Walter Lang

Im Hofspielhaus trat er in Charles Dickens – Eine Weihnachtsgeschichte auf.

Der Pianist und Komponist Walter Lang ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der europäischen Jazzszene.  Zahllose Konzerte und Tourneen mit eigenen Bands, aber auch gemeinsam mit Lee Konitz, James Moody, Chico Freeman, Dusko Goykovich und anderen zeugen von seiner ungeheuren 
musikalischen Vielfalt und Kreativität.  Er ist Mitbegründer des Rick Hollander Quartets und des Trio ELF (beides international sehr erfolgreiche Formationen). Seine Jazzadaptionen der großen Barockkomponisten wie auch der „Romantiker“ des 18. Jahrhunderts sind „Legende“. Auch als Komponist und Arrangeur genießt Lang einen hervorragenden Ruf.
Das renommierte Fono Forum schrieb über ihn: „Langs liebenswerte Kompositionen haben jene Qualität, die viele große Musik auszeichnet: Sie unterhalten schon beim ersten Hören, erschließen aber mit jedem weiteren immer tieferen Sinn“!  

In Europa nicht so bekannt ist die Tatsache, dass Walter Lang in der sehr ausgeprägten japanischen Jazzszene seit vielen Jahren ein gefeierter Star ist. Er hat auf dem dortigen Markt bisher fünf CDs veröffentlicht und war seit 1991 jedes Jahr auf Tournee …  


Langs Klavierspiel adaptiert behutsam klassisch impressionistische Ornamentierungen im weich swingenden Gewand und fügt sie zu einem farbenprächtigen Harmoniegebäude zusammen. Diese Kombination von Klassik, Traditional und Jazz, von Improvisation und Kommunikation, von dem „Sich-Verlieren“ und in einem explosiven Gemisch „Sich-Wiederfinden“, das hatte schon fast etwas Emotional-Akademisches. Das zeigte etwas von großer künstlerischer Attraktivität und musikalischem Phänomen. AZ  


Walter Lang begeisterte dadurch, dass er seine Soli mit subtiler Lakonik begann, einzelne Melodiefragmente immer mehr verdichtete und schließlich mit Verve schnelle Skalen und akzentuierte Akkorde spielte. OBV 


Für Überraschungen sorgten die unorthodox gespielten Passagen. Auch bei Lang war eine Spannweite vom zartesten Tongewebe über fugenartig verarbeitete Motive zu akkordisch  „dampfenden“ Tonflächen zu hören. Impressionistische Farbspielereien, Vernetzungen, Auflösungen, freie Dialoge und fragmentarische Shouts ergaben zusammen eine Klangarchitektur auf höchstem Niveau. Richard Prechtl 

www.walterlang.de

Cornelia Lanz

Im Hofspielhaus war sie in der Eigenproduktion Orfeo, eine transkulturelle Oper und im West-Östlichen Divan zu sehen.

Die international gefragte Gesangssolistin Cornelia Lanz war u.a. am Württembergischen Staatstheater Stuttgart, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg, im Prinzregententheater München zu hören. Außerdem konnte man sie bei den Schlossfestspielen in Ludwigsburg und beim Europäischen Kirchenmusikfestival in Schwäbisch Gmünd sehen.

Sie arbeitete mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern und den Berliner Symphonikern zusammen.

Cornelia Lanz ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes.

Aktuell leitet, initiiert und singt sie mit ihrem Verein Zukunft Kultur e. V. die medial vielbeachteten Produktion von Mozarts Cosi fan tutte, Zaide. Eine Flucht und Idomeneo mit syrischen Flüchtlingen.

Das ZDF-Programm „Die Anstalt“ gewann für den Auftritt des von Cornelia Lanz gegründeten und geleiteten Chores den Grimme-Preis und den Amnesty Menschenrechtspreis. Der Chor erregte international Aufsehen bis hin zur UNO und Bundespräsident Gauck und zeichnet mitverantwortlich für Willkommenskultur.

Seit 2020 ist Cornelia Lanz Kulturamtsleiterin in Lahr.

www.cornelia-lanz.com

Markus Laymann

(c) Verena Gremmer

Im Hofspielhaus tritt er regelmäßig in der Burlesqueshow Glitterama auf. Zusätzlich konnte man ihn unter anderem in seinem Zauberprogramm Magie unterm Sternenzelt auf open air erleben.

Der Wirklichkeitsverkäufer 
Markus Laymann ist ein Missionar des intelligenten Entertainments. Deshalb ist der Stil seiner Zauberprogramme auch eher kabarettistisch als ernsthaft magisch. Im Vordergrund steht immer die Unterhaltung, das Entertainment für die Zuschauer. In Zeiten, in denen es für den aufgeklärten Zuschauer keine Wunder mehr gibt, ist es wichtiger, ihn direkt anzusprechen, ihn zum Lachen oder Nachdenken anzuregen oder zu überraschen.

Constanze Lindner

(c) Martina Bogdahn

Im Hofspielhaus war sie mit Jetzt erst Mal für immer zu sehen.

Constanze Lindner zeigte früh Interesse an der Schauspielerei.

Sie spielte in Der Watzmann Ruft im Lustspielhaus München mit Manfred Tauchen und Hannes Ringlstetter.
In Bully sucht die starken Männer war sie feste Casting-Anspielpartnerin mit Michael Bully Herbig, Rita Sera-Roll und Jürgen Vogel.

2009 spielte sie im Kinofilm Wickie und die starken Männer die Frau Gorm und in der Fernsehserie “Die Komiker” als Nachfolgerin von Monika Gruber. Es folgten Auftritte u. a. in Vereinsheim Schwabing, Drehleier etc.

Seit 2010 ist Lindner für den Bayerischen Rundfunk für Wiesn live unterwegs. 2012 saß sie in der Jury der bayerischen Castingshow Mia san Mia.

Gabi Lodermeier

Im Hofspielhaus konnte man sie als Frau Veiglhofer in der Eigenproduktion WiKiipInTatsch auf der Bühne erleben. Außerdem trat sie mit Laurenz Schoon mit Frau Veiglhofer verpilgert sich auf.
2021 wird man sie mit Das ist doch die Krönung! auf der Hofspielhaus-Bühne erleben können.

In München geboren und aufgewachsen, tritt Gabi Lodermeier 1981 erstmals als Kabarettistin auf.

1991 wird sie Mitglied im Ensemble der Lach und Schießgesellschaft, für das sie auch als erste Frau als Autorin arbeitet.
Solokabarettistische Highlights sind die Programme: “Täkitisi Tante Lisi”, “Ozapft is” und “Sätisfäktschn”.

Während ihrer klassischen Gesangsausbildung entwickelt Lodermeier einen Stimmumfang von ursprünglich Mezzosopran bis hin zum “Tenor”.

Lange Jahre folgen mit Fernseh- und Hörfunkpräsenz, u.a. in “Nachschlag”, einer 5 Min-Politsatire direkt nach den Tagesthemen, wo sie wiederum als einzige Frau 13 Folgen bestreitet. Sie wirkt mit in Comedy-Folgen von “Herbert und Schnipsi” und arbeitet als Autorin und Regisseurin.

Dem Publikum aber wird Gabi Lodermeier vor allem bestens als profilneurotische Sekretärin “Frau Veiglhofer” in der BR-Produktion “Kanal fatal” im Gedächtnis bleiben.

Honoriert wird ihre ambitionierte, künstlerische Tätigkeit mit Auszeichnungen wie dem “Preis des Passauer Schafrichterbeils” und dem Ernst-Hoferichter-Preis der Stadt München.

Gerd Lohmeyer

Im Hofspielhaus war er 2016 in Emotionale Katastrophen und als der Fuchs in der Eigenproduktion Der kleine Prinz zu sehen.

Gerd Lohmeyer wurde 1945 in Würzburg geboren und wuchs in Nabburg/ Oberpfalz auf. Er studierte Schauspiel an der UDK in Berlin. Seine Karriere vollzog sich zwischen Stadt- und Staatstheater- Engagements (u.a. Dortmund, Freiburg, Hannover) und freier Tätigkeit als Schauspieler und Regisseur. Seit 1986 lebt er in München und hatte Engagements an allen großen Bühnen dort (Münchner Kammerspiele, Bayer. Staatsschauspiel, Münchner Volkstheater, Staatstheater am Gärtnerplatz).


Enge Zusammenarbeit mit dem „TamS“- Theater, dem er 96 mit seiner Valentin- Inszenierung die tz- Jahres- Rose und 2000 mit seiner Inszenierung „Er als nicht er“ von Elfriede Jelinek den AZ- Jahresstern einbrachte.


Seit 2001 enge Zusammenarbeit mit dem „Metropoltheater“. Er verkörperte die Titelrolle in „Die drei Leben der Lucie Cabrol“, das dort 10 Jahre lang gespielt wurde und den Bayer. Theaterpreis erhielt, er wurde dafür mit dem Darstellerpreis des Bayer. Theatertreffens und dem „Impulse“ Preises der deutschen Akademie für darstellende Kunst ausgezeichnet.


Seit 2004 Zusammenarbeit mit den „Luisenburg“ Festspielen Wunsiedel (Titelrolle in Goldonis „Der Diene zweier Herren, Inszenierung Jörg Hube), seit 2007 Zusammenarbeit mit dem Garmischer Kultursommer („Paulimann“ in Thomas „Magdalena“). 2011 AZ- Jahresstern für seine Inszenierung „Valentin im Sturm“.


Bekannt auch durch Film und Fernsehen, „Ein Haus in der Toscana“ (ZDF), er war lange der Chef in den „Rosenheim- Cops“, in „Das große Hobeditzen, Regie Kiefersauer spielte er eine Hauptrolle neben Jörg Hube und in Bully´s bekanntem Spielfilm „Der Schuh des Manitu“ war er der Sherrif. Derzeit ist er regelmäßig Gast als Ordnungsamtsleiter „Gerstl“ in der Serie des Bayer. Rundfunks „Dahoam is dahoam“.zu sehen.


Im „Grünen Salon“ in Fellbach trat er bisher schon vier mal auf, zuletzt als „Taugenichts“ (Eichendorff)

Annette Lubosch

Im Hofspielhaus führte sie unter anderem bei der Eigenproduktion Ein Leben – Peter Alexander Regie. Seit Oktober 2020 ist sie in in der Eigenproduktion und Transgender-Musical Ein wenig Farbe auf der Bühne zu sehen.

Die Mehrfachbegabung Annette Lubosch begann schon sehr früh ihre Ausbildung zur Musicaldarstellerin am Tanz- und Gesangstudio Theater an der Wien. Nach dem Abschluss mit der Bühnenreife absolvierte sie ein weiteres Studium zur Opernsängerin an der Musikhochschule München. Seither ist sie im deutschsprachigen Raum zwischen den Fächern zu Hause und wurde für diverse Opern, Musicals und Schauspielstücke als Solistin engagiert.


So zum Beispiel:  Wagners Ring der Nibelungen (Tiroler Festspiele Erl), West Side Story (Bregenzer Festspiele), Anatevka, Titanic, Die Wanderhure, Die Sekretärinnen, Funny Girl, Emil und die Detektive (Bad Hersfelder Festpiele), Play it again Brecht (Bayerisches Staatsschauspiel), Sherlock Holmes – next generation (Deutsches Theater München)


Seit 2008 widmet sie sich zunehmend auch der Regie. So inszenierte sie Die Fledermaus, die Schützenliesel, den Elisir d’amore, Zefix Halleluja-Die vogelwilde Münchenrevue und andere.


Besondere Aufmerksamkeit erregte ihre Inszenierung des Orfeo- eine transkulturelle Oper, die in einem Beitrag durch das ZDF heute Journal deutschlandweit ausgestrahlt wurde.


https://www.annettelubosch.com/