Ein Solo von Michael Moritz mit Gabriele Welker
Premiere am 26.02.2026, weitere Vorstellung am 11.04.2026
„Gabriele Welker glänzt als „La Concierge“ im Münchner Hofspielhaus“ Donaukurrier
„Gabriele Welker liefert im Hofspielhaus München mit ihrem Monolog von Michael Moritz über die Wiener Gesellschaft eine Meisterleistung ab.“ Thea Kulturclub
„Ein Abbild der Wiener Gesellschaft wird gezeichnet, wenn Schauspielerin Gabriele Welker mit ihrer Bühnenpräsenz durch den Monolog trägt. Manchmal grotesk, manchmal komisch, aber immer unterhaltend und zutiefst menschlich.“ Thea Kulturclub
Eine Wiener Hausbesorgerin, von einem Nachbarn ehrfurchtsvoll „La Concierge“ genannt, erzählt in einem furiosen Monolog aus ihrem Leben. Während sie wartet – auf den Professor, auf die Liebe, auf Paris – öffnet sie neun imaginäre Türen und gibt Einblick in das Schicksal der Hausbewohner: die arrogante Gräfin mit ihrem Pudel, den exzessiven Schauspieler, die naive Romantische, den singenden Serben, die strenge Mademoiselle, die afrikanische Familie, die Großmutter, den verklärten Soldaten und die Wiener Lügner.
Aus all diesen Geschichten entsteht ein grotesk-komisches Panorama der Stadt Wien: voller Sehnsucht, Schmerz, Ironie und Lebenshunger. „La Concierge“ ist ein Solo für eine Schauspielerin – rhythmisch, sprachmächtig und packend. Eine tragikomische Heldin zwischen Briefkästen, Halbparterre und dem unerfüllten Traum von Paris.
„La Concierge“ ist ein bitterkomisches, tief menschliches Solo über Sehnsucht, Würde und Vergeblichkeit. Die Concierge ist Chronistin, Opfer und Täterin zugleich – ein Wiener Archetyp, eine tragikomische Heldin, die ihr ganzes Leben an der Schwelle verbringt: zwischen Türen, zwischen Klassen, zwischen Traum und Abrissbirne.
Mit: Gabriele Welker






Gabriele Welker wurde in München geboren und absolvierte nach ihrem Abitur eine Ballettausbildung an der
Bayerischen Staatsoper München. Der Bühnenreifeprüfung folgte eine staatliche Musical-Ausbildung. In den darauf folgenden Spielzeiten war sie am Staatstheater am Gärtnerplatz (Oliver!), am Theater an der Wien (Cats) und am Raimund Theater Wien (A Chorus Line) engagiert.
Von 1989 bis 1993 absolvierte sie eine Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar Wien, welche sie mit „Magistra artium“ abschloss. Es folgten Engagements , z.B. am Schillertheater Berlin, am Staatstheater Augsburg und zahlreiche Gastverträge.
2001 wurde sie als Schauspielerin mit dem Staatlichen Förderpreis für junge Künstler ausgezeichnet. Seit 2004 ist sie auch als Schauspieldozentin an der Theaterakademie August Everding tätig.

geboren 1968 in Freiburg im Breisgau, ist Schauspieler, Regisseur und Theaterautor. Nach seiner Aus-bildung an der Folkwang-Hochschule Essen spielte er an renommierten Bühnen wie dem Burgtheater Wien, dem Schauspielhaus Zürich und dem Staatstheater Stuttgart. Als Regisseur inszenierte er u. a. am Landestheater Salzburg, Theater Eisleben sowie am Schauspiel Kiel. Seit über zwanzig Jahren arbeitet
er in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien – mit einem Schwerpunkt auf physischem Theater, politisch-poetischen Stoffen und der Entwicklung eigener Stücke. Seine Texte verbinden sprachliche Kraft mit existenzieller Dringlichkeit, changieren zwischen Tragik, Ironie und dokumentarischer Verdichtung honor the gift x jordan why not 6 inner city. Sie sind geprägt von einer bildhaften, körperlich denkenden Theaterästhetik und setzen oft bei kollektiven Erfahrungen, Erinnerung und weiblicher Selbstbehauptung an. Moritz ist auch als Choreo-graph für Bühnenkampf und Slapstick tätig, schreibt Theaterstücke und Romane (u. a. im Emons Verlag) und realisierte Kurzfilme für das Schweizer Fernsehen. Als Dozent unterrichtet er Schauspiel, Körper-sprache und Szenisches Erzählen an Hochschulen und Akademien weltweit – u. a. in Wien, Berlin, Zürich, Hamburg, Tirana, Neu-Delhi und Yaoundé (Kamerun). Er lebt in Wien.

