Eigenproduktion

Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre

Preise:
Eintritt: 29,00 Euro
Ermäßigung: 24,00 Euro

Operette von Jaques Offenbach

als Zugabe: Die Beiden Blinden - Operette von Jacques Offenbach 

Weitere Termine:

Fr, 22. Februar / 20:00

So, 24. Februar / 18:00

Do, 28. Februar / 20:00

Karten

Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre

Herr Blumenkohl plant seinen glanzvollen Aufstieg in die feine Gesellschaft mit einer Soirée. Höhepunkt soll der Auftritt dreier weltberühmter Opernsänger werden. Als die ihm kurz vor Beginn der Veranstaltung absagen, weiß seine Tochter Rat: Man wird den Gästen die angekündigten Stars selbst vorspielen, mit freundlicher Unterstützung des musikalischen jungen Nachbarn. Zwar kann Blumenkohl kein Wort Italienisch und Musik nicht ausstehen, doch die Angst vor der Blamage ist größer. Und so nimmt der Schwindel vor den geladenen Spitzen der Gesellschaft seinen Lauf. Der Inhalt der in hanebüchenem Pseudo-Italienisch improvisierten Opernszene aber ist real: Tochter und Nachbar enthüllen dem Vater ihr Liebesverhältnis und erpressen seinen Segen und dazu noch eine saftige Mitgift. Die Gäste halten das Toben, Flehen, Weinen & Vergeben für ganz große Oper und berauschen sich wie geplant an dem Kunstgenuss, dessen Ausgang glücklicher nicht sein könnte: Die wilde Schmiere wird ein privater und künstlerischer Triumph für alle Beteiligten.

 

 

Die beiden Blinden 

Eine Brücke – zwei Bettler.

Beide Künstler, Musiker, Cellisten – das ist ein Elend zuviel. Doch wer Mitleid will, darf keines haben, Überleben ist knallharter Wettbewerb! In einem Duell, das wie ein Duett aussieht, werden Wohlklang und Wahnsinn zu Waffen. Die ärmere Sau gewinnt...

Mit diesem burlesken Einakter begann Offenbach am 5.7.1855 seinen rasanten Aufstieg zum „Mozart der Champs Elysées“.

Die aus dem Offenbach-Vorgänger „Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre“ her bekannten bomfortionösen Darsteller-Cellisten Juri Kannheiser und Jakob Roters jetzt endlich gemeinsam auf der Bühne! Zusammen mit Erfolgsregisseur Dominik Wilgenbus lassen Sie noch weitere Künstler–Existenzen in Liedern und Texten schaurigschön vor die Hunde gehen.

 

Regie:

 

Dominik Wilgenbus, Jahrgang 1966,

ist seit seinem Regiestudium bei August Everding und Cornel Franz an der Münchner Musikhochschule als Theaterregisseur, Autor, Übersetzer, Schauspieler und Pianist freischaffend tätig.

Er ist Mitbegründer u.a. des Metropoltheaters und der Kammeroper München. Er arbeitete u.a. am Münchner Gärtnerplatz– und am Berliner Gorki–Theater, der Wiener Volksoper, in Leipzig, Dortmund, Chemnitz, Meiningen & Maastricht.

Im Hofspielhaus inszenierte er die Offenbach–Einakter „Herr Blumenkohl gibt sich die Ehre...“ und „Die beiden Blinden“, von Tom Stoppard „Rosenkranz und Güldenstern sind tot“ und trat mit seinen literarisch–musikalischen Programmen „Milli – das Mopsical“ & „Mein Wagner“ sowie dem Schlagerprogramm „Wie kommt der Lippenstift in Lehmanns Unterbett?“ auf.

München, 27.7.2018

 

 


Die Künstler: 


Anne Steffens (Sopran)

Anne Steffens begann ihr Studium zunächst als Mezzosopran an der Hochschule für Musik Nürnberg, bei Kammersänger Prof. Siegfried Jerusalem.
Anschließend führte sie ihr Studium an der Universität der Künste – Berlin bei Prof. Julie Kaufmann als Sopran fort.

Zeitgleich studierte sie dort ebenfalls zeitgenössisches Lied bei Prof. Axel Bauni, sowie Liedgestaltung bei Prof. Eric Schneider.
Ihre ersten beruflichen Schritte machte sie mit der Kammeroper München, als Beatrice Rasponi in dem Mozart-Pasticcio "Der Diener zweier Herrn" und als Amy Spettigue in der Operette "Charleys Tante".
Im Juli 2015 war sie Gast am Theater Osnabrück als Caligula in der Oper "Germanicus" von G.P. Telemann.
Im August 2015 sang Anne Steffens beim "Internationalen Festival für Alte Musik - Nürnberg" die Hauptrolle der Hermia in der Barockoper "The Fairies" von John Christopher Smith.
Am Stadttheater Pforzheim gastiert sie aktuell in Paul Abrahams Operette "Die Blume von Hawaii" als Prinzessin Layla und Bessie Worthington.
Auch im Lied- und Konzertbereich weist Anne Steffens eine rege Tätigkeit vor.

www.annesteffens.com

 



Torsten Frisch (Bariton)
Der gebürtige Leipziger studierte in seiner Heimatstadt Leipzig Gesang. Er ist Preisträger namhafter Wettbewerbe. Von 1990 bis 1993 war er Mitglied im Opernstudio der Komischen Oper in Berlin. 1993 wurde er Ensemblemitglied des Staatstheaters am Gärtnerplatz in München. Hier erarbeitete er sich im Baritonfach ein umfangreiches Repertoire in den Bereichen Oper, Operette und Musical. Torsten Frisch pflegt insbesondere auch die zeitgenössische Musik. 1994 sang er in München die Titelpartie in der Uraufführung von Paul Engels DANIEL. 1998 debütierte er an der Staatsoper München. Die Zusammenarbeit mit namhaften Regisseuren wie A. Everding, C. Guth, J.E. Köpplinger, H. Kupfer, D.Wilgenbus u.a. prägten seinen szenischen Gestus. Liederabende, Kirchen- und Rundfunkkonzerte sowie Fernsehaufzeichnungen runden sein berufliches Spektrum ab. Seit September 2007 ist er als Gastsänger und Gesangspädagoge freischaffend tätig.

http://torstenfrisch.com


Andreas Stauber (Tenor)

Der Tenor Andreas Stauber entwickelte seine Leidenschaft für Musik schon im Kindesalter, ab dem sechsten Lebensjahr erhielt er Gesangs- und Gitarrenunterricht.

Nach Umwegen in die Jazz- und Popularmusik entschied sich Stauber nach seinem Abitur für eine Laufbahn als klassischer Musiker und begann seine Ausbildung an einer Berufsfachschule für Musik in den Hauptfächern Gesang und Gitarre. Andreas Stauber absolvierte seine professionelle Ausbildung am Richard-Strauss-Konservatorium in München, wo er Gesang bei Béela Müller und Gitarre bei Harald Lillmeyer studierte. Dort besuchte Stauber auch die Schauspielklasse bei Christiane Ohngemach, die Opernschule bei Wolf Busse, sowie die Liedklasse bei Donald Sulzen.

Seit 2011 ist Andreas Stauber Ensemblemitglied am Freien Landestheater Bayern und arbeitet freischaffend mit zahlreichen Ensembles zusammen. Zu Andreas Staubers Oratorienpatien gehören Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium und Johannespassion, zu seinem Opern- und Operettenrepertoire zählen unter anderem: „Conte Almaviva“ in Rossinis Der Barbier von Sevilla, „Cavaradossi“ in Giacomo Puccinis Tosca, „Stanislaus“ in Carl Zellers Der Vogelhändler, „Bastien“ in Wolfgang Amadeus Mozarts Bastien und Bastiennne, „Fenton“ in Otto Nicolais Die Lustigen Weiber von Windsor 2015 war er als „Rodolfo“ in Giacomo Puccinis La Bohème zu hören. Aktuell gibt er den „Prinzen“ in Antonín Dvořáks Rusalka.


http://andreas-stauber-tenor.de

 

Juri Kannheiser (Cello)

studierte an der Hochschule für Musik und Theater München Schulmusik und Violoncello bei Katalin Rootering und belegte zahlreiche Meisterkurse etwa bei Prof. Wen-Sinn Yang, Prof. Reiner Ginzel und Prof. Wolfgang Boettcher.

Er engagiert er sich in vielen musikalischen Sparten. So wirkte er bei zahlreichen Projekten von Mehr Musik! und des Schauspielhauses des Theaters Augsburg mit und war Mitglied des Mehr-Musik-Ensembles des Leopold Mozart Zentrums Augsburg.

Von 2010 bis 2015 war Juri KannheiserStipendiat bei Yehudi Menuhin Live Music Now Augsburg.

Sein Interesse gilt auch besonders darin, sein Fähigkeiten am Instrument auch außerhalb des „klassischen“ Musikbetriebs einzubringen und zu erweitern, so steht er regelmäßig etwa mit der Sängerin und Kabarettistin Christin Henkel oder auch Yvonne Catterfeld auf der Bühne. Ebenso ist er gefragter Studiomusiker für Film- und Popmusik und ist so unter anderem auf den beiden aktuellen Alben der Sängerinnen MarieMarie und Yvonne Catterfeld zu hören, welche beide bei Universal Music erschienen sind.

Er gründete zusammen mit Alexander Maschke und Philipp Weiß das Ensemble für freie Improvisation „Out Of Control“, ist Mitglied des Arcis Cello Quartetts und spielt in zahlreichen Ensembles etwa bei Hanna Sikasa, Ensemble 11 und Ralph Heidels Homo Ludens.

https://www.jurikannheiser.com

Jakob Roters wurde 1991 in München geboren, nachdem seine Familie im selben Jahr noch aus Russland nach Deutschland umsiedelte. Er studierte Violoncello bei Prof. Julius Berger in Augsburg, erhielt den 2ten Preis beim internationalen „Julio Cardona“ Wettbewerb in Portugal und bestritt mit seinen Brüdern, dem „Roters Trio“, den 1. Preis auf Bundesebene bei „Jugend Musiziert“, weitere Preise und Auszeichnungen im Fach Violoncello sowie Klavier erhielt er auf nationaler Ebene. Seine solistischen und kammermusikalischen Tätigkeiten brachten ihn zu Konzerten und Festivals in Europa, u.a. das Festival „Libeňské jaro mladých“ in Prag, „Internationale Weingartener Tage für Neue Musik 2010“ und dem „Cello Festival 2011“ der Kronberg Academy, und zur Uraufführung des Werkes „A Co(s)mic Carvel“ des Komponisten Giovanni Bonato.

Seit geraumer Zeit widmet Jakob sich allen Projekten zu, die seine Kreativität aufs äußerste herausfordern, so begann er mit seinem Bruder Anton Hip Hop Musik zu produzieren, wodurch sie das Rap Album „Past-Present-Future“ im Jahre 2015 veröffentlichten, hinzu kommt seine Begeisterung für Jazz, die ihn mit vielen Musikern aus der Jazz Szene zusammen brachte, wodurch er dem Ensemble „Verworner-Krause-Kammerorchester“ beitrat und ein Jazz Quartett mit Felix Key Weber, Gustavo Strauss und Kattie Berrit gründete.


 

Andreas Partilla (Piano)
studierte Orchesterdirigieren bei Professor Bruno Weil an der Hochschule für Musik und Theater München. In den Jahren 2010 und 2011 erhielt er vom Bayerischen Rundfunk ein Stipendium im Rahmen der Andechser ORFF-Akademie des Münchner Rundfunkorchesters. 2011-2013 war er Assistent bei den Jeunesses Musicales Deutschland auf Schloss Weikersheim sowie bei den Carl Orff-Festspielen Andechs.

 Bei der Kammeroper München war er anschließend ab Herbst 2013 Korrepetitor und Assistent für die Produktionen "Charley's Tante" und "Kaspar Hauser". Zeitgleich war er 2013 bis 2015 musikalischer Leiter des ESME English Speaking Music Ensembles e. V. Orchestra. Seit der Spielzeit 2014/15 ist er als Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung am Staatstheater am Gärtnerplatz engagiert, wo er bereits die musikalische Leitung von „Ein Schaf für’s Leben“, „Gold“, den Theaterjugendclub sowie die Produktionen „Cinderella“ und das Musical "Hair" übernahm.

 Als Dirigent leitete er das Georgische Kammerorchester Ingolstadt, die Bad Reichenhaller Philharmonie, das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz und die Münchner Symphoniker. Meisterkurse besuchte er bei Prof. Konstantia Gourzi (München) und Prof. Mark Gibson (Cincinnati, USA).

 

Musik- Arrangement:
Aris Blettenberg

Regieassistenz
Franziska Reng

Kostüm
Uschi Haug

 

Ausgezeichnet mit dem Operetten-Frosch des BR Klassik!

 

 

Premierenkritik im Münchner Merkur:

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