Ein Musiktheaterabend über ‚The Voice‘ bzw. sein Vermächtnis
Premiere am 11.11.26
Frank Sinatra lebt. In jeder Playlist, in den Herzen von Generationen von Künstlern. Ein Riesentalent mit lockerer Zunge und Faust, erst Nobody dann Weltstar mit zweifelhaftem Ruf. Kasinobetreiber mit Privatjet und Mafiaverbindungen, Hollywoodschauspieler mit Oscar und Affären (alle wahr). Mit noch mehr Talent zum Unglücklichsein.
Barkeeper Andy sieht dem Original ein wenig ähnlich, doch noch viel mehr, er hat auch seine Stimme. Ist das der Beginn einer Weltkarriere, mit heutigen Dimensionen? Doch was ist mit den Schulden die der echte Frank zu Lebzeiten hinterlassen hat. Wer zahlt die?
Perfectly Frank: Wer wollte nicht schon mal Leben wie Sinatra? So elegant und lässig Hut tragen wie er? Ohne Grenzen, weder bei künstlerischen Superlativen, noch bei Restaurantrechnungen. Mit allen Whiskeys, die er getrunken und allen Zigaretten, die er geraucht hat. Wer wollte nicht mal singen können wie Frank Sinatra? Gibt’s dafür nicht eine App? Wäre es dann noch dasselbe, to be frank?
Mit: Burkhard Kosche, Pola Jane O’Mara, Linus Mödl
Regie: Andreas Weirich
Idee: Fritz Tiller







Burkhard Kosche, Bass, absolvierte sein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik Dresden.
Er ist im Chor der Bayerischen Staatsoper engagiert.
Im Hofspielhaus in München spielt er in den Kinderopern Der Sängerkrieg der Heidehasen und Der eingebildete Krake. Er entwarf die Stücke Advent, Advent – Sie hör’n von uns, Ei, Ei – wir hör’n von uns und The Melody Harmonists, bei denen er als Sänger und Schauspieler mitwirkt. Er ermittelte als Kommissar in Kriminaltango und radelte als Doktor Siedler Im weißen Rössl am Starnberger See durchs Haus. In der Kuh Carmen gibt er den Stier und in der lustigen Witwe den Danilo. Außerdem wirkt er in den Eigenproduktionen In 80 Tagen um die Welt, Das Zauberflötchen mit Musik von W. A. Mozart, Der Tosca-Komplex und Giesing Mountain mit.

Pola Jane O’Mara, geboren und aufgewachsen in München, studierte von 2012-2016 Schauspiel an der Folkwang Universität der Künste. Ihre Diplom-Eigenarbeit „Shoeman Beings“ wurde mit dem Folkwang-Preis ausgezeichnet. Während des Studiums gastierte sie am Schauspielhaus Bochum und Schlosstheater Moers. Nach ihrem Abschluss wurde sie ans Münchner Volkstheater engagiert und war dort von 2016-2023 Teil des festen Ensembles. Sie arbeitete unter anderen mit Christian Stückl, Mirja Biel und Lilja Rupprecht. Von 2023-2025 war sie fest im Ensemble des Staatstheater Nürnberg und arbeite u. a. Mit Jan Philipp Gloger, Christian Brey und Rieke Süßkow. Mit „Übergewicht, unwichtig: unform“ wurde sie zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Seit 2026 ist sie freischaffend und lebt in München. Sie ist in Film und Fernsehen tätig, sowie als Sprecherin im Rundfunk und Synchron für Serien wie „Bridgerton“, „High School Musical“ und „Star Wars“.

Andreas Weirich ist seit 2008 Spielleiter an der Bayerischen Staatsoper und arbeitet als freier Regisseur. Gastengagements führen ihn unter anderem zu den Salzburger und Bregenzer Festspielen.
2010 -2018 inszenierte er an der Bayerischen Staatsoper Nepomuks Nacht, Peter Maxwell Davies’ Eight Songs for a Mad King im Cuvilliéstheater, Selma Ježková, Die Fledermaus sowie Der zerbrochene Krug. 2019 bis 2021 entwickelte und inszenierte er für die Bayerische Staatsoper neue Opern- und Streaming-Formate, unter anderem 6 Monologe von Jedermann von Frank Martin und eine Adaption von Eight Songs for a Mad King. Weitere Arbeiten zeigte Andreas Weirich 2019 mit der Uraufführung von Marius Felix Langes Der Gesang der Zauberinsel bei den Salzburger Festspielen und 2021 mit einem Debüt an der Nationalen Oper in Lviv / Ukraine für den Doppelabend Sokol/ Alcide. November 2022 führte er dort Regie für die Uraufführung Die schreckliche Rache. Diese während des Krieges gegen die Ukraine entstandene Produktion war bei den International Opera Awards 2023 nominiert.
Es folgten 2023 die Inszenierung der Oper Schattenkind und ein selbst konzipiertes Operetten-Opern-Pasticcio 2025 am Theater an der Rott/ Eggenfelden, eine Uraufführung im Rahmen der Ausseer Barocktage 2024, die Produktion Sunset Boulevard am Musiktheater Vorarlberg.
Weitere Projekte an der Bayerischen Staatsoper und mit dem Musiktheater Vorarlberg sind geplant sowie die Neueinstudierung der Produktion Die Passagierin (Inszenierung: Tobias Kratzer) an der Nationale Opera & Ballet Amsterdam im April 2026.
Nach 2018 mit dem Krimirevue Kriminaltango kehrt Andreas Weirich mit dem Abend Sinatra: Perfectly Frank! ans Hofspielhaus zurück.

