Berivan Kaya

Im Hofspielhaus war sie in der Eigenproduktion Vom Fliehen und vom Fliegen zu sehen.

Aufgewachsen ist sie im Münchner Stadtteil Pasing. Sie ist die Tochter einer Ostpreußin und eines Kurden. In ihrer Familie wurde neben ihrer deutschen Muttersprache persisch, türkisch, kurdisch und arabisch gesprochen. Sprache war dadurch für sie nicht nur Inhalt, sondern auch Klang und prägte früh ihr musikalisches Gehör. Kayas Ziel ist es, den Träumen und inneren Reisen in einer Zeit voller Schnell- und Kurzlebigkeit intensiv und verschwenderisch Raum zu geben. Außerdem die eigene Realität ganz neu und unverfälscht zu erleben. 

„Das Schönste am Schlafen ist die Möglichkeit, Gehörtes und nie Gehörtes, Gesehenes und nie Gesehenes, Gewusstes und nicht Gewusstes in aller Ruhe durcheinanderbringen zu können.“ (Berivan Kaya)

Seit 1993 ist sie erfolgreiche TV-Schauspielerin unter anderem bei „Almanya“ (2009, Regie Yasemin Samdereli) „Polizeiruf 110: Smoke on the Water“ (2014,Regie: Dominik Graf), „Lola auf der Erbse“, Kinofilm für Kinder (2013, Regie: Thomas Heinemann) und in „SOKO MÜNCHEN“ (2017, Regie: Frauke Thielecke) mit.


Als Regisseurin war Kaya bisher am Bayerischen Staatsschauspiel mit dem Stück „From Dusk till Dorn“, am Ballhaus Naunynstrasse Berlin mit „Absolut schön und kleinkariert…“ und am 7. Internationalen Literaturfest in Berlin mit „Weh mir, wo soll ich leben, wo soll ich bleiben“ tätig.