Inge Rassaerts und Dieter Gilde

Vergessene Theaterstücke mit aktuellem Thema

Preise:
Eintritt: 14,00 Euro
Ermäßigung: 9,00 Euro

IM LOFT 

Gyges und sein Ring
von Friedrich Hebbel. Eine einstündige dramatische Lesung mit Musik

Es lesen Inge Rassaerts und Dieter Gilde

 

Karten

Der mythische König Kandaules von Lydien bekennt in einem Monolog:"Nur

rühre nicht am Schlaf der Welt" d.h.rühre nicht an der sittlichen

Ordnung der Welt. Und wer es tut muß ein Herkules sein und kein

Schwächling wie er selbst, -und reich genug ihr Höheres zu bieten- sonst

stürzt er sie in Ungewissheit.

 

Inge Rassaerts

wirkt seit 25 Jahren bei den Festspielen Heppenheim mit. Eine ihrer Lieblingsrollen war die Tante in „Der Liebesbrunnen" von Lope de Vega. In jüngster Zeit stand sie in Heppenheim als der Glaube im Jedermann auf der Bühne. Bei den Festspielen Dreieichenhain gab sie die Mutter im Jedermann und die Kennedy in „Maria Stuart".

Außer an den Festspielen Heppenheim und Dreieichenhain war Inge Rassaerts in den letzten Jahren an der Komödie im Bayerischen Hof (München) und auf Tournee als Frau von Zypressenburg in „Der Talisman" von Nestroy zu sehen. In der Komödie am Max II in München spielte sie die Brautmutter in „Die Traumhochzeit" mit Sebastian Goder und mit Rudolf Moshammer.

Viele Jahre war Inge Rassaerts an der von Professor Claus Helmer geleiteten Komödie in Frankfurt engagiert. Mehrere Jahre Straßentheater bei den Salzburger Festspielen, unter anderem „Komödie der Irrungen".

Zahlreiche Rollen übernahm sie bei Veit Relin am Torturmtheater in Sommerhausen. Zu ihren Lieblingsrollen dort zählt die Marthe Schwertlein im „Faust".

In Bensheim bestritt sie in „Ophelia von Aussersihl" die Titel- und zugleich einzige Rolle.

in früheren Jahren wirkte sie in mehreren Folgen der Kult-Fernsehserie „Die Hesselbachs" mit. Mit Mario Adorf trat sie als das Apothekerfräulein in Brechts „Puntila und sein Knecht" auf. Mit Elisabeth Bergner in „Eines langen Tages Reise in die Nacht" am Düsseldorfer Schauspielhaus. Von 1958 bis 1973 reiste sie auf Welttourneen mit der „Brücke - Deutsches Theater für Übersee" siebenmal um die Welt.

 

 

Dieter Gilde

wurde in Mühlheim an der Ruhr geboren. Nach einer Verwaltungstätigkeit bei der Stadtverwaltung Oberhausen entschloss er sich mit 20 Jahren am Schauspielseminar der Hamburger Kammerspiele (Leitung Ida Ehre) eine Schauspielausbildung zu absolvieren. Nach seiner Ausbildung in Hamburg folgten Engagements in Bremen, am Westfälischen Landestheater und in München. Seine Frau gründete in den 80er Jahren eine freie Theatergruppe. Seither ist Dieter Gilde mit Lesungen und Rezitationen erfolgreich unterwegs.

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