Eigenproduktion

PREMIERE

Gespräche über den leider abwesenden Herrn van Beethoven

Preise:
Eintritt: 25,00 Euro

Beethoven ist tot.

Seine Wohnung verwaist.

Seine Haushälterin erzählt, resümiert und klatscht.

Es kommen überraschend prominente, musizierende Besucher vorbei,
auf den Spuren eines Genies, das die Welt mit seiner Musik bessern und
veredeln wollte.

Ein Stück von Fritz Tiller
Mit viel Musik von Beethoven
Mit Inge Rassaerts, Karolína Plickova
Dieter Gilde, Fritz Tiller
Regie: Franziska Reng

 

Karten

 

Inge Rassaerts

Inge Rassaerts wirkt seit 25 Jahren bei den Festspielen Heppenheim mit. Eine ihrer Lieblingsrollen war die Tante in „Der Liebesbrunnen" von Lope de Vega. In jüngster Zeit stand sie in Heppenheim als der Glaube im Jedermann auf der Bühne. Bei den Festspielen Dreieichenhain gab sie die Mutter im Jedermann und die Kennedy in „Maria Stuart". 

Außer an den Festspielen Heppenheim und Dreieichenhain war Inge Rassaerts in den letzten Jahren an der Komödie im Bayerischen Hof (München) und auf Tournee als Frau von Zypressenburg in „Der Talisman" von Nestroy zu sehen. In der Komödie am Max II in München spielte sie die Brautmutter in „Die Traumhochzeit" mit Sebastian Goder und mit Rudolf Moshammer. 

Viele Jahre war Inge Rassaerts an der von Professor Claus Helmer geleiteten Komödie in Frankfurt engagiert. Mehrere Jahre Straßentheater bei den Salzburger Festspielen, unter anderem „Komödie der Irrungen". 

Zahlreiche Rollen übernahm sie bei Veit Relin am Torturmtheater in Sommerhausen. Zu ihren Lieblingsrollen dort zählt die Marthe Schwertlein im „Faust". 

In Bensheim bestritt sie in „Ophelia von Aussersihl" die Titel- und zugleich einzige Rolle. 

In früheren Jahren wirkte sie in mehreren Folgen der Kult-Fernsehserie „Die Hesselbachs" mit. Mit Mario Adorf trat sie als das Apothekerfräulein in Brechts „Puntila und sein Knecht" auf. Mit Elisabeth Bergner in „Eines langen Tages Reise in die Nacht" am Düsseldorfer Schauspielhaus. Von 1958 bis 1973 reiste sie auf Welttourneen mit der „Brücke - Deutsches Theater für Übersee" siebenmal um die Welt. 

Dieter Gilde: 

 

Dieter Gilde wurde in Mühlheim an der Ruhr geboren. Nach einer Verwaltungstätigkeit bei der Stadtverwaltung Oberhausen entschloss er sich mit 20 Jahren am Schauspielseminar der Hamburger Kammerspiele (Leitung Ida Ehre) eine Schauspielausbildung zu absolvieren. Nach seiner Ausbildung in Hamburg folgten Engagements in Bremen, am Westfälischen Landestheater und in München. Seine Frau gründete in den 80er Jahren eine freie Theatergruppe. Seither ist Dieter Gilde mit Lesungen und Rezitationen erfolgreich unterwegs. 

Fritz Tiller

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Fritz Tiller, geboren 1949 in Lobenstein/Thür ist seit 1972 verheiratet und hat zwei Söhne. Er ist Mikrobiologe und Laborarzt.

Von 1966 bis 1972 absolvierte er sein Medizinstudium in Jena und nahm an der Jazz-Klasse an der Franz-Liszt-Musikhochschule Weimar teil. Er ist Pianist, Keyboarder und Arrangeur in verschiedenen Rock- und Pop-Bands. Zu seinen Werken als Komponist zählen das 1977 aufgeführte Musical „Anstoß für Claudia“ (Theater Gera) und das „Das Gespenst von Canterville“ (1980, Theater Gera). Zudem ist er Arrangeur und Bearbeiter zahlreicher Songs und Chansons  für verschiedene Solisten und Ensembles Ostthüringens.

Seit seiner Ausreise 1988 aus der DDR lebt er in München. 1991 war er hier für die Musik von „Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern“ (Peter Hacks) am Theater in der Reithalle verantwortlich.

Von 1990 bis 2005 war er Pianist der Haber-Jazzband und ist seither in verschiedenen Combo-Besetzungen auf der Bühne und seit 2015 auch Veranstalter (Bernie Baken Jazz, Hofspielhaus-Jazz).

2020 Bekam er im Hofspielhaus den Preis der Leidenschaft für sein Engagement für Kunst und Kultur verliehen.

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