühnen in Berlin, Coburg, Detmold, Graz, Münster, Osnabrück und demnächst in Hamburg. Konzertengagements führten sie u. a. mit Bergs Sieben frühen Liedern, Wagners Wesendonckliedern, Strauss‘ Vier letzten Liedern oder Schostakowitschs 14. Sinfonie in die Laeiszhalle Hamburg, das Konzerthaus und die Komische Oper Berlin, zu den renommierten Traunsteiner Sommerkonzerten oder mit einem Wagner-Recital nach Abu Dhabi. Die Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Minden und der Walter-Kaminsky-Stiftung München wurde zum wiederholten Male für die Meisterklassen im Rahmen der Bayreuther Festspiele für junge Wagnerstimmen als Isolde und Senta eingeladen. Eine besondere Vorliebe der jungen Sopranistin gilt neben der intensiven Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Vokalmusik auch der Gestaltung der wichtigen Operettenpartien ihres Faches. 

 



Susanna Proskura
wurde 1985 in Kiel geboren. Die lyrische Sopranistin erhielt seit dem 8. Lebensjahr Gesangsunterricht und tritt seitdem regelmäßig solistisch auf. Seit 2005 studierte sie bei Prof. Sylvia Greenberg an der Musikhochschule München. Sie erhielt mehrere Stipendien und gewann Wettbewerbe.  Außerdem nahm sie an internationalen Konzertreisen in Schweden, Polen, Frankreich, Holland, Lettland, Italien, Österreich, Spanien, Kuba, Rumänien, Peru und in mehreren Städten Chinas teil.  Susanna Proskura absolvierte im Juli 2010 ihr künstlerisches sowie auch pädagogisches Diplom. 2012 absolvierte Sie ein weiteres Diplom in Konzertgesang und absolvierte im Sommer 2013 die Meisterklasse in Liedgestaltung. Ihr Repertoire beinhaltet ca. 500 Lieder und Arien in 20 verschiedenen Sprachen.  Die Sopranistin sang zahlreiche Opernpartien.
Die Sopranistin sang zahlreiche Opernpartien (u.a. Alcina, 1. Dame und
Pamina in "Die Zauberflöte", Norina in "Don Pasquale", die Titelpartie in
Wolf- Ferraris "Susannas Geheimnis"), Oratorien und Liederabende. Sie hat
ihr eigenes Musikstudio, unterrichtet Gesang und gibt Workshops wie
www.stimmbildungonline.de.

 

Adam Sanchez 
wurde in Warschau geboren und hat die mexikanische Staatsbürgerschaft. EinEngagement seiner Eltern, die ebenfalls Opernsänger sind, führte ihn mit 4 Jahren nach Deutschland, wo er in jungen Jahren mit seiner klassischen Gesangsausbildung begann.
Im Alter von 20 Jahren erhielt er sein erstes Festengagement am Ulmer
Theater und wechselte als nächste Station ans Staatstheater am Gärtnerplatz 1998 - 2007. 2001 verlieh ihm der Interessenverein des Bayerischen Staatsopern-Publikums den durch Publikumsentscheid ermittelten IBS- Förderpreis. Er nahm an Meisterkursen mit Franzisco Araiza teil und wurde 2006 zur Teilnahme an Placido Domingo's Operalia Wettbewerb in Valencia ausgewählt.
Gastauftritte führten Adam Sanchez unter anderem an die Bayerische Staatsoper München unter Zubin Mehta, Peter Schneider und Sir Colin Davis, an das Gewandhaus in Leipzig unter Fabio Luisi, an das Salzburger Festspielhaus, wie auch 2016 an das Bregenzer Festspielhaus. Für 2017 sind u. a. Konzerte in der Tonhalle Zürich, im KKL-Luzern sowie Produktionen von „Carmen“, „Lucia di Lammermoor“ und „Rigoletto“ geplant.
 
 

Cornelia Lanz
Die international gefragte Gesangssolistin Cornelia Lanz war u. a. an folgenden Orten zu hören: Württembergisches Staatstheater Stuttgart, Tonhalle Zürich, Radialsystem Berlin, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Prinzregententheater München, Liederhalle Stuttgart sowie bei den Schlossfestspielen in Ludwigsburg und beim Europäischen Kirchenmusikfestival in Schwäbisch Gmünd. Sie arbeitete mit Orchestern wie dem Staatsorchester Stuttgart, Stuttgarter Symphoniker, Zürcher Kammerorchester, Kammerorchester der Münchner Philharmoniker, Berliner Symphoniker, L’Arte del Mondo, Kurpfälzisches Kammerorchester Mannheim, Hassler Consort und L’arpa festante. Die Staatsoper Stuttgart, das Landestheater Schleswig-Holstein und das Theater Nordhausen engagierten Cornelia Lanz.
Die Mezzosopranistin beschloss ihr Studium „Künstlerische Ausbildung Gesang“ an der Musikhochschule Stuttgart. Hier und an der Manhattan School of Music New York studierte sie, unterstützt durch ein Stipendium der Landesstiftung Baden-Württemberg, Gesang.  Sie legte ihre Staatsexamina mit Referendariat in Schulmusik mit den Schwerpunkten Violine und Dirigieren ab. Cornelia Lanz ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes. Sie erhielt den Bruno-Frey-Preis, den Förderpreis Kultur des Landkreises Biberach, den Zonta Kunst- und Kulturaward Oberschwaben und war Finalistin im Wiener Nico-Dostal Operettenwettbewerb. Im Opernfach singt sie die lyrischen Mezzopartien von Glucks „Orfeo“ über Mozarts Dorabella bis Bizets „Carmen“.
Beim Klassiklabel Animato durfte sie die Händeloper Oreste in der Titelrolle einsingen, bei Hänssler erschien ihr Lied-Debut-Album. Aktuell leitet, initiiert und singt sie mit ihrem neugegründeten Verein Zuflucht Kultur e. V. die medial vielbeachteten Produktion von Mozarts „Cosi fan tutte“ und „Zaide. Eine Flucht“ und „Idomeneo“ mit syrischen Flüchtlingen. Das ZDF-Programm „Die Anstalt“ gewann für den Auftritt des von Cornelia Lanz gegründeten und geleiteten Chores den Grimme-Preis und den Amnesty Menschenrechtspreis. Der Chor erregte international Aufsehen bis hin zur UNO und Bundespräsident Gauck und zeichnet mitverantwortlich für Willkommenskultur. www.cornelia-lanz.com

 

 

 

Thorsten Stammberger
wurde in Aurich/Ostfriesland geboren und verbrachte seine Kindheit und Jugend in Bielefeld. Hier machte er die ersten Schritte Richtung Gesang mit der Sängerin Gertrud Strüh-Dippold.
Zum Studium zog es ihn dann nach Würzburg, wo er an der Hochschule für Musik klassischen Gesang bei Prof. Horst Laubenthal und Prof. Jutta Bucelis-Dehn studierte. Es folgten Engagements von Hannover bis zum Bodensee.

 

Irina Firouzi
geboren in München, begann ihre Gesangsausbildung zunächst im Rahmen eines Schulmusikstudiums an der Münchner Musikhochschule. Danach studierte sie Gesang am Mozarteum in Salzburg und an der Hochschule für Musik in Nürnberg.
Ihr Operndebüt gab sie in Montepulciano als Brigomeide in Detlev Glanerts Oper „Leviathan“.
Weitere Produktionen folgten.
Einen besonderen Schwerpunkt ihrer Arbeit bildet der Konzert und Oratorienbereich, wo sie besonders im Kolloraturfach gefragt ist.
Zu ihrem breitgefächerten Repertoire gehört unter anderem auch die Beschäftigung mit zeitgenössischen Kompositionen. Sie gestaltete bereits mehrere Uraufführungen.

 

Jussi Järvenpää
geboren in Finnland, studierte Gesang an der Sibeliusakademie in Helsinki, danach an der Musikhochschule Köln. Dort legte er im Jahr 2003 erfolgreich sein Diplom ab.
Aufgetreten ist er u.a. beim Aix-en-Provence Festival und bei den Wiener Festwochen; auch war er bereits fest als Solist engagiert (Landesbühnen Sachsen, 2008-2013).
Folgende Rollen hat er auf der Bühne gesungen: Dandini/ La Cenerentola, Papageno und Sprecher/ Die Zauberflöte, Ferryman/ Curlew River, Danilo/ Die Lustige Witwe, Eisenstein und Dr. Falke/ Die Fledermaus, Malatesta/Don Pasquale, Jussi/Pohjalaiset, Don Fernando/Fidelio, Ottokar/ Der Freischütz, Graf von Liebenau/Der Waffenschmied, Vater / Hänsel und Gretel, Oberst Pickering/My Fair Lady. Zu seinem konzertanten Repertoire gehört unter anderem: Carmina Burana, Beethoven 9. Sinfonie, Bach / Matthäuspassion und Weihnachtsoratorium, Strawinsky / Oedipus Rex, Weill/ Die sieben Todsünden, Mendelssohn-Bartholdy/ Paulus.

 

Marcus Weishaar
Marcus Weishaar, Bass, erhielt seine Gesangsausbildung in Nürnberg, Basel und München. Meisterkurse bei Nikolai Gedda, Walter Berry und Jakob Staempfli. Er ist langjähriges Ensemblemitglied des Freien Landestheater Bayern und verkörpert(e) dort viele Bassrollen, so auch seine Paraderollen Sarastro und Osmin. Er war am Staatstheater am Gärtnerplatz in München engagiert, sang am Städtebundtheater Hof, am Stadttheater Brandenburg, für die Kammeroper Ulm, in der "Pasinger Fabrik", beim Eckhoffestival in Gotha und bei vielen anderen Opernproduktionen und Festivals. 2013 bis 2015 wirkte er als Osmin, Don Alfonso und Rocco bei den Bad Hersfelder Opernfestspielen mit.

 

Moses Wolff 
(1969) ist ein Münchner Schauspieler, Regisseur, Schriftsteller und Komiker. Er wirkte bei zahlreichen Theater-, Fernseh- und Kinoproduktionen mit (u. a. bei "Dahoam is dahoam", "Soko Kitzbühel","Polizeiruf 110", "Unter Verdacht", etc), erfand diverse Bühnencharaktere (u. a. mit Richard Westermaier den Wildbachtoni, den er selbst spielt und den Vollweisen Moses Shanti), gründete diverse Comedygruppen und Lesebühnen (u. a. die "Schwabinger Schaumschläger", jeden Sonntag in der Münchner Gaststätte Vereinsheim), verwirktlicht laufend Filmprojekte, verfasste verschiedene Romane (u. a. "Schrippenblues" und „Monaco Mortale“), Sachliteratur (u. a."Ozapft is - das Wiesnhandbuch") und Drehbücher (u. a. mit Arnd Schimkat "Highway to Hellas", der Roman wurde von Aron Lehmann unter der Produktionsleitung von Dan Maag, Marco Beckmann und Matthias Schweighöfer mit Christoph Maria Herbst in der Hauptrolle verfilmt), arbeitet als freier Mitarbeiter für das Satiremagazin Titanic, die Oskar Maria Graf-Gesellschaft, das Magazin MUH und die Süddeutsche Zeitung. Derzeit tourt er gemeinsam mit seinem Bühnen-Copiloten Hansi Krohn mit dem Programm "In meiner eigenen Wohnung" durch die Republik. Moses Wolff ist Träger des Schwabinger Kunstpreises.

 

Cristina Andrione
geboren in München.
Nach der Schule und einem dreijährigen Aufenthalt in Brasilien bei ihrer Familie hatte sie in München und Umgebung ihre ersten Theaterengagements – u. a. „Faust“, „Der Gegrillte Mann“, „Tod im Apfelbaum“, „Schneewittchen“, „Creeps“, „Maria Stuart“, „Honigmond“, „Die Reichsgründer“. Von 2009 bis 2014 spielte sie in den Kammerspielen Landshut in „Endstation Sehnsucht“, „Diener zweier Herren“ und in der „Dreigroschenoper“.
Seit 2 Jahren absolviert sie zusätzlich zu ihren vielen Sprachkenntnissen die deutsche Gebärdensprache und hat im Dezember 2016 im Gasteig Premiere mit „Rumpelstilzchen für Gehörlose und Hörende“.
Außerdem ist sie in zahlreiche TV Produktionen zu sehen, u. a. in „Die Chefin“, Kommissarin Lucas, „Soko 5113“, „Um Himmels Willen“, „Hubert und Staller“, „Garmisch Cops“, „Rosenheim Cops“, „Franzi“, „Blond bringt nix“, „Die Lebenslüge“, „Die 7 Todsünden“.
Die Doppelrolle der Ida sowie des Dr. Blind ist ihr Debüt im klassischen Fach.  

 

Antonia Peters
Antonia Peters ist freischaffende Schauspielerin und Sängerin in München.
In den letzten Jahren tourte sie mit dem Gesangskabarett „Zwickxangl" mit unterschiedlichen Programmen über die Lande. Ein weiteres langfristiges Bühnenprojekt war „Und die Hölle nicht mehr sein“, ein szenischer Balladen-Abend nach den Gedichten von Friedrich Schiller. 
Seit 2014 ist sie festes Ensemblemitglied der Freien Bühne München, wo sie zuletzt in "Schamo Reloaded - Alle bekommen neue Karten" als Ruth Blasius auf der Bühne stand.
Währenddessen und nebenher arbeitete sie in verschiedensten Produktionen für Film und Fernsehen wie beispielsweise „Lindenstraße“, „Helen, Fred und Ted“ und die BR-Produktion „Mobber’s End“.
Als Sängerin deckt sie eine große Bandbreite an Repertoire und Stilrichtungen ab und arbeitet in unterschiedlichen Musikformationen, wie z. B. dem fünfköpfigen Vokal-Ensemble"The Chartbreakers" sowie als Solistin.
Die Doppelrolle der Ida sowie des Dr. Blind ist ihr Debüt im klassischen Fach. 

Horst W. Kalchschmid wurde in Bayreuth geboren und verbrachte seine frühen Jahre am Grünen Hügel, wo er auch sein erstes Engagement als Zwerg in „Rheingold“ von Wieland Wagner hatte.

Nach dem Studium in Coburg führte ihn sein Beruf als Diplomingenieur nach München – seine schauspielerische Tätigkeit musste dann freilich bis auf wenige Ausnahmen ruhen – so spielte er z.B. in dem Film „Seitenstechen“ zusammen mit Mike Krüger und Susanne Uhlen. Erst im Ruhestand konnte er sich wieder ganz der Schauspielkunst widmen, erste Rollen übernahm er in „Blütenträume“ und „Außer Kontrolle“ am Rossstalltheater Germering. Kristina Wuss engagierte ihn erstmals für ihre Inszenierung der Weiße-Rose-Zeitreise „Knospen und Mantel“ im Lichthof der LMU. Seither übernimmt er regelmäßig Rollen, auch für das theater werkmünchen. Besonders bekannt wurde er als Dr. Richard Strauss.



Armando Merino 
Musikalische Leitung
 
wurde in Madrid geboren. Nach erfolgreichem Abschluss
seines Saxophonstudiums am Konservatorium Ángel Arias seiner Heimatstadt wandte er sich ganz dem Dirigieren zu: 2009 absolvierte er Orchesterdirigieren bei Prof. Jordi Mora in Barcelona, im Anschluss „Orchesterleitung zeitgenössischer Musik“ in Lugano (CH ) bei Prof. Arturo Tamayo - beide Ausbildungen mit Auszeichnung. Wegweisende Impulse erhielt Armando Merino u.a. in Meisterkursen bei Pierre Boulez, Peter Rundel, Michael Luig, Eiji Oue. 2005 gründete Merino das Martin ů -Ensemble Barcelona und leitete es bis 2009. Als Gastdirigent arbeitete er zudem u. a. mit
dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters, dem Bruckner-Akademie-Orchester, der Filarmonica Mihail Jora, der Kammerphilharmonie Budweis. Seit 2010 ist Armando Merino in München Dirigent des Prinzregentenensemble und des Ensembles „Blauer Reiter“ sowie seit Januar 2014 Chefdirigent des Sinfonie-Orchesters „Philludiker“.
Sein Debüt als Operndirigent in München erfolgte im Sommer 2016 in einem Mehrteiler von R. Strauss, Poulenc und Menotti.
 
 



Kristina Wuss
absolvierte ihr Regiestudium und das Konzertexamen Klavier in Berlin und 2008 den ersten Jahrgang „Theater- und Musikmanagement“ an der LMU München in Kooperation mit der Bayerischen Theaterakademie. Ihre Inszenierungen waren u. a. an der Lettischen Staatsoper, im Neuen Theater Riga, im Bolschoi Theater Moskau, beim Hong Kong Arts Festival, in Seoul, im Teatro Caldéron Valladolid, an der Opera Nova (PL) zu sehen. In Deutschland widmet sie sich momentan verstärkt Literaturopern (zuletzt u. a. Don Quichotte), Choropern (Strandräuber) und Frauenschicksalen (Carmen, La Traviata, Salome). In ihren zehn bisherigen Arbeiten in München galt ihr besonderer Fokus dem Stadtbezug – u. a. 2014 in „Die Zauberflöte“ als  Großstadtmärchen für Linie 1 im Olympiapark und im Gasteig, in den Zeitreisen der „Münchner Trilogie“ im Lichthof der LMU, Abgussmuseum, Künstlerhaus, in der „Wind Sand Wetter Oper“ 2016 in drei Tunneln des Einstein Kultur. Dort wie auch bei „Puccini trifft Geierwally“ im Sommer 2015 brachte sie das Münchner Publikum bereits in aktive Bewegung.  

 

 

 

Obwohl Michaela May schon 1963 als Heidi vor der Kamera stand, schlug sie nach dem Abitur zunächst einen anderen Weg ein und absolvierte eine Ausbildung als Kindergärtnerin. Parallel dazu kehrte sie jedoch immer wieder zu Film und Fernsehen zurück und spielte ab 1972 auch Theater in Berlin, Hamburg und München und feierte zuletzt auch auf Tournee große Erfolge mit den Komödien Gefallene Engel und Toutou.

1974 erlebte die Münchnerin dann ihren Durchbruch mit Helmut Dietls fast schon legendärer Serie Münchner G´schichten. Sie wurde Star zahlreicher bayerischer TV-Produktionen wie Monaco Franze und Kir Royal, beide ebenfalls von Helmut Dietl, sowie Hans im Glück, Irgendwie und Sowieso und Zur Freiheit von Fanz Xaver Bogner, die inzwischen Kultstatus haben.

Es folgten weitere erfolgreiche Serien und Krimi-Reihen, Fernsehfilme und Mehrteiler wie z.B. Liebe und weitere Katastrophen, Alles was Recht ist, Die göttliche Sophie und auch in der Kinokomödie Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit zeigte Michalea May ihre große Wandlungsfähigkeit.

In fast 40 Jahren spielte sie in mehr als 200 Fernsehfilmen, arbeitete mit Regisseuren wie Dominik Graf, Marc Rothemund, Andreas Kleinert oder Bernd Schadewald zusammen.

In der hochgelobten Krimireihe Polizeiruf 110 wurde sie als Kommissarin Jo Obermaier u.a. mit dem Deutschen Frensehpreis und dem Adolf-Grimme-Preis in Gold ausgezeichnet. Auch mit ihren unterschiedlichen Lesungen und Hörbühern sowie als Autorin ihres Buches Mitten im Leben mit Yoga hat sich Michaela May einen Namen gemacht.

Seit 1996 engagiert sie sich für Kinder, die an der unheilbaren Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose leiden. Sie ist Mitglied im Kuratorium des Mukoviszidose e.V. und Patin im SOS-Kinderdorf in Ghana. Dafür erhielt sie die Medaille München leuchtet und die Bayerische Staatsmedaille für soziale Verdienste. 2011 wurde Michaela May mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.