Eigenproduktion

Tagebuch einer Liebe

Preise:
Eintritt: 24,00 Euro
Ermäßigung: 19,00 Euro

Drama mit Musik von Leoš Janáček

Mit Markus Herzog und Fatima Dramé

Musikalische Leitung und Klavier: Norbert Groh

Regie: Christiane Brammer

Chor: Beatriz Barquero - Cordula Reiss - Laura Stössel - Veronika Hofmann

Imke Seip - Ursula Brueck - Petra Baumbusch

Birgit Dessauer - Renate Hermann - Marisa Pagliardi

weitere Termine: 

Donnerstag, 06. Juni, 20:00

Freitag, 07. Juni, 20:00

Freitag, 28. Juni, 20:00

Samstag, 29. Juni, 20:00

 

Karten

Seit Anbeginn der Zeiten fasziniert, beherrscht, verzaubert und belebt uns Menschen ein Thema: die wahre Liebe und der Moment, ab dem es kein Zurück mehr gibt. An diesem Abend werden zwei sehr bewegende Themen miteinander verknüpft:

I. Leos Janácek komponierte, basierend auf den Poemen von Ozef Kalda, 22 Gesänge hinsichtlich der Wandlung eines Menschen, der durch die Liebe in ein anderes Leben katapultiert wird. Er schuf mit dieser Musik von Weltgeltung ein Manifest seines modernen wie beeindruckenden Schaffens.

II. Die „Brautbriefe Zelle 92“ sind eines der großen Zeugnisse aus dem deutschen Widerstand. Kurz nach seiner Verlobung mit der 18 Jahre jüngeren Maria von Wedemeyer wird der Theologe Dietrich Bonhoeffer im April 1943 wegen seiner Aktivitäten als Widerstandskämpfer in der „Bekennenden Kirche“ und der Ökumene vom nationalsozialistischen Regime verhaftet und kurz vor Kriegsende hingerichtet wird. Der Briefwechsel zwischen dem Inhaftierten und seiner Braut zeigt, wie die Liebe zwischen zwei Menschen trotz räumlicher Trennung, Briefzensur, Altersunterschied und verschiedenartiger Herkunft erblüht.

 

 

 Photocredit: Johannes Herzog

Der bayerische Tenor Markus Herzog hat sich, nach einem Intermezzo des Studienfaches Verfahrenstechnik, erst spät zum beruflichen Musizieren entschieden. Nach seiner Ausbildung am Richard-Strauss Konservatorium begann er seine Berufung im Opernchor Ulm auszuleben. Nach sechsjähriger Interimszeit als Chortenor wurde der Wunsch als Solist auf der Bühne zu stehen so stark, daß er die Sicherheit des Festengagement verließ und bei den Orfffestspielen in Andechs das erste Mal als freier Solist auftrat. Nach Stationen am Theater Regensburg und Augsburg folgte der Sprung an die Bayerische Staatsoper und zu den Tiroler Festspielen Erl. An den Theatern Nürnberg, Würzburg und Ulm kam es ebenfalls zu Gastengagements. Sein Repetoire beinhaltet sowohl Bachkantaten und Barockwerke, als auch Romatik und Moderne. Vom lyrischen Charakterfach ist die Stimme nun seit 5 Jahren ins jugendlich-dramatische gewachsen. Der Auftrittsschwerpunkt liegt im deutschsprachigen Raum.

Markus Herzog war bereits mit „Cantosonor“ im Hofspielhaus zu Gast.

 

 

 Photocredit: Ansgar Pudenz

Fatima Dramé ist im Allgäu geboren und im Kreise einer musikalischen Familie aufgewachsen. Ihr Vater stammt aus Guinea (Westafrika), ihre Mutter ist halb Türkin, halb Ägypterin, in Bulgarien geboren und in Bukarest (Rumänien) aufgewachsen.  

1996 startet sie mit ihrem ersten Charterfolg „Wake Up“ ihre internationale Musikkarriere unter dem Künstlernamen „Faray“. Von 1996 bis 2001 ist sie bei Sony Music und Universal/Polydor unter Vertrag. Sie veröffentlicht einige Videoclips (Viva/MTV) und weitere Singles. Darüber hinaus arbeitet sie als Songwriterin, Moderatorin  (u.a. BRAVO TV) und Model.  

Aus ihrer Leidenschaft für Theater und Film, entstehen u.a. der Kurzfilm „Ondinas“ (2003) von Julia Thurnau und das Theaterprojekt „Undine“ (2003) von Berivan Kaya.
 Ausserdem im Marstall des Bayerischen Staatsschauspiels „Returning“ (2009) und „HikikomorigoesUtopia“ (2010) ebenfalls in der Regie von Berivan Kaya.  

Sie arbeitet vermehrt in den Bereichen Film und Theater u.a. zusammen mit dem Aktionskünstler „Flatz“ und dem berühmt-berüchtigten Filmregisseur Ulli Lommel. 
2013 wird sie von Frank Castorf für „Reise ans Ende der Nacht“ entdeckt. Das am Münchener Residenztheater aufgeführte Stück wird zum Theatertreffen eingeladen und als eines der stärksten neueren Stücke von Castorf gehandelt.  

Durch ihre große Zuneigung zu Musik und Theater und arbeitet sie heute verstärkt als Songwriterin für Werbe-, TV- und Theaterproduktionen.  

Im Hofspielhaus war sie zuletzt in der Eigenproduktion "Vom Fliehen und vom Fliegen" zu sehen.

 

 Photocredit: Isabelle Kroetsch

Nach dem Abitur studierte Norbert Groh an der Hochschule für Musik und Theater in München unter anderem bei Gerhard Oppitz. Sein Konzertexamen und ein Kammermusikstudium absolvierte er an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei
Werner Genuit. In dieser Zeit besuchte er zahlreiche Meisterkurse in Klavier und Klavierkammermusik bei Oleg Maisenberg und Vitaly Margulis, erhielt ein Stipendium der Fanny Carlita-Stiftung und war Richard-Strauss-Stipendiat der Landeshauptstadt München. Mehr und mehr kristallisierte sich auch der Wunsch heraus, Orchester zu leiten. So absolvierte er ein Dirigierstudium am Richard-Strauss-Konservatorium München bei Ulrich Weder, das ihn bald an die Städtischen Bühnen Augsburg und an die Bayerische Staatsoper führte. Heute konzertiert Norbert Groh neben seiner Unterrichtstätigkeit an der Hochschule für Musik und Theater München als Kammermusiker, Solist und Dirigent auf nationalen und internationalen Podien, unter anderem beim Schleswig-Holstein-Festival, bei den Münchner Opernfestspielen, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem

Festival der „amici della musica, Milano“. Konzertreisen führten ihn in die USA, Spanien, Finnland oder Australien. (www.info-musikleben.de)

Norbert Groh übernahm u.a. in der Hofspielhaus-Eigenproduktion „Orfeo – Eine transkulturelle Oper“ die musikalische Leitung.

https://www.info-musikleben.de/norbert-groh 

 

 

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