Loriots dramatische Werke

Premiere am 22.06.2023 Open Air!

„Komik entsteht meist da, wo Würde misslingt, wo beabsichtigter Ernst aus menschlichen Gründen in sein Gegenteil umschlägt.“
(Vico von Bülow aka Loriot)

Wer behauptet, die Deutschen hätten keinen Humor, der kennt seinen Loriot nicht! Feinsinnig und liebenswürdig ist sein Spott. Seine Figuren sind lächerlich und trotzdem sympathisch. Ihr Schöpfer steht nicht über, sondern neben ihnen.
Auf, unter und rund um das Sofa, das durch Loriot zum Kultobjekt geworden ist, tummeln sich im Hofspielhaus die Figuren, die uns derart amüsieren, weil sie uns so nahe und so ähnlich sind.
In rasanter Sketchfolge versammeln sich legendäre Gestalten von der Steinlaus bis „Opa Hoppenstedt“, von „Herrn Müller-Lüdenscheid“ und „Doktor Klöbner“ bis „Lord Heskerth-Fortescue von Gwyneth Molesworth in Nether Addlethorpe“.
Neben Klassikern wie „Das Jodeldiplom“ oder „Die Nudel“ laden auch selten gezeigte Szenen von erstaunlicher Aktualität das Publikum zur Neu- und Wiederentdeckung von Loriots humoristischem Genie ein!


Mit Ina Meling, Leon Sandner & Max Pfnür

REGIE: Georg Büttel
BÜHNE: Peter Schultze
KOSTÜME: Stefanie Lämmlein


Ina Meling
Ina Meling ist gebürtige Oberbayerin. Seit ihrem Schauspieldiplom ist sie als freischaffende Schauspielerin tätig. Neben Gastengagements an den Stadttheatern Regensburg, Augsburg und dem Thalia Theater Hamburg spielte sie bei den Luisenburg Festspielen in Wunsiedel drei Jahre neben Michael Lerchenberg die Rolle der Marei im BRANDNER KASPAR, für die sie unter anderem 2013 mit dem Nachwuchs-Förderpreis ausgezeichnet wird.

Neben Engagements im Lustspielhaus oder der Reithalle spielt sie bis heute regelmäßig am Metropoltheater in zahlreichen Produktionen.

Auch ist sie einem breiten Publikum aus Film und Fernsehen bekannt.
Sie ist regelmäßig in Fernsehserien wie DIE CHEFIN, LÖWENZAHN, MÜNCHEN 7, WATZMANN ERMITTELT oder KANZLEI BERGER zu sehen. Auch spielte sie an der Seite von Bully Herbig im Hauptcast von BULLY MACHT BUDDYund im Kinofilm MARA UND DER FEUERBRINGER.
Dieses Jahr noch wird Ina Meling in einer Hauptrolle in NEUE GESCHICHTEN VOM PUMUCKL unter der Regie von Markus H. Rosenmüller im Fernsehen zu sehen sein.

Leon Sandner
Erste professionelle Schauspielerfahrungen machte Leon Sandner 2014 im FestSpielHaus München, wo er u.a. für die YORICK’S COMPANY in „Faust – Fahr zur Hölle“ und im Kindertheater im Festpielhaus in „Ritter Donschi baut eine Burg“ jeweils den Titelhelden gab. 2017 begann er die Ausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule. Für die französische Partnerschule „La Companie maritime“ in Montpellier spielte er auf französisch den Monsieur de Pourceaugnac im gleichnamigen Stück von Molière. 2019 feierte der Schauspieler, als Teil des Theaterkollektivs „Theater im Zwielicht“, die Uraufführung des selbstverfassten Bühnenstücks „La vie immortelle“ im Peppertheater.
Im Mai 2020 erhielt Leon Sandner den Abschluss der Bühnenreife. Im Frühjahr 2021 stand er als Jean für sein verspätetes Abschlussstück „Fräulein Julie“ auf der Bühne. Im Sommer 2021 spielte er für die mobile Bühne des Bellevue di Monaco in dem Stück „Zauberflöte – Commedia in Movimento“ unter der Regie von Jaume Villalba. Außerdem ist Leon Sandner mit eigenen Comedy-Texten auf den OpenMic-Bühnen Münchens
unterwegs. 2016 gewann er den Nachwuchspreis des Wettbewerbs Kabarettkaktus.

Max Pfnür
Max Pfnür wurde 1986 in Bad Reichenhall geboren.
Von 2009 bis 2011 war er Ensemblemitglied des Schauspielhaus Salzburg.
Ende 2011 gründete er das Salzburger Theater StattGeflüster.
Seit 2012 arbeitet Pfnür als freier Schauspieler und Theatermacher im österreichisch-deutschen Grenzland zwischen Salzburg und München für zahlreiche freie Produktionen an unterschiedlichen Spielstätten.
Er war am Aufbau des OFF Theater Salzburg aktiv beteiligt und bis 2019 fester Teil des Ensembles.
Im Zuge dessen hat er viele eigene Dramatisierungen und Stücke für das OFF Theater verfasst.
Mit Eigenproduktionen wie „Ein Kind unserer Zeit“ (Horvàth), „36 Stunden“ (Horvàth) und „Gang vor die Hunde“ (Kästner) arbeitete er in den letzten Jahren im Rahmen seiner Gruppe SpielWerk, die seit 2020 als SpielWerk – Das Salzburger Hörspielportal an der Entstehung von Hörspielen arbeitet.

Was für ihn „Kitsch“ bedeutet:
„Wenn dich Weltenbrant und Seelenschmerz bestürmen, gibt es immer einen Schlüssel und immer ein Tor, wohinter du dich mit Schwingen der Verblödung zu rosafarbenen Wölkchen an einem sanften Himmel aufzuschwingen vermagst… guten Flug, du Lutscher!“ oder „Wenn endlich wieder echte Helden für die gerechte Sache solidarisch-soldatisch-empathische Taten und Tugenden zu verfechten fordern und endlich mal sagen wie es ist und dass alle gleich sind aber manche halt gleicher als andere, Hauptsache die Wahrheit ist wahr und nicht unwahr und wann war sie das schonmal nicht, wenn am Ende die Gerechtigkeit selbst siegt.“

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