Hannah Ahrendt und Mary Mccarthy

Warum sollte ich meine Grossmutter nicht umbringen, wenn ich das will?

Geboren 1906 in Hannover, gestorben 1975 in New York.

Hannah Arendt ist eine jüdische, deutsch-amerikanische politische Theoretikerin und Publizistin. Sie studierte in Heidelberg, beeinflusst von Martin Heidegger und Karl Jaspers in Marburg.

Sie ist eine große Außenseiterin des 20. Jahrhunderts und eine der schärfsten Beobachterinnen ihrer Epoche. 1938 musste sie in die USA emigrieren und traf dort auf Mary McCarthy, geboren 1912 in Seattle.

Mary McCarthy ist eine US-amerikanische Schriftstellerin und Frauenrechtlerin. Ihr berühmtestes Buch ist „Die Clique“. Besonders interessant darin ist, dass die Lebensfäden von fünf Vassar-Studentinnen etwas autobiografisch aufgefächert und immer wieder miteinander verknüpft werden.

Das politische Denken von Hannah Arendt lässt sich am besten als ein leidenschaftliches Plädoyer für das selbstständige Denken, die persönliche Verantwortung und das gemeinsame politische Handeln zusammenfassen.

Systematische Lügen werden zur Realität, da Ideologien die logische Wahrheit durch einen geschlossenen Wahn ersetzen.

Lesung mit Inge Rassaerts, Rainer Haustein und Susanne Schröder

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