Der eingebildete Krake

Ein Meerchen mit viel Musik für alle ab 4 Jahren von Dominik Wilgenbus und Burkhard Kosche.

Premiere am 28.07.2023, nächster Termin 28.01.2024 um 15 Uhr

„Ob mit oder ohne Nachwuchs – beschwingter lässt sich ins Wochenende kaum starten.“ –

Süddeutsche Zeitung

Die Krönung der Wasserwelt ist ja wohl der Krake mit seinen acht Armen. Ein täglicher Blick in den Meeresspiegel genügt, doch was für ein Schock, als seine einzige Freundin, die Krakerlake, entdeckt, dass er gar keine Beine hat. Da hilft nichts – ab ins Krakenhaus und sich welche machen lassen.

Braucht eine Krakerlake Schwimmringe? Wann hat der Doktorfisch Sprechstunde?

In welchem Semester Philosophie hat der Krakadu abgehoben?

Ein musikalisches Abenteuer vom Wasser durchs Land bis in die Luft für Schwimmer und Nichtschwimmer ab 4 Jahren – alles andere als armlos. Nach dem Sängerkrieg der Heidehasen und der Kuh Carmen das nächste Kinderstück mit viel Musik im Hofspielhaus – neu geschrieben und neu komponiert.


Mit Katarina Morfa, Anton Roters und Burkhard Kosche
Text: Dominik Wilgenbus und Burkhard Kosche
Musik: Aris Blettenberg

Regie: Dominik Wilgenbus
Bühne: Peter Engel
Kostüme: Uschi Haug
Technik: Veronika Eckbauer



Hier geht’s zu dem eingebildeten Kraken im Münchner Feuilleton

Hier geht’s zu dem eingebildeten Kraken in der Süddeutschen Zeitung


Katarina Morfa

Die deutsch-kubanische Mezzosopranistin Katarina Morfa wurde in Havanna geboren und wuchs in Köln auf. Ihre musikalische Ausbildung begann mit sechs Jahren im Mädchenchor am Kölner Dom, dem sie über zehn Jahre treu blieb und wo sie erste solistische Erfahrungen sammelte.

Gleich zu Beginn ihres Operngesangsstudiums bei Prof. Anneliese Fried an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin debütierte sie an der Komischen Oper Berlin in Andreas Homokis Inszenierung von Janáčeks DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN als Dackel/Pepík, wo sie in den Spielzeiten 2012/2013 und 2013/2ß14 Mitglied des Opernstudios war.

Die außergewöhnliche und ausdrucksstarke Künstlerin verfügt über ein breites musikalisches Spektrum von der Oper zum Konzert über Kammermusik, Lied und zeitgenössische Musik.

Sie ist Preisträgerin des Anneliese Rothenberger Wettbewerbs des Europäischen Kulturforums Mainau e. V. und sang diverse solistische Konzerte, u. a. in der Berliner Philharmonie, dem Kölner Dom, dem Konzerthaus Berlin und mit den Bamberger Symphonikern im dortigen ETA Hoffmann Theater.

Noch während ihres Konzertexamens trat Katarina Morfa 2017 ihr erstes Festengagement am Theater Osnabrück an, wo sie unter anderem als Maddalena (Verdis RIGOLETTO), Emone (Tommaso Traettas ANTIGONA), Medoro (Händels ORLANDO) und Bonté/L’ombre d’une femme in Dirk Schmedings preisgekrönter Inszenierung von Albéric Magnards Oper GUERCŒUR zu hören war.

Seit der Spielzeit 2019/2020 ist Katarina Morfa Ensemblemitglied am Theater Heidelberg, wo sie sich mit Suzuki in Giacomo Puccinis MADAMA BUTTERFLY vorstellte. In dieser Spielzeit ist sie dort in der Titelpartie der Uraufführung des Musiktheaters GERADE SEIN UND MENSCH WERDEN: SOPHIE SCHOLL sowie in Alban Bergs LULU und Antonín Dvořáks RUSALKA zu sehen und hören. In dieser Spielzeit debütiert sie als Nicklausse/Muse HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN und als Rosina in Rossinis IL BARBIERE DI SIVIGLIA.

In der vergangenen Spielzeit gastierte sie in XERXES erstmals am Schleswig-Holsteinischen Landestheater.

Anton Roters

Anton hat Klavier und Geige spielen gelernt bevor er gelernt hat Fahrrad zu fahren. Er war also noch sehr klein. Jetzt wo er groß ist liebt er es, herumzuturnen wie ein Affe und dabei Musik zu machen. Sein Lieblingstier ist die Schlange und sein Lieblingsinstrument die Geige.

Burkhard Kosche, geboren in Weimar, bekam seine erste musikalische Erziehung im Kindergarten. Während der Schule spielte er sehr schlecht Fußball, weswegen er lieber Violine übte. Später absolvierte er ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Dresden. Er trat in der Oper Chemnitz und der Semperoper auf und ist Sonderpreisträger der Lotte-Lehmann-Woche. Bei der Serkowitzer Volksoper sang er in „Müllerbursch und Zauberflöte“ den großen Zauberer Sarastro, spielte aber auch den kleinsten von Schneewitchens sieben Zwergen. Unter der Regie von Dominik Wilgenbus spielte er bei der Kammeroper München in „Die Lustigen Nibelungen“ und „La Cenerentola“ und ist als Butler in „Charleys Tante“ zu sehen.

Zur Zeit ist er im Chor der Bayerischen Staatsoper engagiert.