Abschlussklasse der NMS 2019

PREMIERE

Punk Rock

Preise:
Eintritt: 17,00 Euro
Ermäßigung: 12,00 Euro

von Simon Stephens

Mit: Jules Andres, Patricia Ivanauskas, Daniel Laeng, Jakob Rodler, Katherine Zevallos, Kerstin Zimmermann  

Regie und Ausstattung: Matthias C. Rehrl

Dramaturgie: Claudia Maria Haas

 

 

weitere Termine:

Donnerstag, 11. Juli, 20:00

Mittwoch, 24. Juli, 20:00

Karten

In einer teuren Privatschule, in der die zukünftige Elite herangezogen werden soll, kurz vor den Abschlussprüfungen: Der Leistungsdruck ist enorm, die Erwartungen der Eltern und die eigenen Ansprüche ebenso.

Die ehemalige Bibliothek bietet Zuflucht vor der rauen Wirklichkeit. Ein hermetisch abgeschlossener Ort, ein „Raum der Wünsche“, der als Treffpunkt für eine kleine Gruppe von Schüler*innen dient: allesamt feinnervig, sensibel, hochintelligent.  Eine „Neue“ wirkt als Katalysator für die Geschehnisse und bringt das empfindliche Kräfte-Gleichgewicht durcheinander.

Die jungen Menschen sind auf der Suche: sie sind getrieben von Zukunftsangst, stehen als Teenager in einer „Zwischenwelt“, durchleiden diese turbulente Zeit der Verwirrung der Gefühle, sind geplagt von Selbstzweifel und leiden an Selbstüberschätzung, an Liebesschmerz.  Alle diese aufgestauten Leidenschaften explodieren in „Punk Rock“.

Für die jungen Absolvent*innen des Jahrgangs 2019 der NMS bietet „Punk Rock“ eine echte Nagelprobe, eine Herausforderung für dichtes Ensemblespiel.

Dem vielfach ausgezeichneten Dramatiker Simon Stephens (zwischen 2006 und 2011 nicht weniger als fünf Mal zum besten fremdsprachigen Autor des Jahres gewählt) ist ein Meisterwerk mit großem Tiefgang gelungen.  „Punk Rock“ ist ein Psychokrimi, ein Kammerspiel, anzusiedeln irgendwo zwischen „The Riot Club“ und „Bowling for Colombine“. - Ein Stück, welches einen als Münchner nicht kalt lassen kann: im Juli 2019 jährt sich zum dritten Mal der Amoklauf im OEZ, ein trauriger Jahrestag, der leider beweist, wie aktuell diese Thematik ist.

 

Jules Stefan Andres als William Carlisle

pastedGraphic.png © Peter Nitzsche

Geboren in Emmendingen nahe Freiburg. 

2016 beginnt er die Schauspielausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule. Firlefanz liegt ihm nicht, er geht gerne über künstlerische Grenzen, probiert sich aus: in Rollen von Shakespeare´s Hamlet bis Ferdinand Schmalz, testet Möglichkeiten und ist neugierig auf neue Entwürfe. 

Schwierige Charaktere haben es ihm besonders angetan.

„Das Spiel ist das Spiel.“

Im Schuljahr 2017/18 war er mit der Produktion „Man hat so eine Sehnsucht in sich“ der Neuen Münchner Schauspielschule bereits im Hofspielhaus zu sehen sowie im Deutsch-Französischen Theater- und Performance-Projekt NMS/ La Compagnie Maritime (Montpellier) „Guter Titel!- Irreführende Werbung“ im Einstein Kultur.

 

 

Katherine Zevallos als Lilly Cahill

pastedGraphic.png © Peter Nitzsche

Die Peruanerin ist schon in ihrer Schulzeit vom Theater begeistert und reist 2013 nach Europa um Erfahrungen im Schauspiel zu sammeln. Nach einem Jahr Schauspielausbildung im Estudio Juan Codina in Madrid entschließt sie sich, nach Deutschland zu ziehen. Sie erlernt die deutsche Sprache und beginnt 2016 die Schauspielausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule.                                                                                     „Mit meiner Kunst will ich den Blick der Menschen verändern und sie zum Denken bringen.“

In den Schuljahren 2017/18/19 war sie in Deutsch-Französischen Theater- und Performance-Projekten der NMS/ La Compagnie Maritime (Montpellier) 

„Guter Titel!- Irreführende Werbung“ und „Die Morde der Jüdischen Prinzessin“ im Einstein Kultur zu sehen.

 

 

Patricia Ivanauskas als Bennett (Betty) Francis

pastedGraphic_1.png  © Peter Nitzsche

Geboren ist sie in Wien, aufgewachsen in Wien, Hamburg und Salzburg mit Musik, Theater und Kunst. Schon zur Schulzeit hat sie die Theater AG besucht, war jahrelang Leadsängerin der Schulband und tanzte mehr als 10 Jahre professionell Ballett. Nach Ihrem Germanistik Studium beginnt sie 2016 die Schauspielausbildung an der NMS. 

2017 sammelt sie in Los Angeles als Protagonistin Dreherfahrung für eine RTL Produktion.

„Die Möglichkeit in andere Charaktere zu schlüpfen, neue Welten kennen zu 

lernen und jemand zu sein, den die Gesellschaft so nie akzeptieren würde.“

1. Gewinnerin Lore-Bronner-Preis 2019

Im Schuljahr 2018/19 war sie im Deutsch-Französischen Theater- und Performance-Projekt der NMS/ La Compagnie Maritime (Montpellier) 

„Die Morde der Jüdischen Prinzessin“ im Einstein Kultur zu sehen.

 

 

Jakob Rodler als Nicholas Chatman

pastedGraphic_2.png © Peter Nitzsche

 

Der gebürtige Münchner träumt als Kind davon Torwart zu werden, zieht dann mit seiner Familie nach Mexiko, kommt im Alter von 12 Jahren zurück und beschließt Schauspieler zu werden, da er schon immer in den Geschichten und Welten lebt, die er sich in seinem Kopf ausdenkt. Im Gymnasium spielt er in der Theatergruppe, nach dem Abi studiert er Philosophie. 2016 beginnt er die Schauspielausbildung an der NMS. Er übernimmt kleine Sprech-Rollen am Gärtnerplatztheater.

„Ich liebe es in die Gefühle ganz verschiedener Charaktere einzutauchen und mich selbst in ihnen wieder zu finden.“

In den Schuljahren 2017/18/19 war er in Deutsch-Französischen Theater- und Performance-Projekten der NMS/ La Compagnie Maritime (Montpellier) 

„Guter Titel!- Irreführende Werbung“ und „Die Morde der Jüdischen Prinzessin“ im Einstein Kultur zu sehen.

 

 

 

Kerstin Zimmermann als Cissy Franks

pastedGraphic_3.png  © Peter Nitzsche

Die gebürtige Österreicherin absolviert zuerst eine Ausbildung zur Erzieherin. Seit 16 Jahren engagiert sie sich bei KISI, einer Kinder- und Jugendmusicalgruppe und steht in vielen Musicalproduktionen auf der Bühne.

2016 entscheidet sie sich die Schauspielausbildung an der NMS zu beginnen, denn sie will Menschen berühren und begeistern. 

„Auf der Bühne zu stehen, das macht mich lebendig, das ist es, wofür ich gemacht bin.“

Im Schuljahr 2017/18 war sie im Deutsch-Französischen Theater- und Performance-Projekt NMS/ La Compagnie Maritime (Montpellier) „Guter Titel!- Irreführende Werbung“ im Einstein Kultur zu sehen.

 

 

Daniel Laeng als Chadwick Meade

pastedGraphic_4.png  © Peter Nitzsche

Der Münchner will schon immer Schauspieler werden, hat aber erst einmal einen Brotberuf, nämlich Einzelhandelskaufmann erlernt und dabei gemerkt, dass das nicht der Weg ist, den er gehen will. 

2016 verwirklicht er seinen Traum und beginnt die Schauspielausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule.

„Ich schlüpfe gerne in Rollen, weil ich auf der Bühne all das sein kann, was ich im normalen Leben nicht ausleben kann.“

Im Schuljahr 2017/18 war er im Deutsch-Französischen Theater- und Performance-Projekt NMS/ La Compagnie Maritime (Montpellier)  „Guter Titel!- Irreführende Werbung“ im Einstein Kultur zu sehen.

 

 

Matthias Christian Rehrl – Regie

pastedGraphic_5.png  © Elena Zaucke

Geboren in Salzburg, aufgewachsen in Bad Reichenhall, lebt mit seiner Familie in München. 

Seit 1987 spielt er an Stadt- und Staatstheatern in Deutschland und Österreich. 

Seit zehn Jahren unterrichtet er an der Neuen Münchner Schauspielschule das Fach Rolle und inszeniert.

Er ist immer wieder in TV-Produktionen zu sehen, zuletzt war er wieder einmal zu Gast in den „Rosenheim Cops“. Im letzten „Radio Tatort – Der Schatz in der Taverne“ lieh er Hauptkommissar Zimmer seine Stimme, außerdem ist er in vielen TV-Dokumentationen zu hören.

 

 

 

 

 

Zurück