Giovanni Arvaneh

Der Souffleur

Preise:
Eintritt: 21,00 Euro
Ermäßigung: 16,00 Euro

Die Uraufführung im Hofspielhaus

mit Giovanni Arvaneh

Autor: Stephan Eckel

Regie: Jürg Schlachter

Gesangsaufnahmen: Sylvia Barth

 

Open Air im Innenhof

 

weitere Termine:

Mittwoch, 03. Juli, 20:00

Freitag, 19. Juli, 20:00

Karten

DER SOUFFLEUR from Giovanni Arvaneh on Vimeo.

»Ich muss doch … natürlich Goethe! Ich mach den Goethe! Heute Abend spielen wir Faust. Nein, nicht das zigste Mal, Nummer 28 in dieser Spielzeit. Ja sicher, ich zähle mit. 483 insgesamt, die Abstecher nicht mitgezählt, in all den Jahren. Und trotzdem! So ein Text lernt sich nicht von allein, auch der Souffleur muss sich vorbereiten. Allein der Vortrag macht des Redners Glück.« 

  

Rainald Grün ist von Beruf Souffleur an einem Stadttheater. Und wäre das nicht an sich schon schlimm genug, so leidet er dort ganz fürchterlich unter Regisseuren mit Gottkomplex, unprofessionellen Schauspielern und einem affektierten Publikum. Sein Leben wäre sicher unerträglich, gäbe es da nicht die Liebe seines Lebens, das Gretchen aus Goethes Faust, in das er sich bei jeder Inszenierung aufs Neue verliebt.  

  

»Da kann man noch solch einen ollen Wischmopp auf die Bühne stellen, eine Fehlbesetzung von Kopf bis Fuß … es ist doch stets mein Gretchen.«  

 

 Ein Monolog gespickt mit Goethe-Zitaten. Man erfährt einiges über das Leben und Leiden am Theater und die große Liebe zur Literatur. Und wie man trotz aller guten Vorsätze am Ende doch zur Hölle fährt …  

Interview1 from Giovanni Arvaneh on Vimeo.

https://www.der-souffleur.de/ 

 

Giovanni Arvaneh

Giovanni Arvaneh wurde 1964 in München geboren. Von 1987 bis 1990 studierte er an der renommierten Neuen-Münchner-Schauspielschule »Ali Wunsch-König« und machte zusätzlich eine Musicalausbildung zum Sänger und Tänzer. Im Fernsehen sah man ihn unter anderem im »St. Angela«, »Balko«, »Unser Charly«, »Soko 5113«, »Motorradcops« und »Küstenwache«. Im Theater spielte er in »Der Brandner Kaspar«, »Wie es Euch gefällt«, »Falco meets Amadeus«, »Romanze in D«, »Alles über Liebe« u. a. Vor allem durch seine Fernsehrolle im »Marienhof«, wo er mit Unterbrechungen von 1994 bis 2010 den Türken Sülo Özgentürk verkörperte, erlangte er große Bekanntheit. In seiner Freizeit fährt er leidenschaftlich Motorrad, beschäftigt sich mit Psychologie, Kunst und Literatur und kocht sehr gerne für seine Familie und Freunde italienisch und persisch. 

 

Stephan Eckel 

Stephan Eckel wurde 1976 in Aachen geboren. Er studierte Grafik-Design an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Seine künstlerische Laufbahn begann 2010, als er das Theaterstück »Alles über Liebe« schrieb. Es folgten in den nächsten Jahren weitere Komödien, Schauspiele, Thriller und Comedy-Programme. Allen gemein sind feiner Wortwitz und rasantes Tempo – die Handlung ist stark dialoglastig und bewegt sich oft an der Grenze zur Farce. Stephan Eckel lebt und arbeitet in Mannheim, zum Schreiben zieht er sich nach Villeneuve-le-Roi zurück. 

 

Jürg Schlachter

Jürg Schlachter absolvierte eine Ausbildung zum Schauspieler an der Schauspielakademie Zürich. Es folgten Engagements in München, Salzburg, Darmstadt, Stendal u.a. sowie Regiearbeiten in München, Landesbühne Esslingen, in Aalen, Konstanz, Augsburg. Er arbeitete mit Michael Ende, Konstantin Wecker und dem Fränkisch-Schwäbischen Städtetheater und inszenierte an den Theatern Augsburg, Ingolstadt und Erlangen. 2004 erhielt Jürg Schlachter den 1. Preis Bayerische Theatertage für die Regie des Kinderstücks »Petterson, Findus und der Hahn«. In Ingolstadt inszeniert er in der Spielzeit 2009/10 »Momo« von Michael Ende. 

 

Sylvia Barth

Sylvia Barth wurde 1965 in Berlin geboren. Von 1991 bis 1995 studierte an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« Puppenspiel und Schauspiel. Seit 1995 arbeitet sie freiberuflich an verschiedenen Theatern in Berlin, München, Hamburg, Dresden, Weimar, Halle und Erfurt. Auf internationalen Festivals (Dubai, Taiwan, Südafrika, Bolivien, Malta etc.) gastierte sie mit eigenen Produktionen. »Die Nase« frei nach Nicolai W. Gogol ist ihre neuste Produktionen von 2018. 

 

 

 

 

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