Michaela May

Polka di Bavaria

Improtheater

Karten

Die Wiesn ist im vollem Gange, in einem Zelt trifft sich die Schickeria, im anderen der italienische Camperclub. Zwischen Achterbahn, Zuckerwatte, Hendl und Dampfnudl zeigen wir dem Japaner wie man den Blitz ausstellt, dem Ami wie man einen Fetzenrausch bekommt und schicken die Schuaplattler auf Weltreise. Dabei werden Geschichten zwischen bayrischem Brauchtum und interkultureller Weltoffenheit erzählt. Wie immer gibt das Publikum seinen Senf dazu! Süß oder scharf! Ein Abend für Wiesngänger, Volksfestmuffel, Zuagroaste und ewige Stenz.

 

 

Rikscha WIESN- Sightseeing von A bis Z

Auf der Wiesn musikalisch unterwegs.

Gast: Julia Chalfin

Weitere Termine:
Sa, 10.9./ 20:00
Fr, 16.9. / 20:00

Karten
Der Tausendsassa André Hartmann radelt als "Rikscha Kleidermann" durch München und über die Wiesn und hat etliche prominente Gäste in seiner Rikscha dabei.
An diesen beiden Abenden ist als Bühnenpartnerin Opernsängerin Julia Chalfin dabei und mimt die amerikanische Touristin, die gerade die bayerische Sprache näher kennenlernt und sich während einer Rikscha-Odyssee durch die Theresienwiese nicht entscheiden kann zwischen Dirndln, Jodln und Knödln.

Mit ihrem ersten Atemzug hat Julia Chalfin in dieser Welt gesungen und im zarten Alter von drei Jahren bereits ihr erstes, treues Stammpublikum mit fantasiereichen Puppenspielaufführungen für sich gewonnen. Sie gibt seitdem mit voller Hingabe ihre Liebe und Freude zur klassischen Musik und der menschlichen Stimme weiter. Aus dieser Leidenschaft, ihrer Liebe zur Wahlheimat Bayern und ihrer Begeisterung für die Oper entwickelt sich die Monatsreihe "Opernstammtisch". Seit Oktober 2013 produziert und moderiert Julia Chalfin diese Show, die mittlerweile 33 Mal mit über 90 verschiedenen Gastkünstlern aufgeführt wurde (übrigens seit Januar 2016 im Schlachthof, zusammen mit Bier zu genießen). Die Süddeutsche Zeitung würdigte diesen Erfolg mit einem Künstlerportrait über "die etwas andere Diva". 

 


Regie: Christiane Brammer

mehr zu André Hartmann

 

Interview in "Hallo München"

Zapfenstreich

eine muntere Revue mit Liesl Weapon und Moses Wolff

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Zum Wiesnausklang präsentieren die beiden an der Würm aufgewachsenen Urgesteine Liesl Weapon und Moses Wolff ein Konglomerat aus Lustigkeiten, gepaart mit sanfter Musik und weisem Übermut.

G´schafft!

Kabarett

Karten

Buddha sagt: „Wenn du ein Problem hast, versuche es zu lösen. Wenn du es nicht lösen kannst, dann mach kein Problem daraus.“ Der Opa sagt: „Der Herrgott hat‘s schon richtig g‘macht. Du musst ihn bloß versteh‘n.“ Heimleiter Schneider sagt: „Engagement heißt das Zauberwort.“ Wie gerne würde der Altenpfleger Sebastian Kroll diese Lebensweisheiten beherzigen! Doch das Chaos im Heim und die unerwiderte Liebe zur bayerischen Heimat treiben ihn zum Sturm auf seinen ganz persönlichen Krisengipfel – Krolls Maß ist voll ! Mit dem sehnlichen Wunsch nach Aussicht und Überblick steigt er auf seinen Schicksalsberg und durchforscht die Höhen und Tiefen seines Lebens. Und er meistert diese tragikomische Tour mit zwei bayerischen Urtugenden – schwarzhumorigem Grant und satirischem Schneid !

Alles nur Theater

weiterer Termin:

Do, 13. Okt. / 20:00

Karten

Katerina Jacob hat mehr als 33 Jahre ihres Lebens auf der Straße verbracht. Von Quakenbrück bis Waldkraiburg, von Lennestadt bis Vöcklabruck tourte sie mit verschiedenen Theateraufführungen durch die Provinz. Ein interessanter, aber auch ein harter Job, in dem man oft an seine Grenzen stößt sowohl mental als auch körperlich.  Katerina Jacob erzählt in ihrer unverwechselbaren humorvollen Art von all den absurden, komischen, schockierenden und außergewöhnlichen Dingen, die sie auf ihren Tourneen erlebt hat. Ob es ein Schwert ist, das sich während eines Duells auf der Bühne selbstständig macht und als gefährliches Geschoss ins Publikum fliegt, oder ihr ausgeklügeltes System, um mit der Hand gewaschene Unterwäsche über Nacht auf dem Hotelheizkörper wieder trocken zu bekommen. Ganz zu schweigen von Pannen, Hängern und Sex auf roten Pumps.

"Alles nur Theater", eine komödiantische Lesung von und mit Katerina Jacob. Witzig und voller Esprit erzählt Katerina Jacob über ihr abgefahrenes Leben auf Tournee. 37 Jahre hat sie auf deutschen Straßen, in Stadthallen, Aulen und Theatern verbracht. Sie bringt den Zuschauer hinter die Bühne, lässt ihn in den Tourenbus schauen und berichtet von so manchen Unglück,das auf der Bühne seinen Lauf nahm. Gehen Sie mit ihr auf die aberwitzige Reise eines Tourneelebens.Spass ist garantiert! 

Katerina Jacob, geboren 1958 in München stammt aus einer Schauspielerdynastie. Vom Großvater, über Onkel, Tanten und Nichten bis hin zu ihrer berühmten Mutter Ellen Schwiers, die 1980 das Tourneeunternehmen „Das Ensemble“ gründete. Katerina Jacob wurde dem breiten Publikum vor allem durch TV Serien wie „Alle meine Töchter“, „Samt und Seide“; „Polizeiruf 110“ und „Der Bulle von Tölz“ bekannt. 2015 erschien ihr erstes Buch „Oh(weia) Kanada“, das den Sprung auf die Spiegel Bestellerliste schaffte. Katerina Jacob ist verheiratet, hat eine Tochter und zwei Enkelkinder. Sie lebt und schreibt abwechselnd in Kanada, auf Antigua und den Rest der Zeit verbringt sie am Starnberger See mit ihren fünf Hunden.

Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre

Weitere Termine:
 
So, 9. Oktober 18:00
Karten
Herr Blumenkohl plant seinen glanzvollen Aufstieg in die feine Gesellschaft mit einer Soirée. Höhepunkt soll der Auftritt dreier weltberühmter Opernsänger werden. Als die ihm kurz vor Beginn der Veranstaltung absagen, weiß seine Tochter Rat: Man wird den Gästen die angekündigten Stars selbst vorspielen, mit freundlicher Unterstützung des musikalischen jungen Nachbarn. Zwar kann Blumenkohl kein Wort Italienisch und Musik nicht ausstehen, doch die Angst vor der Blamage ist größer. Und so nimmt der Schwindel vor den geladenen Spitzen der Gesellschaft seinen Lauf. Der Inhalt der in hanebüchenem Pseudo-Italienisch improvisierten Opernszene aber ist real: Tochter und Nachbar enthüllen dem Vater ihr Liebesverhältnis und erpressen seinen Segen und dazu noch eine saftige Mitgift. Die Gäste halten das Toben, Flehen, Weinen & Vergeben für ganz große Oper und berauschen sich wie geplant an dem Kunstgenuss, dessen Ausgang glücklicher nicht sein könnte: Die wilde Schmiere wird ein privater und künstlerischer Triumph für alle Beteiligten.


Dominik Wilgenbus: 

Regisseur, Übersetzer, Autor und Dozent. Mitbegründer des Metropol–Theaters und der Kammeroper München. Eigenkreationen u.a.: DIE DREI MUSKETIERE als Schauspiel mit Musik, das Schubert-Pasticcio KASPAR HAUSER und die musikalische Komödie CHARLEYS TANTE. Seine Regietätigkeit im Musiktheater führte ihn u.a. an das Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz und die Wiener Volksoper sowie nach Leipzig, Dortmund, Meiningen, Chemnitz, Innsbruck und Klagenfurt.


Die Künstler: 


Anne Steffens (Sopran)

Anne Steffens begann ihr Studium zunächst als Mezzosopran an der Hochschule für Musik Nürnberg, bei Kammersänger Prof. Siegfried Jerusalem.
Anschließend führte sie ihr Studium an der Universität der Künste – Berlin bei Prof. Julie Kaufmann als Sopran fort.

Zeitgleich studierte sie dort ebenfalls zeitgenössisches Lied bei Prof. Axel Bauni, sowie Liedgestaltung bei Prof. Eric Schneider.
Ihre ersten beruflichen Schritte machte sie mit der Kammeroper München, als Beatrice Rasponi in dem Mozart-Pasticcio "Der Diener zweier Herrn" und als Amy Spettigue in der Operette "Charleys Tante".
Im Juli 2015 war sie Gast am Theater Osnabrück als Caligula in der Oper "Germanicus" von G.P. Telemann.
Im August 2015 sang Anne Steffens beim "Internationalen Festival für Alte Musik - Nürnberg" die Hauptrolle der Hermia in der Barockoper "The Fairies" von John Christopher Smith.
Am Stadttheater Pforzheim gastiert sie aktuell in Paul Abrahams Operette "Die Blume von Hawaii" als Prinzessin Layla und Bessie Worthington.
Auch im Lied- und Konzertbereich weist Anne Steffens eine rege Tätigkeit vor.

www.annesteffens.com

 



Torsten Frisch (Bariton)
Der gebürtige Leipziger studierte in seiner Heimatstadt Leipzig Gesang. Er ist Preisträger namhafter Wettbewerbe. Von 1990 bis 1993 war er Mitglied im Opernstudio der Komischen Oper in Berlin. 1993 wurde er Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München. Hier erarbeitete er sich im Baritonfach ein umfangreiches Repertoire in den Bereichen Oper, Operette und Musical. Torsten Frisch pflegt insbesondere auch die zeitgenössische Musik. 1994 sang er in München die Titelpartie in der Uraufführung von Paul Engels DANIEL. 1998 debütierte er an der Staatsoper München. Die Zusammenarbeit mit namhaften Regisseuren wie A. Everding, C. Guth, J.E. Köpplinger, H. Kupfer, D.Wilgenbus u.a. prägten seinen szenischen Gestus. Liederabende, Kirchen- und Rundfunkkonzerte sowie Fernsehaufzeichnungen runden sein berufliches Spektrum ab. Seit September 2007 ist er als Gastsänger und Gesangspädagoge freischaffend tätig.

http://torstenfrisch.com


Julian Freibott (Tenor)
Geboren 1990 in Ebern, erzielte während seiner Schulzeit bei den Regensburger Domspatzen zwei Mal einen 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Sein Gesangsstudium an der Musikhochschule Würzburg schloss er 2013 mit Diplom ab, anschließend studierte er im Master bei Konrad Jarnot an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.

Im Opernfach debütierte er in der Titelpartie von Rossinis “Le comte Ory“, als Sam Kaplan in “Street Scene“ von Kurt Weill, als Oronte in “Alcina” von Händel und an der Kammeroper München als Polidoro in Mozarts „La finta semplice“.

Er war im Konzertfach unter anderem in den Passionen von Bach, in Mendelssohns “Elias“, zahlreichen Mozart-Messen und Rossinis “Petite messe solennelle“ zu hören.

Seine Liedarbeit vertiefte er in Meisterkursen mit Peter Schreier und Werner Güra sowie in Zusammenarbeit und Auftritten mit Christoph Berner, Gerold Huber, Eric Schneider, Reinild Mees, Trung Sam und Werner Dörmann.

Schon während des Studiums sang er unter anderem an der Pocket-Opera Nürnberg und am Mainfrankentheater Würzburg, trat in der Düsseldorfer Tonhalle, der Meistersingerhalle Nürnberg, der Allerheiligen Hofkirche und dem Cuvilliés-Theater München auf und konzertierte mit Musikern der Bamberger Symphoniker, den Nürnberger Symphonikern, La Banda und dem Barockorchester Düsseldorf.

Julian Freibott machte zuletzt als mehrmaliger Preisträger beim Richard Strauss Wettbewerb Salzburg und beim Jeunes Ambassadeurs Lyriques-Programm Montreal auf sich aufmerksam.

Das Ensemblemitglied der Kammeroper München ist momentan am Theater Erfurt in mehreren Produktionen zu erleben.

www.julian-freibott.com

 


Juri Kannheiser (Cello)
Juri Kannheiser engagiert sich neben seinem Cello Studium an der Musikhochschule München in vielen musikalischen Sparten - so wirkte er bei zahlreichen Projekten von Mehr Musik! und dem Schauspielhaus des Theaters Augsburg mit, ist langjähriges Mitglied im Leopold Mozart Kammerorchester Augsburg und stand unter anderem mit PopsängerInnen wie MarieMarie und Yvonne Catterfeld auf der Bühne. Er ist Mitglied des Augsburger Ensembles „Progetto Seicento“, dass Barockmusik des 17. Jahrhunderts mit zeitgenössischer Musik verbindet, gründete zusammen mit Alexander Maschke und Philipp Weiß das Ensemble für freie Improvisation „Out Of Control“ und ist seit 2016 neues Mitglied des Arcis Cello Quartetts.

 

Andreas Partilla (Piano)
studierte Orchesterdirigieren bei Professor Bruno Weil an der Hochschule für Musik und Theater München. In den Jahren 2010 und 2011 erhielt er vom Bayerischen Rundfunk ein Stipendium im Rahmen der Andechser ORFF-Akademie des Münchner Rundfunkorchesters. 2011-2013 war er Assistent bei den Jeunesses Musicales Deutschland auf Schloss Weikersheim sowie bei den Carl Orff-Festspielen Andechs.

 Bei der Kammeroper München war er anschließend ab Herbst 2013 Korrepetitor und Assistent für die Produktionen "Charley's Tante" und "Kaspar Hauser". Zeitgleich war er 2013 bis 2015 musikalischer Leiter des ESME English Speaking Music Ensembles e. V. Orchestra. Seit der Spielzeit 2014/15 ist er als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Staatstheater am Gärtnerplatz engagiert, wo er bereits die musikalische Leitung von „Ein Schaf für’s Leben“, „Gold“, den Theaterjugendclub sowie die Produktionen „Cinderella“ und das Musical "Hair" übernahm.

 Als Dirigent leitete er das Georgische Kammerorchester Ingolstadt, die Bad Reichenhaller Philharmonie, das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz und die Münchner Symphoniker. Meisterkurse besuchte er bei Prof. Konstantia Gourzi (München) und Prof. Mark Gibson (Cincinnati, USA).

 

Musik- Arrangement:
Aris Blettenberg

Regieassistenz
Franziska Reng

Kostüm
Uschi Haug

 

Ausgezeichnet mit dem Operetten-Frosch des BR Klassik!

 

 

Premierenkritik im Münchner Merkur:

Fifty Shades of Grey

Münchens neues Lese-Event mit Kultcharakter

 

Karten

Die Burlesqueperformerinnen Kitty Kokett und Ruby Tuesday lesen sich lustvoll und spärlich bekleidet durch Höhe- und Tiefpunkte der erotischen Weltliteratur. Fräulein Ruth führt in das jeweilige literarische Werk ein, umrahmt die Vorleserinnen mit sexy Songs und stösst mit dem Publikum auf Anstössiges an. Die sich aufbauende erotische Spannung entlädt sich in einer sinnlichen Burlesqueperformance, in der letzte Hüllen fallen.

http://verenagremmer.com
http://burlesquefotografie.de
http://facebook.com/VerenaGremmer

Prinzessin Erbse geht auf die Reise

Interaktives Theater mit der Rademakerin für Kinder und Erwachsene
ab 3 Jahren 
ca. 50 Minuten
 
 
 
Karten

WIE KOMMT PRINZESSIN ERBSE EIGENTLICH ZU IHREM NAMEN? Und warum steht sie völlig durchnässt vor einem fremden Schloss? Was tun im dunklen Wald und wie überlistet man bloß einen Drachen? Ja! Dies ist das Märchen von der Prinzessin auf der Erbse! Dies ist auch das Märchen von der mutigen Königstochter, die sich auf der Suche nach der Zauberblume in die Welt hinaus wagt und über das Meer ins fremde Land reitet. Eine abenteuerliche Reise über die Kraft des Mutigseins. Interaktives Schauspieltheater mit Figuren, Tanz, Zeichnung und einer Gitarre, frei nach Andersens Märchen, mit „der Rademakerin“.  

Regie Christian Beier  
Buch, Musik, Bühne & Schauspiel Manuela Rademaker

„die Rademakerin“, 
ist eine theatralische Kunstfigur, die allen Bühnenstücken von TheaterLULU zu Grunde liegt: Die Erzählerin, die einführt, begleitet und die Geschichten beendet.
 
Manuela Rademaker ist Theaterfrau, Farbperformerin und Architektin, stets mit dem Cello im Gepäck! Sie schreibt Geschichten für kleine und große Leute und bewegt sich dabei gerne zwischen den „Welten“. Mit TheaterLULU hat Sie eine Plattform geschaffen, auf der sie ihre vielfältigen Ausdrucksqualitäten in Theaterstücke umsetzt. Lassen sie sich vom Zauber der Vielfalt überraschen. . . 

 

Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre

Weitere Termine:

Fr, 7. Oktober 20:00

Karten
Herr Blumenkohl plant seinen glanzvollen Aufstieg in die feine Gesellschaft mit einer Soirée. Höhepunkt soll der Auftritt dreier weltberühmter Opernsänger werden. Als die ihm kurz vor Beginn der Veranstaltung absagen, weiß seine Tochter Rat: Man wird den Gästen die angekündigten Stars selbst vorspielen, mit freundlicher Unterstützung des musikalischen jungen Nachbarn. Zwar kann Blumenkohl kein Wort Italienisch und Musik nicht ausstehen, doch die Angst vor der Blamage ist größer. Und so nimmt der Schwindel vor den geladenen Spitzen der Gesellschaft seinen Lauf. Der Inhalt der in hanebüchenem Pseudo-Italienisch improvisierten Opernszene aber ist real: Tochter und Nachbar enthüllen dem Vater ihr Liebesverhältnis und erpressen seinen Segen und dazu noch eine saftige Mitgift. Die Gäste halten das Toben, Flehen, Weinen & Vergeben für ganz große Oper und berauschen sich wie geplant an dem Kunstgenuss, dessen Ausgang glücklicher nicht sein könnte: Die wilde Schmiere wird ein privater und künstlerischer Triumph für alle Beteiligten.


Dominik Wilgenbus: 

Regisseur, Übersetzer, Autor und Dozent. Mitbegründer des Metropol–Theaters und der Kammeroper München. Eigenkreationen u.a.: DIE DREI MUSKETIERE als Schauspiel mit Musik, das Schubert-Pasticcio KASPAR HAUSER und die musikalische Komödie CHARLEYS TANTE. Seine Regietätigkeit im Musiktheater führte ihn u.a. an das Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz und die Wiener Volksoper sowie nach Leipzig, Dortmund, Meiningen, Chemnitz, Innsbruck und Klagenfurt.


Die Künstler: 


Anne Steffens (Sopran)

Anne Steffens begann ihr Studium zunächst als Mezzosopran an der Hochschule für Musik Nürnberg, bei Kammersänger Prof. Siegfried Jerusalem.
Anschließend führte sie ihr Studium an der Universität der Künste – Berlin bei Prof. Julie Kaufmann als Sopran fort.

Zeitgleich studierte sie dort ebenfalls zeitgenössisches Lied bei Prof. Axel Bauni, sowie Liedgestaltung bei Prof. Eric Schneider.
Ihre ersten beruflichen Schritte machte sie mit der Kammeroper München, als Beatrice Rasponi in dem Mozart-Pasticcio "Der Diener zweier Herrn" und als Amy Spettigue in der Operette "Charleys Tante".
Im Juli 2015 war sie Gast am Theater Osnabrück als Caligula in der Oper "Germanicus" von G.P. Telemann.
Im August 2015 sang Anne Steffens beim "Internationalen Festival für Alte Musik - Nürnberg" die Hauptrolle der Hermia in der Barockoper "The Fairies" von John Christopher Smith.
Am Stadttheater Pforzheim gastiert sie aktuell in Paul Abrahams Operette "Die Blume von Hawaii" als Prinzessin Layla und Bessie Worthington.
Auch im Lied- und Konzertbereich weist Anne Steffens eine rege Tätigkeit vor.

www.annesteffens.com

 



Torsten Frisch (Bariton)
Der gebürtige Leipziger studierte in seiner Heimatstadt Leipzig Gesang. Er ist Preisträger namhafter Wettbewerbe. Von 1990 bis 1993 war er Mitglied im Opernstudio der Komischen Oper in Berlin. 1993 wurde er Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München. Hier erarbeitete er sich im Baritonfach ein umfangreiches Repertoire in den Bereichen Oper, Operette und Musical. Torsten Frisch pflegt insbesondere auch die zeitgenössische Musik. 1994 sang er in München die Titelpartie in der Uraufführung von Paul Engels DANIEL. 1998 debütierte er an der Staatsoper München. Die Zusammenarbeit mit namhaften Regisseuren wie A. Everding, C. Guth, J.E. Köpplinger, H. Kupfer, D.Wilgenbus u.a. prägten seinen szenischen Gestus. Liederabende, Kirchen- und Rundfunkkonzerte sowie Fernsehaufzeichnungen runden sein berufliches Spektrum ab. Seit September 2007 ist er als Gastsänger und Gesangspädagoge freischaffend tätig.

http://torstenfrisch.com


Julian Freibott (Tenor)
Geboren 1990 in Ebern, erzielte während seiner Schulzeit bei den Regensburger Domspatzen zwei Mal einen 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Sein Gesangsstudium an der Musikhochschule Würzburg schloss er 2013 mit Diplom ab, anschließend studierte er im Master bei Konrad Jarnot an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.

Im Opernfach debütierte er in der Titelpartie von Rossinis “Le comte Ory“, als Sam Kaplan in “Street Scene“ von Kurt Weill, als Oronte in “Alcina” von Händel und an der Kammeroper München als Polidoro in Mozarts „La finta semplice“.

Er war im Konzertfach unter anderem in den Passionen von Bach, in Mendelssohns “Elias“, zahlreichen Mozart-Messen und Rossinis “Petite messe solennelle“ zu hören.

Seine Liedarbeit vertiefte er in Meisterkursen mit Peter Schreier und Werner Güra sowie in Zusammenarbeit und Auftritten mit Christoph Berner, Gerold Huber, Eric Schneider, Reinild Mees, Trung Sam und Werner Dörmann.

Schon während des Studiums sang er unter anderem an der Pocket-Opera Nürnberg und am Mainfrankentheater Würzburg, trat in der Düsseldorfer Tonhalle, der Meistersingerhalle Nürnberg, der Allerheiligen Hofkirche und dem Cuvilliés-Theater München auf und konzertierte mit Musikern der Bamberger Symphoniker, den Nürnberger Symphonikern, La Banda und dem Barockorchester Düsseldorf.

Julian Freibott machte zuletzt als mehrmaliger Preisträger beim Richard Strauss Wettbewerb Salzburg und beim Jeunes Ambassadeurs Lyriques-Programm Montreal auf sich aufmerksam.

Das Ensemblemitglied der Kammeroper München ist momentan am Theater Erfurt in mehreren Produktionen zu erleben.

www.julian-freibott.com

 

Jakob Roters wurde 1991 in München geboren, nachdem seine Familie im selben Jahr noch aus Russland nach Deutschland umsiedelte. Er studierte Violoncello bei Prof. Julius Berger in Augsburg, erhielt den 2ten Preis beim internationalen „Julio Cardona“ Wettbewerb in Portugal und bestritt mit seinen Brüdern, dem „Roters Trio“, den 1. Preis auf Bundesebene bei „Jugend Musiziert“, weitere Preise und Auszeichnungen im Fach Violoncello sowie Klavier erhielt er auf nationaler Ebene. Seine solistischen und kammermusikalischen Tätigkeiten brachten ihn zu Konzerten und Festivals in Europa, u.a. das Festival „Libeňské jaro mladých“ in Prag, „Internationale Weingartener Tage für Neue Musik 2010“ und dem „Cello Festival 2011“ der Kronberg Academy, und zur Uraufführung des Werkes „A Co(s)mic Carvel“ des Komponisten Giovanni Bonato.

Seit geraumer Zeit widmet Jakob sich allen Projekten zu, die seine Kreativität aufs äußerste herausfordern, so begann er mit seinem Bruder Anton Hip Hop Musik zu produzieren, wodurch sie das Rap Album „Past-Present-Future“ im Jahre 2015 veröffentlichten, hinzu kommt seine Begeisterung für Jazz, die ihn mit vielen Musikern aus der Jazz Szene zusammen brachte, wodurch er dem Ensemble „Verworner-Krause-Kammerorchester“ beitrat und ein Jazz Quartett mit Felix Key Weber, Gustavo Strauss und Kattie Berrit gründete.


 

Andreas Partilla (Piano)
studierte Orchesterdirigieren bei Professor Bruno Weil an der Hochschule für Musik und Theater München. In den Jahren 2010 und 2011 erhielt er vom Bayerischen Rundfunk ein Stipendium im Rahmen der Andechser ORFF-Akademie des Münchner Rundfunkorchesters. 2011-2013 war er Assistent bei den Jeunesses Musicales Deutschland auf Schloss Weikersheim sowie bei den Carl Orff-Festspielen Andechs.

 Bei der Kammeroper München war er anschließend ab Herbst 2013 Korrepetitor und Assistent für die Produktionen "Charley's Tante" und "Kaspar Hauser". Zeitgleich war er 2013 bis 2015 musikalischer Leiter des ESME English Speaking Music Ensembles e. V. Orchestra. Seit der Spielzeit 2014/15 ist er als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Staatstheater am Gärtnerplatz engagiert, wo er bereits die musikalische Leitung von „Ein Schaf für’s Leben“, „Gold“, den Theaterjugendclub sowie die Produktionen „Cinderella“ und das Musical "Hair" übernahm.

 Als Dirigent leitete er das Georgische Kammerorchester Ingolstadt, die Bad Reichenhaller Philharmonie, das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz und die Münchner Symphoniker. Meisterkurse besuchte er bei Prof. Konstantia Gourzi (München) und Prof. Mark Gibson (Cincinnati, USA).

 

Musik- Arrangement:
Aris Blettenberg

Regieassistenz
Franziska Reng

Kostüm
Uschi Haug

 

Ausgezeichnet mit dem Operetten-Frosch des BR Klassik!

 

 

Premierenkritik im Münchner Merkur:

Alles nur Theater

weiterer Termin:
Donnerstag, 6.Oktober / 20:00

Karten

Katerina Jacob hat mehr als 33 Jahre ihres Lebens auf der Straße verbracht. Von Quakenbrück bis Waldkraiburg, von Lennestadt bis Vöcklabruck tourte sie mit verschiedenen Theateraufführungen durch die Provinz. Ein interessanter, aber auch ein harter Job, in dem man oft an seine Grenzen stößt sowohl mental als auch körperlich.  Katerina Jacob erzählt in ihrer unverwechselbaren humorvollen Art von all den absurden, komischen, schockierenden und außergewöhnlichen Dingen, die sie auf ihren Tourneen erlebt hat. Ob es ein Schwert ist, das sich während eines Duells auf der Bühne selbstständig macht und als gefährliches Geschoss ins Publikum fliegt, oder ihr ausgeklügeltes System, um mit der Hand gewaschene Unterwäsche über Nacht auf dem Hotelheizkörper wieder trocken zu bekommen. Ganz zu schweigen von Pannen, Hängern und Sex auf roten Pumps.

"Alles nur Theater", eine komödiantische Lesung von und mit Katerina Jacob. Witzig und voller Esprit erzählt Katerina Jacob über ihr abgefahrenes Leben auf Tournee. 37 Jahre hat sie auf deutschen Straßen, in Stadthallen, Aulen und Theatern verbracht. Sie bringt den Zuschauer hinter die Bühne, lässt ihn in den Tourenbus schauen und berichtet von so manchen Unglück,das auf der Bühne seinen Lauf nahm. Gehen Sie mit ihr auf die aberwitzige Reise eines Tourneelebens.Spass ist garantiert! 

Katerina Jacob, geboren 1958 in München stammt aus einer Schauspielerdynastie. Vom Großvater, über Onkel, Tanten und Nichten bis hin zu ihrer berühmten Mutter Ellen Schwiers, die 1980 das Tourneeunternehmen „Das Ensemble“ gründete. Katerina Jacob wurde dem breiten Publikum vor allem durch TV Serien wie „Alle meine Töchter“, „Samt und Seide“; „Polizeiruf 110“ und „Der Bulle von Tölz“ bekannt. 2015 erschien ihr erstes Buch „Oh(weia) Kanada“, das den Sprung auf die Spiegel Bestellerliste schaffte. Katerina Jacob ist verheiratet, hat eine Tochter und zwei Enkelkinder. Sie lebt und schreibt abwechselnd in Kanada, auf Antigua und den Rest der Zeit verbringt sie am Starnberger See mit ihren fünf Hunden.

 

Obwohl Michaela May schon 1963 als Heidi vor der Kamera stand, schlug sie nach dem Abitur zunächst einen anderen Weg ein und absolvierte eine Ausbildung als Kindergärtnerin. Parallel dazu kehrte sie jedoch immer wieder zu Film und Fernsehen zurück und spielte ab 1972 auch Theater in Berlin, Hamburg und München und feierte zuletzt auch auf Tournee große Erfolge mit den Komödien Gefallene Engel und Toutou.

1974 erlebte die Münchnerin dann ihren Durchbruch mit Helmut Dietls fast schon legendärer Serie Münchner G´schichten. Sie wurde Star zahlreicher bayerischer TV-Produktionen wie Monaco Franze und Kir Royal, beide ebenfalls von Helmut Dietl, sowie Hans im Glück, Irgendwie und Sowieso und Zur Freiheit von Fanz Xaver Bogner, die inzwischen Kultstatus haben.

Es folgten weitere erfolgreiche Serien und Krimi-Reihen, Fernsehfilme und Mehrteiler wie z.B. Liebe und weitere Katastrophen, Alles was Recht ist, Die göttliche Sophie und auch in der Kinokomödie Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit zeigte Michalea May ihre große Wandlungsfähigkeit.

In fast 40 Jahren spielte sie in mehr als 200 Fernsehfilmen, arbeitete mit Regisseuren wie Dominik Graf, Marc Rothemund, Andreas Kleinert oder Bernd Schadewald zusammen.

In der hochgelobten Krimireihe Polizeiruf 110 wurde sie als Kommissarin Jo Obermaier u.a. mit dem Deutschen Frensehpreis und dem Adolf-Grimme-Preis in Gold ausgezeichnet. Auch mit ihren unterschiedlichen Lesungen und Hörbühern sowie als Autorin ihres Buches Mitten im Leben mit Yoga hat sich Michaela May einen Namen gemacht.

Seit 1996 engagiert sie sich für Kinder, die an der unheilbaren Stoffwechselkrankheit Mukoviszidose leiden. Sie ist Mitglied im Kuratorium des Mukoviszidose e.V. und Patin im SOS-Kinderdorf in Ghana. Dafür erhielt sie die Medaille München leuchtet und die Bayerische Staatsmedaille für soziale Verdienste. 2011 wurde Michaela May mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.