Eigenproduktion

Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre

Preise:
Eintritt: 28,00 Euro
Ermäßigung: 20,00 Euro

als Zugabe: Die Beiden Blinden - Operette von Jacques Offenbach 

 
Weitere Termine:

Fr, 21. Juli / 20:00

Karten
Herr Blumenkohl plant seinen glanzvollen Aufstieg in die feine Gesellschaft mit einer Soirée. Höhepunkt soll der Auftritt dreier weltberühmter Opernsänger werden. Als die ihm kurz vor Beginn der Veranstaltung absagen, weiß seine Tochter Rat: Man wird den Gästen die angekündigten Stars selbst vorspielen, mit freundlicher Unterstützung des musikalischen jungen Nachbarn. Zwar kann Blumenkohl kein Wort Italienisch und Musik nicht ausstehen, doch die Angst vor der Blamage ist größer. Und so nimmt der Schwindel vor den geladenen Spitzen der Gesellschaft seinen Lauf. Der Inhalt der in hanebüchenem Pseudo-Italienisch improvisierten Opernszene aber ist real: Tochter und Nachbar enthüllen dem Vater ihr Liebesverhältnis und erpressen seinen Segen und dazu noch eine saftige Mitgift. Die Gäste halten das Toben, Flehen, Weinen & Vergeben für ganz große Oper und berauschen sich wie geplant an dem Kunstgenuss, dessen Ausgang glücklicher nicht sein könnte: Die wilde Schmiere wird ein privater und künstlerischer Triumph für alle Beteiligten.


Dominik Wilgenbus: 

Regisseur, Übersetzer, Autor und Dozent. Mitbegründer des Metropol–Theaters und der Kammeroper München. Eigenkreationen u.a.: DIE DREI MUSKETIERE als Schauspiel mit Musik, das Schubert-Pasticcio KASPAR HAUSER und die musikalische Komödie CHARLEYS TANTE. Seine Regietätigkeit im Musiktheater führte ihn u.a. an das Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz und die Wiener Volksoper sowie nach Leipzig, Dortmund, Meiningen, Chemnitz, Innsbruck und Klagenfurt.


Die Künstler: 


Anne Steffens (Sopran)

Anne Steffens begann ihr Studium zunächst als Mezzosopran an der Hochschule für Musik Nürnberg, bei Kammersänger Prof. Siegfried Jerusalem.
Anschließend führte sie ihr Studium an der Universität der Künste – Berlin bei Prof. Julie Kaufmann als Sopran fort.

Zeitgleich studierte sie dort ebenfalls zeitgenössisches Lied bei Prof. Axel Bauni, sowie Liedgestaltung bei Prof. Eric Schneider.
Ihre ersten beruflichen Schritte machte sie mit der Kammeroper München, als Beatrice Rasponi in dem Mozart-Pasticcio "Der Diener zweier Herrn" und als Amy Spettigue in der Operette "Charleys Tante".
Im Juli 2015 war sie Gast am Theater Osnabrück als Caligula in der Oper "Germanicus" von G.P. Telemann.
Im August 2015 sang Anne Steffens beim "Internationalen Festival für Alte Musik - Nürnberg" die Hauptrolle der Hermia in der Barockoper "The Fairies" von John Christopher Smith.
Am Stadttheater Pforzheim gastiert sie aktuell in Paul Abrahams Operette "Die Blume von Hawaii" als Prinzessin Layla und Bessie Worthington.
Auch im Lied- und Konzertbereich weist Anne Steffens eine rege Tätigkeit vor.

www.annesteffens.com

 



Torsten Frisch (Bariton)
Der gebürtige Leipziger studierte in seiner Heimatstadt Leipzig Gesang. Er ist Preisträger namhafter Wettbewerbe. Von 1990 bis 1993 war er Mitglied im Opernstudio der Komischen Oper in Berlin. 1993 wurde er Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München. Hier erarbeitete er sich im Baritonfach ein umfangreiches Repertoire in den Bereichen Oper, Operette und Musical. Torsten Frisch pflegt insbesondere auch die zeitgenössische Musik. 1994 sang er in München die Titelpartie in der Uraufführung von Paul Engels DANIEL. 1998 debütierte er an der Staatsoper München. Die Zusammenarbeit mit namhaften Regisseuren wie A. Everding, C. Guth, J.E. Köpplinger, H. Kupfer, D.Wilgenbus u.a. prägten seinen szenischen Gestus. Liederabende, Kirchen- und Rundfunkkonzerte sowie Fernsehaufzeichnungen runden sein berufliches Spektrum ab. Seit September 2007 ist er als Gastsänger und Gesangspädagoge freischaffend tätig.

http://torstenfrisch.com


Julian Freibott (Tenor)
Geboren 1990 in Ebern, erzielte während seiner Schulzeit bei den Regensburger Domspatzen zwei Mal einen 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Sein Gesangsstudium an der Musikhochschule Würzburg schloss er 2013 mit Diplom ab, anschließend studierte er im Master bei Konrad Jarnot an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf.

Im Opernfach debütierte er in der Titelpartie von Rossinis “Le comte Ory“, als Sam Kaplan in “Street Scene“ von Kurt Weill, als Oronte in “Alcina” von Händel und an der Kammeroper München als Polidoro in Mozarts „La finta semplice“.

Er war im Konzertfach unter anderem in den Passionen von Bach, in Mendelssohns “Elias“, zahlreichen Mozart-Messen und Rossinis “Petite messe solennelle“ zu hören.

Seine Liedarbeit vertiefte er in Meisterkursen mit Peter Schreier und Werner Güra sowie in Zusammenarbeit und Auftritten mit Christoph Berner, Gerold Huber, Eric Schneider, Reinild Mees, Trung Sam und Werner Dörmann.

Schon während des Studiums sang er unter anderem an der Pocket-Opera Nürnberg und am Mainfrankentheater Würzburg, trat in der Düsseldorfer Tonhalle, der Meistersingerhalle Nürnberg, der Allerheiligen Hofkirche und dem Cuvilliés-Theater München auf und konzertierte mit Musikern der Bamberger Symphoniker, den Nürnberger Symphonikern, La Banda und dem Barockorchester Düsseldorf.

Julian Freibott machte zuletzt als mehrmaliger Preisträger beim Richard Strauss Wettbewerb Salzburg und beim Jeunes Ambassadeurs Lyriques-Programm Montreal auf sich aufmerksam.

Das Ensemblemitglied der Kammeroper München ist momentan am Theater Erfurt in mehreren Produktionen zu erleben.

www.julian-freibott.com

 

Jakob Roters wurde 1991 in München geboren, nachdem seine Familie im selben Jahr noch aus Russland nach Deutschland umsiedelte. Er studierte Violoncello bei Prof. Julius Berger in Augsburg, erhielt den 2ten Preis beim internationalen „Julio Cardona“ Wettbewerb in Portugal und bestritt mit seinen Brüdern, dem „Roters Trio“, den 1. Preis auf Bundesebene bei „Jugend Musiziert“, weitere Preise und Auszeichnungen im Fach Violoncello sowie Klavier erhielt er auf nationaler Ebene. Seine solistischen und kammermusikalischen Tätigkeiten brachten ihn zu Konzerten und Festivals in Europa, u.a. das Festival „Libeňské jaro mladých“ in Prag, „Internationale Weingartener Tage für Neue Musik 2010“ und dem „Cello Festival 2011“ der Kronberg Academy, und zur Uraufführung des Werkes „A Co(s)mic Carvel“ des Komponisten Giovanni Bonato.

Seit geraumer Zeit widmet Jakob sich allen Projekten zu, die seine Kreativität aufs äußerste herausfordern, so begann er mit seinem Bruder Anton Hip Hop Musik zu produzieren, wodurch sie das Rap Album „Past-Present-Future“ im Jahre 2015 veröffentlichten, hinzu kommt seine Begeisterung für Jazz, die ihn mit vielen Musikern aus der Jazz Szene zusammen brachte, wodurch er dem Ensemble „Verworner-Krause-Kammerorchester“ beitrat und ein Jazz Quartett mit Felix Key Weber, Gustavo Strauss und Kattie Berrit gründete.


 

Andreas Partilla (Piano)
studierte Orchesterdirigieren bei Professor Bruno Weil an der Hochschule für Musik und Theater München. In den Jahren 2010 und 2011 erhielt er vom Bayerischen Rundfunk ein Stipendium im Rahmen der Andechser ORFF-Akademie des Münchner Rundfunkorchesters. 2011-2013 war er Assistent bei den Jeunesses Musicales Deutschland auf Schloss Weikersheim sowie bei den Carl Orff-Festspielen Andechs.

 Bei der Kammeroper München war er anschließend ab Herbst 2013 Korrepetitor und Assistent für die Produktionen "Charley's Tante" und "Kaspar Hauser". Zeitgleich war er 2013 bis 2015 musikalischer Leiter des ESME English Speaking Music Ensembles e. V. Orchestra. Seit der Spielzeit 2014/15 ist er als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Staatstheater am Gärtnerplatz engagiert, wo er bereits die musikalische Leitung von „Ein Schaf für’s Leben“, „Gold“, den Theaterjugendclub sowie die Produktionen „Cinderella“ und das Musical "Hair" übernahm.

 Als Dirigent leitete er das Georgische Kammerorchester Ingolstadt, die Bad Reichenhaller Philharmonie, das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz und die Münchner Symphoniker. Meisterkurse besuchte er bei Prof. Konstantia Gourzi (München) und Prof. Mark Gibson (Cincinnati, USA).

 

Musik- Arrangement:
Aris Blettenberg

Regieassistenz
Franziska Reng

Kostüm
Uschi Haug

 

Ausgezeichnet mit dem Operetten-Frosch des BR Klassik!

 

 

Premierenkritik im Münchner Merkur:

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