Ein Theaterstück mit Film von Stefan Kastner
Premiere am 23. Februar 2027. Weitere Termine: 24.02., 04.03., 07.03., 08.03., 19.03. Zur Buchung
Dieter, Mitte 50, hat sich mit seiner Frau Gerda seinen Traum von einem Wintercamping-Standplatz bei Bayrischzell erfüllt. Beide freuen sich auch schon auf den neuen Edeka, der drüben am Spitzingsee entstehen soll.
Am schönsten wäre es jedoch für Gerda, wenn Momo, deren beider Tochter, eine begabte Buchhalterin werden würde, wie sie selbst eine ist.
Momo aber mag vor allem das Fach Heimat- und Sachkunde. Während eines Schulausflugs in die Jugendherberge in Schliersee steigt Momo allein auf einen Berg und bliebt oben erschöpft liegen. Dort wird sie von Penthesilea, einer von Wölfen aufgezogenen und in der Wildnis aufgewachsenen jungen Frau, gefunden. Momo verliebt sich sofort in Penthesilea und bittet sie, mit ihr hinunter nach München in die städtische Zivilisation zu steigen, hinunter zu allem, was sie aus Heimat- und Sachkunde kennt, was seit der ersten Rodungswelle vor über tausend Jahren hier entstanden ist: Zu den Kaufhäusern und Autowaschanlagen, zu den Kathedralen und Stadtbüchereien und der Boazn mit der Musik aus der Jukebox, in die sich das Liebespaar zurückzieht und in der auch R.W. Fassbinder und Hanna Schygulla verkehren.
Nach vielen innigen, rauschhaften Tagen und Nächten mit Momo spürt Penthesilea, dass sie Momo verlassen und ihrer Bestimmung folgen und nach Troja in den Krieg ziehen muss. Doch sie verspricht Momo, nach dem Krieg zu ihr zurückzukehren.
Mit: Isabell Kott
Im Film: Maria Helgath, Christiane Brammer, Rainer Haustein
Regie: Stefan Kastner

Die Münchner Schauspielerin Isabel Kott wurde im November 2019 mit dem bayerischen Kunstförderpreis in Darstellender Kunst im Münchner Cuvillies Theater ausgezeichnet.
Insgesamt drehte Isabel seit 2017 mehrere Kurzfilme. Sie spielte u.a. die Titelrolle im Musical „Der Kleine Lord“ und die Julia in „1984“, die weibliche Hauptrolle in „Meister und Margarita“ und die Jessica im „Kaufmann von Venedig“ (Schlossfestspielen Ettlingen, 2018).
Hinzu kommen zahlreiche freie Theaterprojekte in München und Bayern (u.a. an der Kammeroper München, am Altstadttheater Ingolstadt und am Torturmtheater Sommerhausen)
Im Hofspielhaus war sie in den Eigenproduktionen Die Sphinx von Giesing, in Die Sphinx von Giesing II und in Carmen Sedlmayr zu sehen. Außerdem stand sie mit den Monologen Fräulein Else und Bilder deiner großen Liebe auf der Hofspielhaus-Bühne. Jetz spielt sie in den Produktionen Der Kleine Prinz und Giesing Mountain regelmäßig im Hofspielhaus.

Stefan Kastner studierte am Richard-Strauss-Konservatorium Gesang. Am Pasinger Opernhaus sang er den Eisenstein in der „Fledermaus“, die Hexe in „Hänsel und Gretel“, den Wenzel in der „Verkauften Braut“, den Sigismund im „Weißen Rössl“, den Ernesto in „Don Pasquale“, den Basilio in „Figaros Hochzeit“, den Narciso in „Der Türke in Italien“, den Nemorino im „Liebestrank“, den Gastone in „La Traviata“ , den Don Ottavio im „Don Giovanni“, den Spoletta in der „Tosca“, den Junker Spärlich in den „Lustigen Weibern von Windsor“, den Alcindoro in „La Boheme“ und zuletzt die Rolle des Hegers in der „Rusalka“.
Er gastierte u.a. an den Theatern Freiburg, Heilbronn, Gotha, Fürth, Ingolstadt und der Staatsoper Berlin . Des weiteren trat der beim Freien Landestheater Bayern, den Regensburger Schlossfestspielen, dem Tollwood-Festival und beim Münchner Musiksommer im Theatron auf. Regelmäßig ist er beim Internationalen Musikfestival auf Gut Immling und der Kammeroper München (derzeit in „Charleys Tante“) zu hören. Im März 2014 nahm er am Nockherberg-Singspiel unter der Regie von Marcus H. Rosenmüller teil.
Darüber hinaus arbeitet er seit 2006 in der freien Münchner Theaterszene als Autor und Regisseur.
Im Hofspielhaus führte er bei den Eigenproduktionen Die Sphinx von Giesing, Die Sphinx von Giesing II, Carmen Sedlmayr und Giesing Mountain Regie.

