Tango Tango!

Premiere am 01.03.2023 weitere Termine: 03.03., 05.03., 10.03., 19.03., 26.03., 28.04., 30.04. & 06.05. siehe Spielplan

Eine Leidenschaft oder doch eine Schöpfungsgeschichte?
In sieben Tagen ward die Welt erschaffen.
Eine Welt geprägt von Menschen, von Männern und Frauen, auch von Einsamkeit und Sprachlosigkeit. Doch dann entstand eine musikalische Welt voller Poesie, Naturgewalten, Erotik und freien Momenten.
Eine Welt bestehend aus Unterschieden und Gemeinsamkeiten.
Die Welt des argentinischen Tangos. Mit Musik von Johann Sebastian Bach bis Astor Piazzolla.


Mit Esther Schöpf (Violine), Katarina Morfa (Mezzosopran), Norbert Groh (Piano), als Gast: Michael A. Grimm
Regie: Christiane Brammer, Annette Lubosch
Bilder: Frédéric Schuld
Bühnenbild: Peter Schultze
Kostüm: Stefanie Lämmlein


Katarina Morfa
Die deutsch-kubanische Mezzosopranistin Katarina Morfa wurde in Havanna geboren und wuchs in Köln auf. Ihre musikalische Ausbildung begann mit sechs Jahren im Mädchenchor am Kölner Dom, dem sie über zehn Jahre treu blieb und wo sie erste solistische Erfahrungen sammelte.

Gleich zu Beginn ihres Operngesangsstudiums bei Prof. Anneliese Fried an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin debütierte sie an der Komischen Oper Berlin in Andreas Homokis Inszenierung von Janáčeks DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN als Dackel/Pepík, wo sie in den Spielzeiten 2012/2013 und 2013/2ß14 Mitglied des Opernstudios war.

Die außergewöhnliche und ausdrucksstarke Künstlerin verfügt über ein breites musikalisches Spektrum von der Oper zum Konzert über Kammermusik, Lied und zeitgenössische Musik.

Sie ist Preisträgerin des Anneliese Rothenberger Wettbewerbs des Europäischen Kulturforums Mainau e. V. und sang diverse solistische Konzerte, u. a. in der Berliner Philharmonie, dem Kölner Dom, dem Konzerthaus Berlin und mit den Bamberger Symphonikern im dortigen ETA Hoffmann Theater.

Noch während ihres Konzertexamens trat Katarina Morfa 2017 ihr erstes Festengagement am Theater Osnabrück an, wo sie unter anderem als Maddalena (Verdis RIGOLETTO), Emone (Tommaso Traettas ANTIGONA), Medoro (Händels ORLANDO) und Bonté/L’ombre d’une femme in Dirk Schmedings preisgekrönter Inszenierung von Albéric Magnards Oper GUERCŒUR zu hören war.

Seit der Spielzeit 2019/2020 ist Katarina Morfa Ensemblemitglied am Theater Heidelberg, wo sie sich mit Suzuki in Giacomo Puccinis MADAMA BUTTERFLY vorstellte. In dieser Spielzeit ist sie dort in der Titelpartie der Uraufführung des Musiktheaters GERADE SEIN UND MENSCH WERDEN: SOPHIE SCHOLL sowie in Alban Bergs LULU und Antonín Dvořáks RUSALKA zu sehen und hören. In dieser Spielzeit debütiert sie als Nicklausse/Muse HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN und als Rosina in Rossinis IL BARBIERE DI SIVIGLIA.

In der vergangenen Spielzeit gastierte sie in XERXES erstmals am Schleswig-Holsteinischen Landestheater.

Esther Schöpf und Norbert Groh
Vielfältigkeit und Lebendigkeit zeichnet die Zusammenarbeit des Künstlerpaares aus – ihr breit gefächertes Repertoire reicht von der klassischen Konzertliteratur für Violine und Klavier bis hin zu Kompositionen der Salonmusik und des Tangos.

Sie entwickeln und komponieren Hörspielmusiken für den Bayerischen Rundfunk und den Hörbuch-Verlag.

Beim Label stringendo-music liegen verschiedene Produktionen vor, u.a. „Begegnungen“ und das 2017 erschienene Hörbuch „Peer Gynt“.

Sie waren u.a. engagiert am Schauspielhaus Zürich, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und bei den Brahmstagen Tutzing.  

Internationale Konzertreisen führten das Duo u.a. nach Australien, Österreich, Schweiz, Spanien und Italien.

Im Sommer 2023 werden sie im Rahmen einer längeren Tournee in Australien und Tasmanien konzertieren.

Esther Schöpf studierte Violine in München und Genf und ist als Kammer- und Theatermusikerin (u. a. Engagement in Produktionen am Bayerischen Staatsschauspiel München) auf zahlreichen nationalen und internationalen Bühnen und Festivals unterwegs.

Neben ihrer künstlerischen Tätigkeit unterrichtet sie am Institut für Musikpädagogik der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Norbert Groh studierte Klavier, Klavierkammermusik und Dirigieren an den Musikhochschulen München, Karlsruhe und Wien.

Engagements als Solorepetitor führten ihn u.a. an das Staatstheater Augsburg und an die Bayerische Staatsoper München. Er arbeitet als Chorleiter und Orchesterdirigent und unterrichtet neben seiner Konzerttätigkeit als Dozent an der Hochschule für Musik und Theater München.

Michael A. Grimm
Der 1970 in München geboren und aufgewachsene Schauspieler und Sprecher ist dem großen Publikum vor allem durch Fernsehserien wie den „Rosenheim-Cops“ und „Dahoam is dahoam“ oder Kinofilmen wie „Schwere Jungs“ oder „Mein blind Date mit dem Leben“ bekannt.

Neben zahlreichen anderen Film- und TV Projekten (z.B. „Oktoberfest 1900“, „Kommissar Pascha“, „Das Verschwinden“) war er auch regelmäßig seit über 20 Jahren auf vielen Theaterbühnen zu sehen (Residenztheater München, VB Bozen, Schauspielhaus Düsseldorf und Luisenburgfestspiele).

Den Zuhörern des BR Radio Tatorts ist er seit 2008 in der Rolle des Ferdl Raab vertraut. Daneben hält Grimm Lesungen in den verschiedensten Genres, nicht zuletzt bei den Carl-Orff-Festspielen in Andechs, arbeitet als Synchronschauspieler und spricht in zahlreichen Rundfunkprojekten.

Annette Lubosch
Die Mehrfachbegabung Annette Lubosch begann schon sehr früh ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin am Tanz- und Gesangstudio Theater an der Wien. Nach dem Abschluss mit der Bühnenreife absolvierte sie ein weiteres Studium zur Opernsängerin an der Musikhochschule München. Seither ist sie im deutschsprachigen Raum zwischen den Fächern zu Hause und wurde für diverse Opern, Musicals und Schauspielstücke als Solistin engagiert.

So zum Beispiel:  Wagners Ring der Nibelungen (Tiroler Festspiele Erl), West Side Story (Bregenzer Festspiele), Anatevka, Titanic, Die Wanderhure, Die Sekretärinnen, Funny Girl, Emil und die Detektive (Bad Hersfelder Festpiele), Play it again Brecht (Bayerisches Staatsschauspiel), Sherlock Holmes – next generation (Deutsches Theater München)

Seit 2008 widmet sie sich zunehmend auch der Regie. So inszenierte sie Die Fledermaus, die Schützenliesel, den Elisir d’amore, Zefix Halleluja-Die vogelwilde Münchenrevue und andere.

Besondere Aufmerksamkeit erregte ihre Inszenierung des Orfeo- eine transkulturelle Oper, die in einem Beitrag durch das ZDF heute Journal deutschlandweit ausgestrahlt wurde.

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