Harald Dietl

Die Welt - sie will gesehen werden

Preise:
Eintritt: 18,00 Euro
Ermäßigung: 13,00 Euro

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Eintritt: 18 Euro inklusive Begrüßungsgetränk 
im LOFT (nicht barrierefrei) 

 

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In "Die Welt, sie will gesehen werden" erzähle ich nicht nur von meiner Familie; von Überraschungen vor, auf und hinter der Bühne; von der Zusammenarbeit u.a. mit Heinz Rühmann und Heinz Erhardt, über Regisseure und Agenten - aber auch von Enttäuschen im schönsten Beruf meines Lebens. 

1958 war ich bei einem deutschsprachigen Wandertheater engagiert. - 1967 fuhr ich während der "Großen Proletarischen Kulturrevolution" nach/durch die Chinesische Volksrepublik, später auf demselben Weg in die Mongolei. Ich besuchte die Städte an der alten Seidenstraße im sowjetischen Zentralasien - Chiva, Buchara, Samarkand, Duschanbe. - Dass ich nahezu alle Länder hinter dem Eisernen und Bambus-Vorhang: Burma, Cuba, Viet Nam und Albanien bereisen und Features fürs TV, den Rundfunk und Illustrierte machen konnte, lag daran, dass seinerzeit im bundesdeutschen Reisepass der Beruf stehen musste und ich als Tourist einreisen konnte. In Albanien wurde ich allerdings täglich von organisierten Halbstarken mit Steinen beworfen oder alten Fahrradschläuchen geschlagen. 

In den "Mixed Trains" von Singapore bis Chieng Mai in Nord-Thailand gab's nur neben der Toilette einen freien Platz. -Monatelang war ich mit vielen lokalen Omnibussen von Calcutta bis Istanbul unterwegs, durch Staaten wie Pakistan, Afghanistan, Persien - Länder in denen ein Weißer heutzutage leicht um Kopf und Kragen gebracht wird. 

Es ist ein Buch von geografischer und politischer Sachkenntnis, voll Spannung und Humor -("Wenn Sie sich von einem Ölförderturm zu Tode stürzen wollen, ist das Ihre Sache. Aber Sie müssen vorher fragen.")

Ein Journalist schrieb einmal: "Was Harald Dietl erlebt hat, reicht für drei Leben." Ich war immer wieder erstaunt wie sehr sich das spanische Sprichwort bewahrheitet hat:
"No hay casualidades sin causalidades." = Es gibt keine Zufälle ohne Grund. 

Harald Dietl gastierte an vielen deutschen Theatern sowie auf Tourneen, die ihn durch die ganze Welt führten. Er spielte auch in internationalen Kinofilmen mit und war in "Io e el Duce" Partner von drei Oscar-Preisträgern. Von über hundert TV-Rollen machte ihn der Kriminalkommissar Kalle Feldmann in "Die Männer vom K3" am Bekanntesten.
Als Synchronsprecher lieh er neben vielen anderen, dem bösen Onkel Vernon in den Harry-Potter-Filmen seine Stimme. 

Während des Kalten Krieges gelangen ihm zahlreiche TV-Reportagen, sowie Funk- und Presse-Features aus Ländern hinter dem Eisernen und dem Bambus-Vorhang: China, Cuba, UDSSR, Mongolei, Albanien, Burma und Viet Nam. 
Wenn Harald Dietl nicht gerade im Fernsehen oder auf der Bühne auftritt, schreibt er spannende Romane. "Die Welt - sie will gesehen werden" ist sein neuntes Buch. 

Im HOFSPIELHAUS war er unter anderem als Talk-Gast bei André Hartmanns "Ratsch-Kartell" zu sehen. 

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