Die Broccolis

Die Broccolis

Preise:
Eintritt: 18,00 Euro
Ermäßigung: 13,00 Euro

Die Broccolis (italienisch für: „Kohlsprossen“) sind eine mit dem Blumenkohl eng verwandte Pop-Punk-Swing-Band aus Schwabing. Ihre Texte handeln von tagesaktuellen europäischen Krisen wie zornigen Italienerinnen, faulen Grizzlybären, verzweifelten Fakiren und erbarmungslosen Handyweckern.

mit:

Philipp Winghart (Texte, Gesang)

und

Kevin Martens (Gesang, Gitarre, Kontrabass)

Karten

Die Broccolis (italienisch il broccolo von broccoli, „Kohlsprossen“), auch Bröckel-, Spargel-, Winterblumen- oder Sprossenkohlköpfe genannt, sind eine mit dem Blumenkohl eng verwandte Pop-Punk-Swing-Band aus München. Das komödiantische Duo bestehend aus Kevin Martens und Philipp Winghart schloss sich im Frühjahr 2016 zusammen und seitdem sprudeln Lieder und Texte unaufhaltsam vor sich hin. Innerhalb weniger Monate veröffentlichten die Freunde ihre erste EP und spielten von da an in Bars, Clubs und Theatern. Im Dezember 2016 gewannen sie das Jahresfinales der „Munich Song Connection“ und damit eine Studioaufnahme in den Münchener „Weltraumstudios“. Ihr Debutalbum erschien im Juli 2017 bei „Munich Rocks“ im Ampere. Als Physiker und Psychiater blicken die beiden Broccolis nicht nur auf eine gemeinsame Schulzeit zurück, sondern auch in die endlosen Tiefen des kosmischen Alls und der menschlichen Seele hinein. Ui, ui, ui! Tagesaktuelle europäische Krisen, wie zornige Italienerinnen, faule Grizzlybären, verzweifelte Fakire und erbarmungslose Handywecker verarbeiten die Broccolis augenzwinkernd zu unterhaltsamer Komödie. Mit Sprechbeschleuniger und verschluckter Zungenbrechbremse. Musikalisch orientiert sich das Duo an der New Yorker Two Man Gentleman Band, textlich an den Meistern des pointierten Scheiterns und des beißenden Spotts: Loriot und Georg Kreisler. Stylingset statt Frittenfett“ verordnet sich beispielsweise der auf Johannas geleckten Freund eifersüchtige Ex, der stinkt wie ein Grizzly. Ein feines Ohr und gutes Auge für amouröse Begebenheiten aller Art paust sich in Texten von „Scusi Scusi“ (für ein bisschen Schmusi Schmusi!) oder „Portwein“ durch, das dem tantenhaft anmutenden Getränk plötzlich eine neue, ironisch beschwingte Note mitgibt. In lichter Instrumentierung glitzert das Aperol-Glas der Münchener „Bohéme“. Der Sommer flirrt, es ist, als blase dem Hörer ein leichter Fahrtwind ins Gesicht, als befinde er sich radelnd bergab im Dauerleerlauf. Broccoli gilt als Vitaminbombe. Das Duo gleichlautenden Namens liefert entsprechend Hochexplosives. Bleibt zuletzt wohl nur die Frage, wie es zu dem bröckelkohlsprossigen Bandnamen kam. Weil man sich schließlich schlecht „Die Kohlrabis“ nennen kann. Wie würde das denn klingen?

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